iPhone Duo im Benchmark: Apples Foldable erreicht iPhone-18-Pro-Niveau
Apples erstes faltbares iPhone steht kurz vor dem Marktstart. Noch bevor das iPhone Duo regulär erhältlich ist, liefert ein erster Eintrag in der Benchmark-Datenbank Geekbench 7 Hinweise auf die Leistung des Smartphones. Die Ergebnisse zeigen, dass sich das Foldable bei der Prozessorleistung offenbar nicht hinter dem iPhone 18 Pro verstecken muss.
- Erster Geekbench-7-Eintrag zum iPhone Duo veröffentlicht
- 3.986 Punkte im Single-Core- und 11.067 Punkte im Multi-Core-Test
- A20 Pro mit sechs CPU-Kernen und 12 GB RAM
- CPU-Leistung auf dem Niveau des iPhone 18 Pro
- Vorbestellungen ab 16. Oktober, Marktstart am 23. Oktober
A20 Pro erreicht über 11.000 Punkte
Der am 14. Oktober veröffentlichte Geekbench-Eintrag führt das getestete Gerät unter der Modellkennung iPhone19,4. Als Betriebssystem ist iOS 27.1 angegeben.
Im Single-Core-Test erreicht das iPhone Duo 3.986 Punkte, während der Multi-Core-Test mit 11.067 Punkten abschließt. Damit bewegt sich das faltbare Smartphone auf einem ähnlichen Leistungsniveau wie das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max.
Das Ergebnis passt zur technischen Ausstattung. Apple verwendet im iPhone Duo denselben A20 Pro, der auch in den beiden Pro-Modellen zum Einsatz kommt. Der im 2-nm-Verfahren gefertigte Chip besitzt sechs CPU-Kerne und eine GPU mit sieben Kernen.
Geekbench ist ein Benchmark-Programm, das die Rechenleistung von Prozessoren anhand standardisierter Aufgaben misst. Der Single-Core-Test bewertet die Leistung eines einzelnen CPU-Kerns, während der Multi-Core-Test mehrere Kerne gleichzeitig beansprucht. Höhere Punktzahlen stehen für eine bessere Leistung im jeweiligen Test. Die Ergebnisse ermöglichen Vergleiche zwischen Geräten, bilden die tatsächliche Geschwindigkeit im Alltag aber nur teilweise ab.
Auch beim Arbeitsspeicher gibt es keine Überraschungen. Geekbench erkennt 11,30 GB nutzbaren Speicher, was einer Ausstattung mit 12 GB RAM entspricht. Die CPU wird im Benchmark mit einer Basisfrequenz von 4,93 GHz aufgeführt. Dieser Wert entspricht ebenfalls den bisherigen Messungen der iPhone-18-Pro-Modelle.
Ein einzelner Benchmark liefert noch kein vollständiges Bild
Allerdings handelt es sich bislang nur um einen einzelnen veröffentlichten Testdurchlauf. Die Ergebnisse liegen zwar im Bereich der bereits erfassten iPhone-18-Pro-Werte, erreichen aber nicht deren höchste Messwerte.
Das muss nicht zwangsläufig auf eine geringere Leistung hindeuten. Benchmark-Ergebnisse können abhängig von der Temperatur, laufenden Hintergrundprozessen und weiteren Faktoren schwanken.
Hinzu kommt, dass das iPhone Duo konstruktionsbedingt andere Voraussetzungen mitbringt als ein klassisches Smartphone. Das faltbare Gehäuse, die beiden Displays und die Wärmeabfuhr könnten insbesondere bei längerer Belastung Einfluss auf die tatsächliche Performance haben.
Ob der A20 Pro im iPhone Duo seine Leistung über einen längeren Zeitraum genauso konstant halten kann wie im iPhone 18 Pro, lässt sich anhand des bisherigen Ergebnisses nicht beurteilen.
GPU-Leistung bleibt vorerst offen
Apple gibt für den A20 Pro eine um bis zu 20 Prozent höhere CPU-Leistung gegenüber dem A19 Pro an. Bei der Grafikleistung soll der neue Chip sogar bis zu 40 Prozent schneller sein.
Der veröffentlichte Geekbench-Eintrag enthält allerdings ausschließlich CPU-Ergebnisse. Aussagen zur tatsächlichen Grafikleistung des iPhone Duo lassen sich daraus nicht ableiten.
Gerade bei einem faltbaren Smartphone mit zwei Displays wäre interessant, wie sich die Hardware bei anspruchsvollen Spielen, Multitasking und längerer Nutzung verhält. Dafür sind weitere Tests erforderlich.
Vorbestellungen starten am 16. Oktober
Lange müssen Interessierte nicht mehr auf unabhängige Messungen warten. Apple nimmt ab dem morgigen 16. Oktober Vorbestellungen für das iPhone Duo entgegen. Der reguläre Verkaufsstart ist für den 23. Oktober vorgesehen.
Damit dürften in Kürze auch umfangreichere Tests verfügbar sein, die neben der reinen Prozessorleistung weitere Faktoren wie Grafikperformance, Temperaturentwicklung und Energieverbrauch berücksichtigen.









