Aus Sicherheitsgründen hatte Apple Mitte Januar die Notbremse gezogen und Java 7 mithilfe des in OS X integrierten Malware-Schutzes blockiert. Oracle reagierte und veröffentlichte das Java 7 Update 11, um die schwerwiegende Sicherheitslücke des Plug-Ins zu schließen. Doch auch diese Version hat Cupertino nun blockiert.
Der genaue Grund für den Eintrag auf Apples schwarzer Software-Liste ist derzeit noch nicht bekannt. Allerdings wird spekuliert, dass Oracle lediglich eine der beiden Sicherheitslücken geflickt hat. Sollte dies der Fall sein, stellt sich die Frage, wieso Apple erst jetzt mit einem Update der Xprotect.plist-Datei reagiert hat.
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Besonders ärgerlich dürfte die Deaktivierung von Java für Anwender sein, die auf die Laufzeitumgebung im Arbeitsalltag angewiesen sind. Da Apple jedoch nicht Java komplett deaktiviert, sondern nur die noch nicht veröffentlichte Version 1.7.0_11-b22 als Minimum voraussetzt, kann die Sperre mithilfe der Vorabversion von Java 8 umgangen werden. Da sich Java 8 allerdings noch in der Entwicklung befindet, kann Oracle nicht garantieren, dass die Version fehlerfrei funktioniert.
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