Text und Tech

Maclife PlusEvolution eines Romans

Als ich anfing, einen Roman zu schreiben, stand mir eine Armee an Geräten und Programmen zur Verfügung. Doch die Vielfalt an Möglichkeiten barg die Gefahr, einem Verzetteln ohne Zettel anheimzufallen. Von einem Selbstversuch.

Von   Uhr

Von dem Schriftsteller Paul Auster heißt es, er habe all seine Werke per Hand, präziser mit einem Bleistift verfasst. Auch von dem just zu einiger Prominenz gelangten Autor Ocean Vuong gibt es Fotos handgeschriebener Seiten seines letzten Romans „Der Kaiser der Freude“ (den ich wärmstens empfehle, siehe Kasten). Für mich ist diese Art ein Buch zu schreiben undenkbar, obwohl ich für Ideen und Notizen gerne Stift und Papier verwende. Was also ist das optimale technische Setup, um ein Langzeitprojekt, wie es ein Roman ist, erfolgreich zu meistern? Obwohl oder gerade weil der lange Schreibprozess, der zu meinem Debütroman „Der Flussregenpfeifer“ (C.Bertelsmann/Penguin) führte, nicht zur Nachahmung empfohlen ist, möchte ich berichten, mit welchen Mitteln ich ins Ziel gekommen bin. Über die Jahre habe ich die unterschiedlichsten technologischen Errungenschaften zur Arbeit an dem Buch gen...

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