iPhone 18 Pro: Apple soll ursprünglich 16 GB RAM geplant haben
Apple hat beim Arbeitsspeicher seiner aktuellen Topmodelle offenbar über eine größere Ausbaustufe nachgedacht. Nach Angaben des auf Weibo aktiven Leakers Instant Digital sollen das iPhone 18 Pro, das iPhone 18 Pro Max und das iPhone Duo ursprünglich mit 16 GB RAM geplant gewesen sein.
- Apple soll für iPhone 18 Pro, Pro Max und iPhone Duo zunächst 16 GB RAM erwogen haben
- iPhone 18 Pro und Pro Max besitzen tatsächlich 12 GB RAM
- Auch beim iPhone Duo werden 12 GB erwartet
- Wann Apple die angeblichen 16-GB-Pläne verworfen haben soll, ist unbekannt
- Hohe DRAM-Preise könnten bei der Entscheidung eine Rolle gespielt haben
Der Leaker nennt allerdings keinen Zeitpunkt, zu dem Apple die Ausstattung mit 16 GB erwogen haben soll. Unklar ist damit auch, wie weit diese Überlegungen innerhalb der Produktentwicklung fortgeschritten waren. Die Angabe sollte entsprechend als unbestätigtes Gerücht behandelt werden.
Am Ende wurden es 12 GB
Beim ausgelieferten iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max setzt Apple auf jeweils 12 GB Arbeitsspeicher. Die Speichermenge lässt sich aus Daten von Xcode 27 ableiten. Damit verfügen die beiden Modelle über genauso viel RAM wie bereits das iPhone 17 Pro und iPhone 17 Pro Max.
DRAM ist eine Form von Arbeitsspeicher, die Smartphones für aktuell benötigte Daten und laufende Anwendungen verwenden. Mehr RAM kann unter anderem dabei helfen, mehr Apps gleichzeitig im Speicher zu halten. Wie stark sich eine größere Speichermenge im Alltag auswirkt, hängt jedoch auch von Betriebssystem und Hardware ab.
Für das iPhone Duo werden ebenfalls 12 GB RAM erwartet. Eine entsprechende Bestätigung über Xcode liegt bislang allerdings nicht vor, da Apples Entwicklungsumgebung das faltbare Modell zum Zeitpunkt der Auswertung noch nicht aufführte.
Dass Apple letztlich 12 GB verbaut, passt zu früheren Berichten. Sowohl der Analyst Ming-Chi Kuo als auch Jeff Pu hatten bereits vor der Vorstellung mit dieser Speichermenge gerechnet. Auch ein Bericht aus Südkorea sprach beim iPhone Duo von 12-GB-Speichermodulen von Samsung.
Speicherpreise könnten eine Rolle gespielt haben
Warum Apple mögliche Pläne für 16 GB verworfen haben soll, ist nicht bestätigt. Als denkbarer Grund gilt jedoch die angespannte Versorgungslage bei DRAM. Berichte aus der Lieferkette hatten bereits auf steigende Preise für entsprechende Speicherbausteine hingewiesen.
Auch Bloomberg-Journalist Mark Gurman hatte berichtet, dass höhere Speicherkosten bei Apple Diskussionen über den Einstiegspreis des iPhone Duo ausgelöst hätten. Ming-Chi Kuo zufolge habe die DRAM-Knappheit zudem Auswirkungen auf Apples geplante Hardware-Stückzahlen für 2026.
Ob die kolportierten 16 GB lediglich eine frühe Entwicklungsoption waren oder Apple die Ausstattung erst vergleichsweise spät änderte, geht aus dem Bericht nicht hervor. Rückschlüsse darauf, ob kommende iPhone-Generationen auf 16 GB RAM wechseln werden, lassen sich daraus ebenfalls nicht ziehen.









