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Social-Media-App YOLO als Chartstürmer

YOLO: Das steckt hinter der neuen Nummer 1 im App Store

Snapchat ist zurück! Zumindest im App Store und vor allem durch die neue App YOLO. Die anonyme Fragen-App für Snapchat-Profile ist besonders in den USA und dort bei Teenagern der neue Trend. Innerhalb von nur einer Woche ist die kostenlose Anwendung an die Spitze der Charts geschossen. Was steckt hinter der erfolgreichen App? Wie funktioniert YOLO? Müssen sich vergleichbare Apps wie Jodel nun auch bald in Deutschland warm anziehen? Wir stellen Ihnen YOLO vor.

Was ist YOLO?

YOLO gibt sich wie eine eigene App, ist aber viel mehr eine Erweiterung zu Snapchat. Ohne Snapchat funktioniert die App nicht. Sie melden sich bei der ersten Benutzung über Ihren Snapchat-Account bei YOLO an. Anschließend können Sie über YOLO Snaps für anonyme Fragen erstellen.

YOLO bietet dazu eigene Sticker und Overlays für Snaps an. Mit diesem Sticker fordern Sie Ihre Kontakte und Follower auf, Ihnen anonyme Fragen zu stellen. Das geht über die Stories-Funktion, aber auch direkt an eigene Kontakte. Ihr Bitmoji können Sie ebenfalls auf diese Snaps kleben.

Auf der anderen Seite können dann Kontakte und Follower über diese Sticker anonyme Fragen an Sie schicken. Diese tauchen dann in der YOLO-App auf. Hier können Sie diese Fragen dann auch direkt per Textnachricht beantworten.

Leider können Sie den Text des Stickers nicht selbst ändern. Stattdessen bleibt die englische Aufforderung, dass man Ihnen anonyme Fragen zuschicken kann. Ebenfalls spannend wäre ja die Möglichkeit, Fragen an Kontakte und Follower zu senden, die dann anonyme Antworten erhalten. So ist die Fragerei leider ein bisschen einseitig.

Insgesamt ist YOLO eine spaßige Erweiterung für Snapchat. Für eine eigene App ist die Anwendung aber ein bisschen dürftig. Als Erweiterung um eine sinnvolle Snapchat-Funktion  funktioniert sie aber am besten. Ob Snapchat selbst einmal eine eigene Funktion für anonyme Fragen anbietet, wird sich zeigen.

YOLO: Probleme und Risiken

Snapchat gilt besonders bei Jugendlichen als beliebter Messenger. In den USA scheint YOLO daher besonders bei dieser Zielgruppe ein schneller Erfolg zu sein. Dennoch kann die Anonymität der Antworten besonders bei dieser Zielgruppe zum Problem werden. Mobbing und Übergriffe scheinen vorprogrammiert. Vergleichbare Apps wie Sarahah versuchten sich bereits Ende 2017 an dieser Idee. Auch mit dieser App konnten anonyme Fragen über Snapchat gestellt werden. Bis Apple und Google die App von den jeweiligen Plattformen wegen Mobbing-Problemen verbannten. YOLO droht zwar damit, dass mobbende Nutzer nicht anonym bleiben und dass deren Identitäten enthüllt werden. Ob das stimmt und ob es das Problem lösen kann, bleibt abzuwarten.

Im deutschsprachigen Raum gibt es mit Apps wie Jodel ohnehin bereits vergleichbare Apps. Bei Jodel ist die gesamte Nutzung der App anonym und ortsbasiert. Die Zielgruppe ist aber eher studentisch und damit etwas älter als bei YOLO. Außerdem ist sie für alle Beteiligten anonym, also auch für die fragenden Nutzer. Ob YOLO in Deutschland einen ähnlich rasanten Aufstieg wie in den USA hinlegt, wird sich erst noch zeigen müssen.

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Naja, die Nummer eins im AppStore.
Wenn, dann vielleicht in den USA, aber nicht wie suggeriert in Deutschland

Die nächste App für die Deppengenerationen…