Nicht nur der iTunes Store erblickte 2003 das Licht der Welt. Auch neue Rechner, Bluetooth-Peripherie und ein neues Mac OS X kamen auf den Markt. Steve Jobs nannte es deshalb das „Jahr der großartigen Produkte“.
Notebooks auf dem Vormarsch
Kurz bevor Apple am 28. April 2003 seinen iTunes Music Store eröffnete, zeichnete sich bereits ab, dass die Welt flexibler werden will. Am 16. April 2003 gab Apple seine Zahlen für das zweite Geschäftsquartal bekannt und konnte dabei nach zwei Quartalen mit Nettoverlusten erstmals wieder einen Nettogewinn in Höhe von 14 Millionen US-Dollar verzeichnen. Obwohl dabei die Umsätze zurückgingen, zeichnete sich vor allem ein Gewinner ab: Die Notebooks aus Cupertino, denn von 711 000 verkauften Macs waren 40 Prozent portable Rechner.
Ein Prozentsatz, wie ihn Apple noch nie verzeichnen konnte. Die erst im Februar 2003 in den Verkauf gegangenen neuen iMac-Modelle hingegen waren reine Ladenhüter. Viel beliebter waren alle Geräte, mit denen der Mac noch portabler und damit der Anwender flexibler wurde. So verkaufte Apple im ersten Quartal 2003 insgesamt 150 000 Karten und Basisstationen mit der schnellen WLAN-Technologie AirPort Extreme.
Drahtlos-Trend Bluetooth
Um diesen Trend aufzunehmen, beschleunigte Apple nicht nur die iBooks still und heimlich am 22. April 2003 auf 900 MHz, auch die Preise der PowerBooks und iBooks wurden Anfang Juni um 200 bis 300 US-Dollar gesenkt. Jeder sollte die Möglichkeit erhalten, wann und wo auch immer mit dem Mac zu arbeiten. Zusätzlich erweiterte Apple seine Software: Das am 3. Juni 2003 vorgestellte QuickTime 7.6 unterstützte nun auch den Mobilfunkstandard 3G, und das neue iSync konnte mehr Handys mit dem Mac über Bluetooth synchronisieren als jedes andere verfügbare Programm. Zeitgleich wurde die in Mac OS X integrierte Bluetooth- Software aktualisiert, um die Stabilität bei der Datenübertragung zu erhöhen.
ANZEIGE



Artikel kommentieren
Kommentar hinzufügen