In über 200 Ländern verfügbar

Apple weitet Reparaturporgramm für freie Werkstätten weltweit aus.

Bereits seit 2019 führte Apple ein entsprechendes Reparaturprogramm ein, mit dessen Hilfe freie Werkstätten Zugang zu originalen Ersatzteilen, Werkzeugen, Reparaturhandbücher und Diagnose-Tools bekommen können. Dies geschah nicht ganz freiwillig, nahm der Druck aus der Öffentlichkeit und Politik  doch kontinuierlich zu. 

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Wie der Konzern nun mitteilt, wird das Programm nun deutlich ausgeweitet. Ab sofort steht das "Independent Repair Provider Program" in mehr als 200 Länder zur Verfügung. Das entspricht der gleichen Anzahl an Ländern, in denen der Konzern sein iPhone auch zum Verkauf anbietet.

Teilnahme grundsätzlich kostenfrei 

Prinzipiell haben Reparaturwerkstätten aller Größen die Möglichkeit, sich in diesem Programm zu anzuschließen. Damit bekommt man Zugriff auf originale Ersatzteile, das richtige Werkzeug oder die entsprechenden Reparaturhandbücher. Der iPhone-Konzern knüpft dies aber an einige Bedingungen. 

Alle freien Werkstätten müssen einen von Apple zertifizierten Techniker eingestellt haben, der sich den gleichen Lehrgängen wie die Techniker im Apple Store oder bei APR´s stellen muss. Außerdem bietet der iPhone-Konzern entsprechende Videos und Online-Material an. Wenn ein Mitarbeiter zertifizierter Techniker geworden ist, können qualifizierte Reparaturanbieter Originalteile und -werkzeuge von Apple zum gleichen Einkaufspreis beziehen wie das AASPs tun. Weltweit gibt es nach derzeitigem Stand über 1.500 freie Reparatur-Dienstleister, in Deutschland ist das Programm seit letztem Jahr verfügbar.

Ab sofort auch in diesen Ländern verfügbar

Ab Karfreitag ist das Programm in diesen Ländern verfügbar und Werkstätten können sich darauf entsprechend bewerben: Afghanistan, Australien, Bangladesch, Bhutan, Brasilien, Brunei Darussalam, Kambodscha, Cookinseln, Fidschi, Guam, Hongkong, Indien, Indonesien, Japan, Korea, Laos, Macau, Malaysia, Malediven, Mongolei, Myanmar, Nepal, Neuseeland, Pakistan, Papua-Neuguinea, Philippinen, Russland, Saudi-Arabien, Singapur, Südafrika, Sri Lanka, Taiwan, Thailand, Tonga, Türkei, Vereinigte Arabische Emirate, Vanuatu und Vietnam. Im Laufe des Jahres sollen noch weitere Länder dazukommen, die Liste dazu lässt sich hier einsehen. 

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