Der Mac ist das einzige System, dass sich vielen unterschiedlichen Gastsystemen gegenüber offen zeigt – wenn man denn eine Virtualisierung dazwischen legt. Seit Jahren streiten sich dort zwei Konkurrenten um die Fleischtöpfe; und VMware hat nun mit „VMware Fusion 3.1 Beta“ wieder vorgelegt.
Ob Windows oder Linux oder weitere Betriebssysteme: sie lassen sich relativ problemlos mit einer Virtualisierungslösung installieren und betreiben, indem sie dem jeweiligen Gastsystem vorgaukeln, auf einem echten Rechner zu „sitzen“. Und mittlerweile sind auch die damit verbundenen Leistungseinbußen so gering, dass der durchschnittliche Anwender nichts davon merkt. Die große Schwachstelle aber ist für alle Virtualisierungen immer noch die Grafikunterstützung. Vor allem, nachdem sich die Hersteller der Betriebssysteme anscheinend darauf geeinigt haben, möglichst viele Effekte und Prozesse der Bildschirmwiedergabe auf die Grafikprozessoren auszulagern, wird es für die Virtualisierungen enger: Sie müssen an der Grafikleistung ihrer Übersetzer arbeiten, damit diese von den optischen Extras wie „Aero“ profitieren können.
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Dem trägt daher auch VMware Rechnung und bietet mit der neuen Beta verbesserte Unterstützung für OpenGL 2.1 und DirectX 9 auf Windows-Gaststystemen an. Aber auch die maximal mögliche Plattengröße wurde von 950 GB auf 2 Terabyte erhöht und die BootCamp-Unterstützung verbessert. Eine komplette Übersicht der Vorabversion lässt sich hier ansehen.
Interessant ist dabei auch, dass man bereits jetzt eine verbesserte Leistung unter Mac OS X 10.6.3 verspricht, mithin schon Anpassungen vorweg genommen hat für eine OS-Version, die noch nicht angeboten wird …
Aber Obacht: es handelt sich um eine Beta-Version, der Einsatz auf Produktivsysteme ist nicht unbedingt zu empfehlen.





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