Ohne Frage: Die beeindruckendste Ankündigung zum iPad 2 ist dessen Erscheinungstermin. In den USA steht das feingetunte Tablet bereits in einer Woche im Handel. 26 weitere Länder, darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz, folgen knapp 14 Tage später. Ein derartig enges Zeitfenster reicht gerade einmal aus, dass aktuelle Monatsgehalt neu zurechtzustutzen oder durch die (familiäre) Buchhaltung zu schleusen.
Den bereits seit Monaten angekündigten Tablet-Mitbewerbern dürfte der Angstschweiß mittlerweile am Metallrücken perlen. Dem BlackBerry PlayBook schreibt die Gerüchteküche aktuell den 10. April als Startdatum zu. Das Motorola Xoom trottet in Deutschland erst Ende April in die Geschäfte. Es mutet wunderlich an, nach einem dermaßen ausgedehnten Ankündigungs-Anlauf, den diese beiden und andere Konkurrenten hinter sich haben, noch auf der Zielgeraden den Schneid abgekauft zu bekommen.
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Doch die zeitnahe Apple-Veröffentlichung scheint getrickst. Für das iPad 2 werden in den USA keine Vorbestellungen angekommen. Wer ein Gerät am ersten Verkaufstag in den Händen halten möchte, ist gezwungen den Gang in einen Apple Store anzutreten. Ein künstliches Hype-Arrangement oder geschicktes ‘Umschiffen’ von Lieferengpässen? Spätestens zum Deutschland-Start wissen wir mehr …
Vielen Dank an CCS Insight für die Unterstützung!
The King’s Speech?
Wer hier regelmäßig mitliest, will sich sicherlich nicht mit den technischen iPad-2-Eckdaten langweilen lassen. Ein Blicks ins Newsarchiv oder auf apple.de tischt alle notwendigen Fakten auf, die es zum Zweikern-’A5’-Prozessor, dem Kamera-Duett und der schlankeren Gehäuseform zu sagen gibt. Trotz offensichtlicher Design-Diät, die sowohl einige Gramm im Gewicht als auch Millimeter im (Höhen-)Umfang purzeln ließen, sucht man revolutionäre Neuerungen vergeblich. Alles beim Alten, nur ein bisschen schneller, ließe sich schnell konstatieren. Manchmal geben jedoch genau diese Kleinigkeiten den Ausschlag, dass sich ein vertrautes Gerät komplett ‘neu’ anfühlt. Störten die mageren 256MB-Arbeitspeicher im ersten iPad? Ja! Aber haben sie irgendjemanden vom Kauf abgeschreckt?
Apple unterstrich in seiner einstündigen Veranstaltung mehrmals und mit Nachdruck, dass es nicht alleine auf die technischen Spezifikationen ankommt. Bereits das erste iPad feierte seinen Erfolg mit einem eingespielten Software- und Hardware-Duo. Das angeschlossene Ökosystem aus App Store und iOS-Betriebssystem führte innerhalb von neun Monaten zu 15 Millionen verkauften Einheiten. Grob überschlagen zeigte sich das iPad damit für eine Milliarde Umsatz verantwortlich - pro Monat! Ist es unnötig zu betonen, dass Apple mit der ersten Tablet-Ausarbeitung seinen erfolgreichsten Produktstart der gesamten Firmengeschichte meisterte?
Steve Jobs nannte das iPad ein Gerät aus der ‘Post-PC’-Ära. Noch vor zwölf Monaten wusste niemand einen solchen Begriff einzuordnen. Mit 200 Millionen registrierten iTunes-Benutzerkonten, 65.000 iPad-Apps und 100 Millionen verkauften iPhones ändert sich dies. Innerhalb von einem Jahr haben es alle großen Verlagshäuser für elektronische Bücher in den iBookstore geschafft. Die Apple-Retail-Stores erwiesen sich zum Ausprobieren des alten sowie neuen 9.7-Zoll-Touch-Bildschirms wohl noch nie als wertvoller. Kommenden Freitag führen Kunden an dieser Stelle FaceTime-Videogespräche auf DIN-A4-Größe.
Foto mit freundlicher Genehmigung von Robert Scoble
iOS-Lebensraum
Sowohl iPhone als auch iPad nähren sich aus dem gut gedüngten iOS-Ökosystem. Ab nächster Woche steht Version 4.3 zum kostenfreien Download bereit. Die exquisite Software-Versorgung ist der stattlichen Entwickler-Gemeinde geschuldet, an die Apple seit App-Store-Bestehen bereits Provisionen in Höhe von über zwei Milliarden US-Dollar auszahlte. Das Biotop erstreckt sich inzwischen auch auf Zubehör. Dabei sorgten, die über magnetische Scharniere angehefteten ‘Smart Covers’, für farbenfrohes Aufsehen. Drittanbieter von (Schutz-)Hüllen, die sich aufs iPad 2 freuten, gilt es ab sofort zu trösten. Es ist keine waghalsige Wette, wenn man den ‘smarten Abdeckungen’ für 39 US-Dollar eine gewinnträchtige Zukunft voraussagt.
Kaum weniger bedeutend: Der ‘Digital AV Adapter’, welcher alle Apps vom iPad 2 auf einen externen Bildschirm spiegelt. Ideal für Präsentationen oder Vorträge, denen mehr als zwei Personen beiwohnen. Genau diese Feinjustierung kann als einer der wohl tatkräftigsten Vorstöße in die von Apple so stiefmütterlich behandelte Geschäftswelt betrachtet werden.
Doch das sind alles keine Zukunftsvisionen. Apple tritt diesen Beweis schon in der nächsten Woche an. Damit ist das hier auch die letzte Kolumnen-Zeile, die noch vor der iPad-2-Veröffentlichung erscheint. Ziemlich verrückt.
Wer ist Alexander Olma?
Alexander Olma verSchrieb sich bereits vor über vier Jahren dem iPhoneBlog.de, das er mittlerweile hauptberuflich als ‘Ein-Mann-Show’ mit täglich neuen Text-, Foto-, und Video-Inhalten füttert. Als freier Journalist arbeitet er außerdem für diverse Online- und Print-Angebote und nimmt an (Video-)Podcast-Projekten teil.






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Beruf "Blogger"... kann man davon wirklich leben?
Von den paar Werbebanner auf iPhoneBlog.de?
Ja. Davon und einigen Auftragsarbeiten wie dieser Kolumne hier.
Bei der Nennung Organza, können wir nicht ignorieren anderen floralen Details, die zu verhandeln
brautkleider als Basis für eine florale Spitze applique bedienen ist. Wenn Sie lace hinzufügen, um den Organza, wird der Blick sich leicht und frisch, die einen Garten wachsen auf Ihre hochzeitskleider wie. Es ist eine große subtile und romantische Details, wenn es getan in weißen abendkleider.
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