3 schlichtweg coole Games für den Mac: Diese Spiele gehören einfach dazu - und auch dieses Gaming-Zubehör

Die Sims 4: An die Arbeit, Crypt of the NecroDancer und Dungeons 2 - diese drei Games für den Mac sorgen für jede Menge Daddel-Spaß und kommen unterschiedlichen Geschmäckern, wie denen von Strategen und Fantasie-Fans, entgegen. Somit sollten die Spiele auf keinem Zocker-Mac fehlen. Doch: Was leisten die Games beziehungsweise die Add-ons eigentlich? Wir haben Sie getestet. Und damit noch nicht genug. Auch Gaming-Hardware haben wir unter die Lupe genommen.

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Die Sims 4: An die Arbeit

Simulation: Bereits kurz nach der Veröffentlichung der Mac-Version des Hauptspiels steht mit An die Arbeit schon das erste große Erweiterungspaket für Die Sims 4 zum Kauf bereit. Das Add-on ergänzt das Spiel um einen wichtigen Aspekt des Lebens der eigenen Schützlinge: Die Arbeit! Bislang verschwanden die Sims nämlich sang- und klanglos ins Büro. Mit dem Add-on ändert sich das, endlich darf man auch am Berufsleben der Sims teilhaben. Nach der Installation der Erweiterung können die eigenen Sims einen von vier Berufen ergreifen, um zukünftig als Arzt, Polizist, Wissenschaftler oder als Gründer im Einzelhandel ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Wer dabei Erfolg haben will, muss unabhängig vom gewählten Beruf an jedem Arbeitstag diverse Aufgaben abarbeiten. Als Polizist etwa geht man auf Streife, untersucht Tatorte und verhört Verdächtige. Durch das Sammeln von Beweisen und Kombinationsgabe wird das zum Spiel im Spiel, das den Alltag der Sims auflockert. Spannender und mit deutlich mehr Abwechslung gestalten sich die Karrieren als Wissenschaftler, Arzt und Ladeninhaber – ersterer kann sogar den Weg zur geheimen Alienwelt Sixam erforschen. Allen Jobs gemein ist, dass sich die Arbeitstage im Spiel recht kurz anfühlen. Insbesondere bei der Karriere als Polizist stören jedoch die vielen Ladebildschirme und damit verbunden Wartezeiten.

  • Entwickler: Maxis
  • Preis: 39,99 Euro
  • Freigabe: Frei ab 6 Jahren
  • Web: www.thesims.com
  • System: OS X 10.7.5
  • Fazit: Die vier verschiedenen Jobs bringen Abwechslung in den Sims-Alltag und werten das Hauptspiel deutlich auf.

Crypt of the NecroDancer

Genre-Mix: Auf den ersten Blick kämpft man sich in Crypt of the NecroDancer lediglich einmal mehr durch Monster gefüllte Dungeons. Auch die putzige Pixelgrafik ist längst kein Alleinstellungsmerkmal mehr. Was also unterscheidet dieses Spiel von der Masse der Dungeon Crawler? Der Mut der Entwickler. Diese nämlich fusionierten die klassische Hatz durch dunkle Verliese mit einer guten Portion Musikspiel. Jede der ausgeführten Bewegungen, Angriffe und Zauber soll im Idealfall im Takt der Musik erfolgen. Nur so sind bestimmte Manöver erfolgreich. Neben ein wenig Rhythmusgefühl erfordert das Spiel eine schnelle Auffassungsgabe und ein gutes Gedächtnis, denn die vielen verschiedenen Gegner greifen in bestimmten Mustern an.

Nur wer diese Muster verinnerlicht, kann die vielen Verliese meistern. Wer stirbt, beginnt jedes Mal ohne nennenswerten Fortschritt von vorne. Für Kurzweil sorgen nicht nur die vier unterschiedlichen und zufallsgenerierten Dungeons. Auch die nach und nach freigeschalteten alternativen Charaktere bringen Abwechslung ins Spiel. Grafisch bewegt sich Crypt of the NecroDancer in bewährten Pixelkunst-Gefilden. Der Soundtrack hat Ohrwurm-Qualitäten. Seitens der Technik gibt sich das Spiel genügsam. Selbst auf einem fünf Jahre alten iMac ließ sich das Spiel problemlos starten. Gesteuert wird wahlweise mit Tastatur, Gamepad oder gar Tanzmatte.

  • Entwickler: Brace Yourself
  • Preis: 14,99 Euro
  • Freigabe: nicht geprüft
  • Web: www.necrodancer.com
  • System: OS X 10.6 oder höher
  • Fazit: Ein genialer Genre-Mix: Monsterhatz trifft Musikspiel.

Dungeons 2

Strategie: Zuckersüße Fantasywelten sind so gar nicht Ihr Ding? Der ganze Jubel und Trubel rund um monstermeuchelnde Helden lässt Sie kalt? Dann wechseln Sie doch einfach mal auf die dunkle Seite der Macht, um dort Ihr ganz eigenes Verlies des Bösen zu managen. Ganz in der Tradition des rund 20 Jahre alten Klassikers Dungeon Keeper, sind auch in Dungeons 2 möglichst finstere Gemäuer voller todbringender Gefahren zu erschaffen. Dazu gilt es, wertvolle Ressourcen abzubauen, um damit allerlei Fallen finanzieren zu können und die Dungeons mit furchterregenden Kreaturen zu füllen.

Statt nur in dunklen Verliesen wird auch über Tage gegen das Gute gekämpft, das Genre wechselt im Laufe der 10 Missionen umfassenden Kampagne immer wieder zwischen Dungeon Management und Echtzeitstrategie – das macht das Spiel komplexer und sorgt für Abwechslung. Darüber hinaus stehen vier kompetitive Mehrspieler-Modi für bis zu vier Spieler zur Auswahl. Wer der nasalen Stimme des Erzählers und des selten über Flachwitz-Niveau stattfindenden Humors überdrüssig wird, kann auf die etwas weniger peinliche englische Sprachfassung wechseln. Die comichafte Grafik gefällt und erinnert an Spiele wie WarCraft, die atmosphärische Musik und Soundeffekte passen gut in das Geschehen. Etwas hoch sind jedoch die Anforderungen an das System, das Spiel setzt auf dem Mac mindestens einen mit mehr als 3 GHz getakteten Prozessor voraus. Achtung: Die im Handel erhältliche Version enthält nur die Windows-Ausgabe des Spiels. Die OS-X-Version des Spiels gibt es nur via Steam.

  • Entwickler: Realmforge
  • Preis: 44,99 Euro
  • Freigabe: Frei ab 12 Jahren
  • Web: dungeons-game.com
  • System: OS X 10.9.5, Quad-Core-Pozessor ab 3,1 GHz
  • Fazit: Solider Mix: Dungeon Management trifft auf Echtzeitstrategie.

Xbox-Controller

Zubehör: Beim Spielen am heimischen Mac sind Maus und Tastatur nicht immer die beste Wahl. Viele aktuelle Titel lassen sich ob ihrer Konsolen-Herkunft mit einem Gamepad deutlich besser steuern. Wer etwa den Dual-Stick-Shooter Geometry Wars, Jump ’n’ Runs wieShovel Knight, Rennspiele wie Dirt 3 oder Abenteuer vom Schlage eines Titan Souls spielen will, sollte unbedingt einen Controller sein eigen nennen. Seit Jahren gilt der Mac Life hierbei der kabellose Xbox 360 Wireless Controller als Referenz. Mit inoffiziellen und kostenfreien Treibern lässt sich der Microsoft-Controller problemlos unter OS X verwenden. Der neue Xbox-One-Controller ist seinem Vorgänger mindestens ebenbürtig.

Das etwas kleinere Pad liegt sehr gut in der Hand. Die beiden Analog-Sticks sind etwas weicher gelagert, ohne jedoch labbrig zu wirken: Ruckartige Bewegungen lassen sich ebenso gut umsetzen wie feinste Manöver. Besonders gelungen ist das neue digitale Steuerkreuz, welches im Gegensatz zu dem D-Pad des Vorgängers endlich verlässlich funktioniert. Zudem verzichtet Microsoft auf die Bereitstellung offizieller Mac-Treiber. Die Verwendung inoffizieller Treiber gestaltetet sich kinderleicht, alle von uns am Mac angetesteten Spiele ließen sich auch mit dem Xbox-One-Controller steuern. Die größte Einschränkung dabei ist, dass sich der Controller aktuell nur kabelgebunden verwenden lässt. Dem an der Xbox One auch kabellos funktionierendem Gamepad liegt hierfür im „Xbox One Wired Controller für Windows“-Paket ein rund 2,7 Meter langes USB-auf-Micro-USB-Kabel bei.

  • Hersteller: Microsoft
  • Preis: 59,99 Euro
  • Web: www.microsoft.com
  • Fazit: Auch für Mac-Anwender geeignetes Gamepad, das durch Präzision, ergonomisches Design und seine wertige Verarbeitung überzeugt.

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