USB 3.0 sei eine Interimslösung und werde von Intel nur noch als Absicherung in der Hinterhand gehalten. Thunderbolt sei das Zielprodukt. So sehen es laut DigiTimes die Insider der Industrie. Sony will und Apple hat schon Thunderbolt in seinen Profi-Notebooks. Stirbt USB 3.0 mit Donnerschlag?
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Erst letzte Woche beteuerte Intel die fortgesetzte Unterstützung der eigenen USB-3.0-Schnittstelle. Apple hingegen hat der Anschluss offensichtlich nie ausreichend interessiert, um ihn in seinen Geräte einzusetzen. Als Schnittstelle der Zukunft wird aus Cupertino mit viel Elan der Thunderbolt-Anschluss vermarktet. Und eben dieser könnte Intels Vorgänger-Technologie künftig das Wasser abgraben.
Zur Erinnerung sei erwähnt, dass Apples heute verbauter Thunderbolt angesichts der Originalpläne für das über Lichtleiter geführte „Light Peak“ auch nur eine Übergangslösung darstellt. AppleInsider vergleicht in seiner Meldung nochmals die technischen Spezifikationen der konkurrierenden Schnittstellen. In den Leserkommentaren zum Artikel wird die Binsenweisheit gereicht, der Markt werde entscheiden.



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Ich hab USB 3.0 auch noch nie Aufmerksamkeit geschenkt. Der Geschwindigkeitsvorteil war mir zu gering für die lange Zeit, die es USB 2.0 gab. Da hätte mehr kommen sollen.
Thunderbolt hat nicht nur Vorteile in der Geschwindigkeit. (Wenn es mal in Glasfaser umgesetzt wird), sondern auch noch in der Vernetzung der in Reihe geschalteten Abnehmer.
Der Markt wird in der Tat entscheiden und zwar zugunsten von USB 3.0.
Warum?
Für die meisten Kunden ist 2.0 schon völlig ausreichend.
3.0 ist abwärtskompatibel und der Name USB ist als Markenname über Jahre hinweg etabliert.
3.0 wird noch über Jahre hinweg genug Reserven bieten um jedwedes moderne Gerät wie z.B. große Festplatten zu unterstützen.
Thunderbolt hat Vorzüge, das steht ausser Frage, aber ich denke dass Thunderbolt das gleiche Schicksal ereilen wird wie z.B. FireWire, DAT, DVD-Audio usw. Für Experten interessant und sicher auch eine Schnittstelle die sich in gewissen Bereichen etablieren wird. Aber im Mainstream wird USB3.0 wirklich eine Übergangslösung...bis zu USB4.0
Ich hoffe, das beides bestehen bleibt. Ich arbeite im Filmgeschäft, und dort ist Thunderbolt Gold wert und alle großen Firmen haben zum NAB Hardware dafür vorgestellt. So kann ich in Zukunft ein Raid und einen Kontrollmonitor und eine Breakoutbox an Thunderbolt in Reihe schalten und USB Sticks und andere Festplatte und ähnliches an USB 3.0 schließen. Klar reicht da USB 2.0 für die meisten aus, aber ein 80 PS Auto reicht auch für die Meisten, aber es werden auch stärkere Autos gebaut. So hat man alle Möglichkeiten offen. Also bitte in Zukunft alle USB Anschlüsse auf 3.0 aufstocken und gleichzeitig noch eine Thunderbold-Schnittstelle verbauen. Das wäre meiner Meinung nach der beste Weg ;-)
Also die Beständigkeit ist ganz klar von der Marketingkampange abhängig. Wenn die massiv genug ist und jeden Tag im Fernseh die Leute volldröhnt das ist Thunderbolt eingeführt. Werbung ist alles!
Ich nehme mal an so wirklich Daten hast du noch nicht mit einer USB Platte hin und hergeschaufelt? 2.0 ist schon lange nicht mehr ausreichend. Bei einer Festplatte mit 100GB einen USB 2.0 Anschluss anzubieten ist schon mehr als schwachsinnig. Die Pixelzahlen (Dateigrößen) bei Kameras werden immer größer. Schon mal ne volle 4GB Karte versucht auf den Rechner zu spielen? Also mir dauert das zu lange.
2.0 ausreichend? Schon lang nicht mehr.
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