Großer Schritt

Deshalb sind wir wegen Apples Periskop-Kamera im iPhone aufgeregt

Mit dem iPhone 4 machte Apple das iPhone zur Immer-dabei-Kamera und arbeitet jedes Jahr am Kamerasystem. Nach dem LiDAR-Scanner und der Triple-Kamera soll 2022 der nächste große Schritt folgen, der uns aufhorchen lässt.

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Mit großer Kontinuität führt Apple in jedem Jahr einige neue Kamerafunktionen und -verbesserungen ein. Auflösung ist dabei nicht alles. Der Porträtmodus brachte einen Schärfentiefeneffekt, den man schließlich mit der Triple-Kamera im iPhone 11 Pro und dem zusätzlichen LiDAR-Scanner im iPhone 12 Pro perfektionierte. Apple entwickelte zudem neue Linsen für mehr Licht sowie einen praktischen Nachtmodus. Laut dem zuverlässigen Analysten Ming-Chi Kuo ist für 2022 ein großes Update geplant, das die Telekamera auf ein neues Level heben dürfte.

iPhone 14 Pro: Mehr Zoom als je zuvor

Schon mit dem iPhone 12 Pro Max hat Apple erstmals seit der Einführung der Teleobjektiv-Kamera im iPhone 7 Plus die Brennweite auf 65 mm erhöht. Damit erreicht man erstmals einen 2,5-fachen optischen Zoom und kommt näher an ein Motiv heran, ohne sich nähern zu müssen. Dies hat in vielen Situationen wie im Zoo oder später wieder auf Konzerten große Vorteile. Jedoch haben Konkurrenten wie Huawei mit dem P30 Pro eine coole Technologie integriert, die einen weitaus größeren optischen Zoom erlaubt: Periskop-Kameras. Das P30 Pro erreicht dadurch einen fünffachen optischen Zoom. Die digitalen Möglichkeiten erhöhen sich dadurch ebenfalls um ein Vielfaches. Samsung erreicht daher im Galaxy S21 Ultra sogar einen hundertfachen digitalen Zoom. 

Die Funktionsweise hinter der Periskop-Kamera ist einfach. Anstatt die Kamera nach hinten gerichtet einzubauen, wird sie auf die Seite gedreht. Dadurch finden zusätzliche Glaselemente Platz, die für eine Erhöhung der Brennweite sorgen sollen, ohne dass die Kamera unnötig weit nach hinten heraussteht. Der Lichtfang wird umgelenkt, sodass die Blickrichtung wieder stimmt. Dies erlaubt eine geringe Einbautiefe bei mehr Zoom. Laut dem Analysten Ming-Chi Kuo (via MacRumors) könnte Apple die Technik schon in 2022 einsetzen, wobei die genauen Details noch nicht feststehen.

Das bessere Teleobjektiv könnte in jedem Fall neue Möglichkeiten bei der Fotografie erlauben. In der Natur oder dem Zoo lassen sich Tiere auch aus größerer Entfernung knipsen, während man auf kurze Distanzen detailreichere Aufnahmen einfangen kann. 

Was haltet ihr davon? Sollte Apple zukünftig auf die Periskop-Technik setzen? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

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Eine höhere Auflösung der Sensoren wäre schon wünschenswert - allerdings (ähnlich Retina beim Bildschirm) nur für den Akte des Fotografierens, um die Fotos dann mit ca. 18 bis 20 MP begrenzt zu speichern. Dafür bräuchte es 72 bis 80 MP Sensoren. Als Laie würde ich mir auf diesem Wege erhoffen, eine höhere Detailtreue bei nicht wesentlich größeren Bilddateien zu erzielen. Allerdings hat ein iPad (Pro) das eigentlich nötiger, als ein iPhone. Also ein iPad Pro Mini, das quasi die optimierte Aufnahmequalität eines iPhone Pro besitzt, aber deutlich kleiner ist, als das herkömmliche iPad Pro.
Dazu noch die Möglichkeit, Mac Apps (ARM M1-Apps) auf allen iPad Pro in Verbindung physischer Tastatur und Maus zu verwenden… das wäre super!

ich bin Foto technisch nur eine Laie.
Aber wünsch würde ich mir auch eine Kamera die mindestens so gut ist wie die von Huawei.
die Apple Geräte sind ja nicht gerade billig,da dürfen sie schon von der Kamera her ein wenig zulegen.

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