Kaum ein Thema erhitzt die Gemüter so sehr wie die Frage nach der Sicherheit von Computern im Allgemeinen und dem Mac im Besonderen. Vor allem, wenn es um den Schutz der privaten Daten geht, quellen die Foren über vor gut gemeinten Ratschlägen und Schlägen „unter die Gürtellinie“.
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Dabei wird gerne der in der Zwischenzeit eigentlich zumindest offiziell ad acta gelegte Zwist der ungleichen Brüder Windows und Mac bemüht. Auch mischen die Vertreter der boomenden Brache „Softwaresicherheit“ kräftig mit. Meist aus wohlverstandenem Eigeninteresse. Da erfahrene Benutzer wissen, dass die größte Schwachstelle der Computersicherheit vor dem Bildschirm sitzt und nicht dahinter, werden Programmierer nicht müde, ebendiese Gefahren zu beschwören – und manchmal auch aus kommerziellen Gründen aufzubauschen.
Intego, eine Softwarefirma, die sich auch dem Ziel verschrieben hat, zumindest auf Rechnerseite die Sicherheit zu erhöhen, hat nun einen sehr objektiven Jahresrückblick auf 2009 als PDF veröffentlicht. Und da steht der Mac gar nicht so schlecht da, wie es manche Experten noch zu Beginn befürchteten oder vielleicht auch erhofften.
Insgesamt gab es im vergangenen Jahr drei Trojaner, die „in der freien Wildbahn“ gefunden wurden und meist über dubiose Quellen verteilt wurden. Das Betriebssystem konnte bislang den Gefahren trotzen, da Apple bis auf einen „Exploit“ (potenziellen Schädling) innerhalb von vier Wochen ein Sicherheitsupdate verteilte. „Mac OS X, selbst wenn es sicherer ist als Windows, besitzt auch Sicherheitslecks und Apple muss ständig darauf achten, jährlich mehr als ein Dutzend Sicherheitsupdates herauszubringen.“, so der Bericht.
Schlechter sieht es dagegen für die Besitzer von iPhones aus, vor allem der „geknackten“ Geräte, die mittels „Jailbreak“ teilweise vom Regen in die Traufe kamen. Während Apple mit der Veröffentlichung von iPhone 3.0 über 40 Sicherheitslücken stopfte, so der Bericht weiter, legten die Benutzer beim Öffnen der iPhones für andere Anwendungen etwa 80% der Sicherheitseinstellungen lahm und machten ihre iPhones damit angreifbarer. Dieses Risiko hinderte die Benutzer allerdings nicht, ihre iPhones weiterhin zu „behandeln“ ohne das Standardpasswort nach der Installation von OpenSSH zu ändern – und die Sicherheitslücke damit wieder vor den Bildschirm zu verlagern.
Der Ratschlag von Macworld lautet dazu ganz einfach: Sicherheitsupdates installieren und den eigenen Verstand einzusetzen. Dann sind der Mac und das iPhone auch sehr sicher.



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Aufgrund der Veröffentlichung in einer Fachzeitschrift habe ich mir vor 2 Wochen die Testversion eines Produktes dieses Herstellers von Securitysoftware heruntergeladen.
Hier meine Erfahrung in Kurzform:
Das Testprodukt war nicht das versprochene und wesentlich teurer.
Der Uninstaller war verschwunden als ich deinstallieren wollte.
Nach dem Deinstallieren war mein Betriebssystem zerschossen und die Firewall beschädigt - sie hat mich selbst ausgesperrt.
Alle Internetanwendungen unmöglich.
Meine Time-Capsule war zur Datenrettung nicht mehr erreichbar.
Mit Hilfe von Apple-Support wurde mein Problem durch Neuinstallation und ohne Datenverlust gelöst.
Für mich ist (als ehemaliger Windows-Nutzer) eines klar:
Willst Du ein richtiges Problem haben, dann lade Dir ein Anti-Viren-Programm auf Deinen PC oder Mac.
Wer viel Zeit in Wiederaufbau von zerschossenen Systemen stecken möchte, der sollte sich unbedingt Sicherheitssoftware für den Mac installieren. Einen anderen Zewck erfüllen Sicherheitspakete für den Mac nicht. Der Mac ist ein Bunker. Wer Zeit hat, kann das aber alles installieren. Einfach so, zum Spass. Denn der Nutzen ist NULL.
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