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Untergeschobene Werbung als Ärgernis

Adware und Scareware auf maclife.de: Das müssen Sie wissen

Aggressive Werbung ist ein Ärgernis – für sie als Leser ebenso wie auch für uns in der Redaktion und den gesamten Verlag. Derzeit erreichen uns vermehrt Rückmeldungen erboster Leser zu dreister Werbung. Zunächst einmal: Es tut uns leid, dass Sie auch auf maclife.de mitunter nicht vor betrügerischen Werbeeinblendungen verschont bleiben. Es handelt sich dabei in keinem Fall um reguläre Anzeigen, die seitens des Verlags zu verantworten wären. Auch ist die Website nicht gehackt worden oder liefert selbst potenziell schädliche Inhalte aus. VIelmehr handelt es sich um nichts anderes als manipulierte Werbeanzeigen, auch Scareware oder Adware genannt, die uns und somit auch ihnen als Leser untergeschoben werden.

Wie gelangen solche Werbeanzeigen auf seriöse Webseiten wie maclife.de und andere namhafte Angebote im Netz? Werbeflächen auf Webseiten werden größtenteils automatisiert über große Ad-Netzwerke vergeben. Viele Webseiten nutzen dazu etwa Google AdSense, auch IT und Anzeigenverkauf der Mac Life. Die Betrüger buchen sich über diese Systeme regulär in vertrauenswürdige Webseiten ein, um möglichst vielen Menschen manipulierte Werbebanner unterzuschummeln. Oft sieht die Werbung völlig seriös aus, enthält aber in den ausgelieferten Daten zusätzlich Javascript, die den Benutzer auf dubiose Seiten weiterleiten oder Pop-ups erscheinen lassen, ohne das die Banner überhaupt angeklickt wurden.

Verdächtige Werbung auf maclife.de melden - so geht’s

Sie haben Werbung gesehen, die ungefragt weitere Browserfenster öffnet, Downloads startet, mit ominösen Gewinnspielen wirbt oder sonst irgendwie aus der Reihe fällt? Bitte melden Sie uns solche Vorfälle hier in den Kommentaren oder per E-Mail, damit wir die entsprechenden Anbieter auf unsere schwarze Liste setzen können – und Sie und andere Leser ungestört weiter auf maclife.de surfen können. Danke!

Wir benötigen im Idealfall:

  • ein Bildschirmfoto des Pop-ups (gerne als Link nach Upload an https://imgur.com/upload?beta)
  • die URL der Zielseite bei einer  Weiterleitung
  • die URL der zuletzt auf maclife.de geöffneten Seite

Wir reagieren sofort – aber kämpfen gegen Windmühlen…

Unsere Kollegen aus Anzeigenverkauf und IT sperren entsprechende Anbieter sofort, sobald sie entsprechende Rückmeldungen aus der Leserschaft erhalten – wir in der Redaktion leiten solche Anfragen intern unmittelbar weiter.  Doch diese Sperre gilt immer nur für genau die Domain beziehungsweise den Account, über den die betrügerische Werbung gebucht wurde. Die Kriminellen jedoch ändern diese oft binnen nur weniger Stunden ab, so dass das Sperren einem Kampf gegen Windmühlen gleich kommt.

Auch Google kennt kein Gegenmittel

Auch Google hat bislang noch kein wirksames Mittel gegen diese Art von Betrug gefunden. Kaum scheint eine Welle an Ad- und Scareware abgeebbt zu sein, finden Internetkriminelle erneut Wege und Möglichkeiten, um die Gegenmaßnahmen seitens Google zu umgehen.

Special-Interest-Angebote wie maclife.de sind für Betrüger ein besonders attraktives Ziel. Sie als Leser werden gezielt mit den Targeting-Möglichkeiten, die Google seinen Anzeigenkunden bietet, ausgewählt. Deshalb werden Sie auch gezielt mit obskuren Angeboten etwa zu Virenscannern für Macs belästigt oder es erscheinen Einblendungen für Gewinnspiele, bei denen es ein iPhone oder MacBook zu gewinnen gibt. Klicken Sie nach Möglichkeit nichts weiter an, geben Sie keine persönlichen Daten wie etwa Ihre E-Mail-Adresse preis und löschen Sie eventuell automatisch startende Downloads – führen Sie auf keinen Fall Installationsprogramme unbekannter Herkunft aus. Außerdem sollten Sie ihren Browser immer auf dem neuesten Stand halten und von der Installation von Browser-Add-ons Abstand nehmen – zumindest dann, wenn diese noch von namhaften Anbietern stammen.

Mit einer geänderten Anzeigenstrategie hoffen wir diese Betrüger noch diesen Herbst verbannen zu können.

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Auch wenn Maclife dieses sicherlich nicht gerne hört. Als Schutz vor Adware / Scareware und sonstigen über entsprechende Werbenetzwerke verteilten Schadcode helfen dem Anwender nur Werbeblocker.

Erst wenn eine Site wie Maclife garantiert, dass in über die Site ausgespielte Werbung kein Schadfunktionen enthalten, kann aus Sicht eines Anwenders auf einen Werbeblocker verzichtet werden.

Hierzu müsste jedoch die Werbung direkt von der Site und nicht von Werbenetzwerken verteilt werden und der Site-Anbieter müsste Werbung vor der Verteilung auf Schadfunktionen überprüfen.

DigiTV ist davon auch betroffen.
Gewinnen sie einen Edeka Gutschein über 500€ ist auch so eine schadhafte Werbung.

Ich seh mir eure Website nur noch mobil an, stationär war es nicht mehr möglich, da ich bei etwa jedem dritten Aufruf auf Werbung und Adware gelandet bin. Vielleicht hilft das bei der Eingrenzung.

Ich bin echt verärgert. Dieses "Phänomen" passiert mir auch nur und ausschließlich auf maclife.de! Es muss aufhören oder ich muss mich anderweitig umsehen!

So, MacLife fliegt aus meiner Favoriten Liste. Wenn ihr es nicht schafft eure Ad- und Scareware loszuwerden - es gibt andere interessante Mac Seiten.