iPhone Duo: Schon jetzt bis Januar 2027 ausverkauft – auch in Deutschland
Wer das neue iPhone Duo zu Weihnachten verschenken wollte, dürfte inzwischen schlechte Karten haben. Nur kurze Zeit nach dem Vorbestellstart sind die Liefertermine für Apples erstes faltbares Smartphone weit ins kommende Jahr gerutscht. Auch im deutschen Apple Online Store wird mittlerweile der 25. Januar 2027 als voraussichtlicher Versandtermin angezeigt.
- Das iPhone Duo kann seit dem 16. Oktober vorbestellt werden.
- In Deutschland wird inzwischen der 25. Januar 2027 als Versandtermin angezeigt.
- Alle Farben und Speichervarianten sind betroffen.
- Die deutschen Preise beginnen bei 2.299 Euro.
- Ob hohe Nachfrage oder Produktionsengpässe verantwortlich sind, ist unklar.
Sämtliche Varianten betroffen
Die Situation betrifft nicht nur einzelne besonders beliebte Ausführungen. Sowohl in Sternenweiß als auch in Nachthimmel nennt Apple für sämtliche Speicherkonfigurationen mit 256 GB, 512 GB, 1 TB und 2 TB denselben Termin. Damit spielt es derzeit keine Rolle, für welche Variante sich Interessenten entscheiden.
Auch in den USA sieht es nicht besser aus. Dort haben sich die Lieferzeiten bereits rund 30 Minuten nach dem Vorbestellstart auf den 25. Januar 2027 verschoben. Kunden, die unmittelbar zum Verkaufsstart bestellt hatten, konnten sich teilweise noch eine Lieferung zum offiziellen Marktstart am 23. Oktober sichern.
Für alle anderen bedeutet der aktuelle Liefertermin eine Wartezeit von mehr als drei Monaten. Das Weihnachtsgeschäft wäre damit zumindest für neue Bestellungen über Apples Online Store gelaufen.
iPhone Duo startet ab 2.299 Euro
Dabei bewegt sich das iPhone Duo preislich in einer ganz anderen Liga als die klassischen iPhone-Modelle. In Deutschland verlangt Apple mindestens 2.299 Euro für die Version mit 256 GB Speicher. Mit 512 GB werden 2.549 Euro fällig, während die Ausführung mit 1 TB bei 3.048,99 Euro liegt. Das Spitzenmodell mit 2 TB kostet sogar 3.799 Euro.
Trotz dieser Preise sind aktuell keine Unterschiede bei den Lieferzeiten erkennbar. Selbst die teuerste Konfiguration wird nicht früher verschickt als das Basismodell.
Als Foldable bezeichnet man ein Smartphone mit faltbarem Display. Anders als klassische Smartphones lassen sich diese Geräte aufklappen und bieten dadurch eine deutlich größere Bildschirmfläche. Das iPhone Duo gehört zu den Foldables im Buchformat: Außen befindet sich ein 5,4 Zoll großes Display, während im geöffneten Zustand ein 7,6 Zoll großer Bildschirm zur Verfügung steht.
Apple Stores könnten noch Geräte anbieten
Ganz ausgeschlossen ist es allerdings nicht, schon vor Januar an ein iPhone Duo zu kommen. Der reguläre Verkaufsstart findet am 23. Oktober statt. Einzelne Apple Stores könnten zu diesem Zeitpunkt noch Geräte für Kunden bereithalten, die ohne Vorbestellung vorbeikommen.
Wie viele Exemplare tatsächlich für den stationären Handel vorgesehen sind, ist allerdings nicht bekannt. Angesichts der schnell gestiegenen Lieferzeiten könnte die Verfügbarkeit auch dort eingeschränkt sein.
Zudem sind die angezeigten Versandtermine lediglich Schätzungen. Sollte Apple zusätzliche Produktionskapazitäten bereitstellen oder weitere Geräte früher als geplant ausliefern können, wären auch kürzere Wartezeiten möglich.
Hohe Nachfrage oder Probleme bei der Produktion?
Was hinter den ungewöhnlich langen Lieferzeiten steckt, lässt sich derzeit nicht eindeutig beurteilen. Bereits vor dem Verkaufsstart gab es Berichte über mögliche Schwierigkeiten bei der Fertigung des faltbaren iPhones.
Insbesondere die Herstellung komplexer Bauteile und die vergleichsweise niedrige Produktionsausbeute könnten dafür sorgen, dass Apple zunächst deutlich weniger Geräte zur Verfügung stehen als bei einem gewöhnlichen iPhone-Start.
Bloomberg-Journalist Mark Gurman hatte im Vorfeld ebenfalls auf eine begrenzte Verfügbarkeit hingewiesen. Wie viele iPhone-Duo-Geräte Apple tatsächlich zum Marktstart produzieren konnte, ist bislang nicht bekannt.
Gleichzeitig könnte die Nachfrage deutlich höher ausfallen als ursprünglich erwartet. Immerhin handelt es sich um Apples erstes faltbares iPhone und damit um eine neue Produktkategorie innerhalb des eigenen Smartphone-Portfolios.
Die aktuellen Lieferzeiten allein lassen allerdings noch keine belastbaren Rückschlüsse auf konkrete Verkaufszahlen zu. Entscheidend ist letztlich, wie viele Geräte Apple überhaupt bereitstellen konnte.

Wahrscheinlich ist auch eine Kombination dieser Faktoren. Allein aus einem Liefertermin im Januar lässt sich jedenfalls noch kein Verkaufserfolg ableiten. Schließlich wissen wir nicht, wie viele Geräte Apple überhaupt für den Marktstart eingeplant hatte.
Sollte die Nachfrage aber tatsächlich der entscheidende Faktor sein, könnte sich eine Prognose bewahrheiten, die bereits vor der Vorstellung des iPhone Duo häufiger zu hören war: Dass ausgerechnet Apple dem bislang vergleichsweise kleinen Foldable-Markt zu deutlich mehr Aufmerksamkeit und möglicherweise auch zu einem nachhaltigen Wachstum verhilft.
Für eine solche Schlussfolgerung ist es noch zu früh. Dass jedoch selbst ein Smartphone für bis zu 3.799 Euro unmittelbar nach dem Vorbestellstart monatelange Wartezeiten aufweist, ist zumindest ein bemerkenswerter Auftakt.








