Kontaktloses und schnelles Einchecken

iTravel: Apple erhält NFC-Ticket-Patent zugesprochen

Bordkarten, Kinokarten, Coupons, Kundenkarten und mehr: Mithilfe von iOS 6 und der neuen im System integrierten Passbook-Anwendung will Apple iPhone-Nutzern den Geldbeutel auf eine angenehme Art und Weise leeren. Dabei scheint Cupertino mit Passbook erst den Anfang zu machen. Wie aus einem neuen Apple-Patent hervorgeht, könnte sich das iPhone schon bald auch zum Einchecken auf dem Flughafen verwenden lassen – NFC sei dank.

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Die Near Field Communication, zu deutsch Nahfeld-Kommunikation, kurz NFC, ist ein für das kommende iPhone oft vorhergesagtes Feature. Mithilfe dieser Technik könnte das iPhone kontaktlos mit einem Empfänger Daten austauschen. In einem neu eingereichten und Apple zugesprochenem „iTravel“-Patent erklärt Apple, wie sich dank der Technik das Reisen erleichtern könnte.

Neben den Ticket-Informationen soll das iPhone laut patentlyapple.com auch Informationen zum Reisenden enthalten. Diese ließen sich teilweise sogar aus elektronischen Reisepässen auslesen. Mithilfe des kontaktlosen Datenaustausches soll nicht nur die Möglichkeit geboten werden, für einen Flug einzuchecken, sondern auch im Hotel. Als weitere Anwendungsbeispiele nennt Apple die Autovermietung, Kreuzfahrten, Züge und Busse.

Die Identifikation des Reisenden ließe sich entweder direkt an den Empfänger übermitteln, oder aber mit einer Datenbank abgleichen. Als zusätzliche Sicherheitsmerkmale, beispielsweise für Flüge, nennt Apple Fingerabdrücke oder die Iris-Erkennung. Angaben zur Reise soll iTravel sowohl per E-Mail, von einer Webseite, von einem anderen Gerät oder per Barcode oder QR-Code erhalten können.

Da die Idee für iTravel bereits aus dem Jahr 2008 stammt, ist es nicht ausgeschlossen, dass ein Teil der erst heute veröffentlichten Erfindung bereits in Apples kommende Passbook-Anwendung eingeflossen ist. Passbook soll zusammen mit iOS 6 im Herbst dieses Jahres für das iPhone veröffentlicht werden.

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Wieder so ein Patent, das ich auf dem iPhone lieber nicht sehen möchte. Meine Reise- und Passdaten zusammen mit meinen GPS-Ortungsdaten auf Apple-Servern. Nö, besser nicht.

Dazu dann noch schön bei Facebook stündliche Einträge machen und brav twittern.

Der feuchte Traum der Staatsüberwachung.

schon interessant, wie medien die meinung bilden. alle träumen von "unerreichbarkeit" und "nicht lokalisierbarkeit", haben aber alle ein handy, dieses permanent eingeschaltet und twittern und facebooken den lieben langen tag. und das überall.

wenn euch jemand finden will, dann reicht eure telefonnummer. anhand der einwahl in die jeweiligen sendemasten ist der umkreis schonmal stark begrenzt. bewegt ihr euch weiter, erfolgt eine einwahl in den nächsten sendemasten, ergo ein routenprofil liegt vor.

meine frage zielt aber auf etwas ganz anderes ab? WER soll bitte interesse an euch haben? weder scheint mir jemand von euch im öffentlichen leben zu stehen, noch ein schwerverbrecher, den es zu ermitteln gilt. also: who cares about you?

nehmt euch doch bitte nicht so wichtig und springt auf den datenschutz-medienhype-zug auf. wenn man nicht erreichbar sein möchte, schaltet man das handy AUS! da brauchts keinen datenschützer oder neue gesetzliche regelungen. hier genügt gesunder menschenverstand.

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