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Neue OLED-Technik

iPhone Pro soll 2029 dünneres und effizienteres Display erhalten

Apple soll eine Display-Technik des iPhone Duo künftig auch bei seinen klassischen Pro-Modellen einsetzen. Laut UBI Research ist der Wechsel auf sogenannte CoE-OLED-Panels für 2029 geplant. Davon könnten vor allem Stromverbrauch und Bauhöhe profitieren.

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Apple soll bei seinen klassischen Pro-iPhones künftig auf eine andere OLED-Konstruktion setzen. Wie das Marktforschungsunternehmen UBI Research berichtet, könnten iPhone Pro und iPhone Pro Max ab 2029 sogenannte CoE-OLED-Panels erhalten. Die Technik verzichtet auf eine separate Polarisationsschicht und könnte dadurch dünnere sowie effizientere Displays ermöglichen.

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Quickread: Auf einen Blick
  • Apple soll CoE-OLED ab 2029 im iPhone Pro einsetzen
  • Die Technik verzichtet auf eine separate Polarisationsschicht
  • Dadurch sind dünnere und effizientere Displays möglich
  • Samsung Display und LG Display gelten als mögliche Hauptlieferanten
  • Apple hat die Pläne bislang nicht bestätigt

CoE soll vom iPhone Duo zu den Pro-Modellen wandern

Die Abkürzung CoE steht für „Color Filter on Encapsulation“. Statt eines klassischen Polarisators sitzt bei dieser Konstruktion ein Farbfilter direkt auf der Verkapselungsschicht des OLED-Panels. UBI Research geht davon aus, dass Apple die Technik schrittweise einführt und anschließend auf die volumenstärkeren Pro-Modelle ausweitet.

CoE-OLED erklärt!

CoE steht für „Color Filter on Encapsulation“. Bei dieser OLED-Bauweise entfällt der übliche Polarisator. Stattdessen wird ein Farbfilter direkt auf die Verkapselung des Panels aufgebracht. Das kann die Lichtausbeute verbessern und gleichzeitig die Bauhöhe reduzieren.

Ein herkömmlicher Polarisator reduziert Reflexionen von Umgebungslicht, schluckt dabei aber auch einen Teil des vom OLED-Panel erzeugten Lichts. Ohne diese Schicht kann mehr Licht nach außen gelangen. Ein Display könnte deshalb bei gleichem Stromverbrauch heller arbeiten – oder bei gleicher Helligkeit weniger Energie benötigen.

Gleichzeitig fällt eine Schicht innerhalb des Displays weg. Dadurch lässt sich das Panel dünner aufbauen. Der gewonnene Platz könnte innerhalb eines Smartphones beispielsweise für Akku, Kameras oder andere Komponenten genutzt werden.

Samsung nutzt ähnliche Technik bereits

Neu ist das Prinzip nicht. Samsung Display brachte eine entsprechende Technik unter der Bezeichnung Eco² OLED bereits mit dem Galaxy Z Fold3 auf den Markt. Inzwischen kommt die Technologie auch außerhalb faltbarer Geräte zum Einsatz.

Der Verzicht auf einen Polarisator bringt allerdings technische Herausforderungen mit sich. Hersteller müssen Reflexionen stattdessen unter anderem mit Farbfiltern, speziellen schwarzen Strukturen und reflexionsarmen Beschichtungen kontrollieren. Gleichzeitig müssen Kontrast, Farbdarstellung und Blickwinkel erhalten bleiben.

Samsung Display und LG Display als mögliche Lieferanten

UBI Research geht davon aus, dass Samsung Display und LG Display bei einer Einführung im Jahr 2029 zunächst eine zentrale Rolle spielen würden. Beide Unternehmen beliefern Apple bereits mit hochwertigen OLED-Panels.

Der chinesische Hersteller BOE könnte ebenfalls um Aufträge konkurrieren. Dafür müsste das Unternehmen laut UBI Research allerdings Apples Anforderungen unter anderem bei Ausbeute, Gleichmäßigkeit, Reflexionsverhalten und Zuverlässigkeit erfüllen.

Bei den Stückzahlen wäre der Wechsel deutlich bedeutender als bei einem faltbaren Modell. UBI Research rechnet für die beiden Pro-Varianten mit einem jährlichen Panelbedarf von etwa 90 bis 100 Millionen Einheiten.

Noch ist der Wechsel nicht bestätigt

Apple selbst hat bislang nicht angekündigt, CoE-OLEDs ab 2029 im iPhone Pro und iPhone Pro Max einzusetzen. Bei der zeitlichen Planung und den möglichen Display-Lieferanten handelt es sich daher weiterhin um eine Prognose von UBI Research.

Bis 2029 können sich Apples Produktplanung und die eingesetzten Display-Technologien zudem noch verändern.

Unsere Einschätzung

Stefan Keller
Der mögliche Wechsel auf CoE-OLED wäre weniger eine auffällige neue Funktion als eine technische Optimierung im Inneren des iPhone. Ein effizienteres und dünneres Panel könnte Apple zusätzlichen Spielraum bei Akkulaufzeit und Gehäusekonstruktion geben. Bis zum genannten Jahr 2029 ist es allerdings noch weit – entsprechend vorsichtig sollte die derzeitige Prognose eingeordnet werden.

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Gerücht für das iPhone 2029 (!) Wie verlässlich das wohl ist ;-)

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