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App-Tipps für macOS und iOS

Digitale Gedankenkarte: MindMaps am Mac und iPad

Mindmaps eignen sich ideal für das Sammeln von Ideen und deren thematische Gliederung. Wir stellen Ihnen sechs Apps für Ihr nächstes Brainstorming vor. Eine zeichnet sich gegenüber der Konkurrenz besonders aus. Darüber hinaus erfahren Sie im Workshop, wie Sie am Beispiel Ihrer Urlaubsplanung eine Visualisierung erstellen.

Geschrieben von
26.05.2019 - 17:03 Uhr
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26.05.2019 - 17:03 Uhr

Eine Mindmap ist eine von dem britischen Autor Tony Buzan geprägte kognitive Technik zum Erschließen und visuellen Darstellen eines Themengebiets auf einem Blatt Papier im Querformat. Die Grundidee wird dabei im Mittelpunkt angezeigt. Die wichtigsten Ideen werden kreisförmig darum angeordnet. Diese nennt man Zweige, die mit einer Beschreibung versehen werden. Alternativ kann man an die Zweige auch Notizen, Anhänge, Links oder Bilder anhängen.

Mindmapping-Apps können Sie in den unterschiedlichsten Bereichen einsetzen. Der klassische Einsatzbereich ist jedoch nach wie vor das Sammeln von Ideen in einem Brainstorming, in dem Sie vielerlei Assoziationen rund um das Kernthema sammeln und per Drag-and-Drop entsprechend gliedern. Aber auch für die Vorbereitung eines Vortrags oder einer Rede sind Mindmaps prädestiniert, um das Redegerüst zu strukturieren und den roten Faden beizubehalten. Zudem können Mindmaps zudem die Vorbereitung auf eine Prüfung erleichtern. Eine systematische und wiederholte Beschäftigung mit den Inhalten festigt den erlernten Stoff. Zudem prägt sich die Mindmap beim Lernen fotografisch ein.
Die Vorteile von digitalen Mindmaps gegenüber der Papierversion liegen auf der Hand. Sie können relativ einfach größere Korrekturen anbringen sowie Äste und Verzweigungen hin- und herschieben, ohne jedes Mal die Mindmap erneut erstellen zu müssen. Darüber hinaus erleichtern Mindmapping-Apps die Teamarbeit, weil Sie die Arbeitsergebnisse unkompliziert an Ihre Kollegen für Ergänzungen weiterleiten können.

Da die heutige Arbeitswelt immer mehr durch die Zusammenarbeit von dezentralen Arbeitsteams oder -mitgliedern geprägt wird, haben wir unser Augenmerk insbesondere auf den arbeitsplatzübergreifenden Datenaustausch gerichtet. Zudem ist es heutzutage auch fast schon Alltag, auf dem Bürorechner eine Mindmap zu erstellen, um sie dann auf einem mobilen Gerät wie dem iPad mit zum Kunden zu nehmen. Wie gut die plattformübergreifende Bearbeitung von Mindmaps zwischen macOS- und iOS-Geräten oder einer Webanwendung tatsächlich funktioniert, haben wir ebenso in Augenschein genommen.

Welche App für wen?

Wenn Sie eine Mindmapping-App suchen, die preisgünstig ist und plattformübergreifend arbeitet, ist Simplemind die erste Wahl. Eine nahezu ebenbürtige Alternative ist iThoughtsx mit guter iCloud-Synchronisierung. Für den unternehmerischen Einsatz empfiehlt sich Mindmanager, das einfach zu bedienen ist und einen hervorragenden Leistungsumfang besitzt. Wer eine gute Zusammenarbeit mit Microsoft Office sucht, findet mit Mindview eine gute Alternative.

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Für den Unterricht und private Zwecke gibt es die kostenlose App "Mindomo". Völlig ohne Werbung oder inApp. Der Funktionsumfang ist für grundlegende Arbeiten völlig ausreichend. Eine Mac-Alternative gibt es nicht.

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