Mitsubishi Electric Corporation, Thomson Licensing, Toshiba Corporation und Warner Bros. Home Entertainment haben einen Zusammenschluss zur Lizenzierung ihrer Blu-ray-Patente angekündigt und zu diesem Zweck die BD4C Licensing Group gegründet. Jetzt weiß Apple wenigstens, wen sie für eine Lizenzierung ansprechen müssen.
Mit der BD4C Licensing Group [1] wollen die großen Vier die Lizenzierung vereinfachen, um den Blu-ray-Standard weiter zu verbreiten. Hersteller, die zum Beispiel ein Blu-ray-Laufwerk in ihre Produkte einbauen wollen, haben dadurch nur noch einen Ansprechpartner. Dieser wird Toshiba sein; das Unternehmen fungiert als Lizenzgeber für die BD4C Licensing Group. Die Gruppe hat sich auf ein Lizenzprogramm geeinigt, und sich damit auf einheitliche Lizenzabgaben [2] für Blu-ray-Medien, -Player und -Rekorder festgelegt.
So sollen pro bespielter Blu-ray-Disc und Blu-ray-ROM vier US-Cent fällig werden. Für Blu-ray/DVD-Hybrid Discs sogar acht US-Cent. Ein Blu-ray-Player schlägt mit Lizenezgebühren in Höhe von 4,50 US-Dollar zu Buche, bei Blu-ray-Rekordern fallen sieben US-Dollar Gebühr an. Für ein Blu-ray-ROM Combo Drive werden fünf US-Dollar berechnet.
Die Preise liegen zwar höher als jene für DVD-Technologie, allerdings hatten die Blu-ray-Hersteller einen größeren Entwicklungsaufwand. Und Apple hat nun eine Ausrede weniger, wenn es um den Einbau von Blu-ray-Technologie geht.












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Her mit Blu-Ray!
Na ja, wenn man einen HTPC (oder HTMAC ;-)) betreiben will, ist die Möglichkeit, BD's abzuspielen schon nicht ganz unwesentlich. In meinem Haushalt gibt es einen 'normalen' Fernseher mit BD-Player und einen Mac, der auch gern zum Fernsehen, DVD-Abspielen etc. genutzt wird und den Kid's ständig erklären zu müssen, wieso sie die tollen neuen BD's nicht auf dem Mac abspielen können, ist doof. Ob Apple solche Laufwerke dann standardmäßig verbaut oder nur als Option oder gar nicht aber wenigstens für Treiber sorgt, um externe Laufwerke oder in einem Mac Pro verbaute betreiben zu können, wäre dann erstmal sekundär, Hauptsache es tut sich überhaupt was...Blu-Ray hat sich als Standard durchgesetzt, so ist das halt, Apple sollte sich dem nicht verschließen.
Einfacher heißt nicht billiger…
Nur weil es (endlich) einen festen Ansprechpartner zur Lizenzierung gibt, heißt es nicht, dass das Modell günstiger geworden ist. Blu-ray Laufwerke lassen sich ja als Speichermedium durchaus am Mac nutzen. Nur wenn die wiederbeschreibbaren Medien mehr kosten, als eine Festplatte mit gleicher oder höherer Kapazität, sehe ich nicht ein, für ein BD-Laufwerk Geld auszugeben!
Das sähe mit einem Mehrwert als BD-Wiedergabegerät anders aus. Was ich nicht verstehe ist, warum die Blu-Ray Lizenzinhaber nicht selber in die Bresche springen und eine (ggf. kostenpflichtige) Software zur Wiedergabe am Mac bereitstellen. Die nötigen Schutzimplementierungen im aktuellen Mac OS X sind ja vorhanden (DHCP). Entsprechende Monitore auch von Apple bereits auf den Markt.
Das Apple sich nicht Konkurrenz zu seinen Download-Content machen möchte, liegt auf der Hand. Hier sind Sony, Toshiba & Co. gefordert, wenn BD am Mac Verbreitung finden soll.
Nun...
Einen Treiber könnte Apple schon für die bereitstellen, die unbedingt ein BR-Laufwerk haben müssen - aber standardmäßig einbauen lohnt sich bei diesem Produkt nicht.
man braucht blu-ray nicht.
man braucht blu-ray nicht. finde gut das apple die dinger nicht einbaut, als zusatz-option vielleicht, aber dann finde ich doch besser als zusatz-option gar kein laufwerk reinzutun, weil das ist nun auch platzverschwendend...
Es geht nicht um Lizenzgebühren,
sondern um die lückenlose Verankerung des Kopierschutzes tief im Betriebssystem. Apple wird ganz sicher nicht ähnliche wackelige Konzessionen wie Microsoft eingehen, nur um eine zeitlich begrenzte Schlüsselsuite zu bekommen. Die geben nunmal nicht die Kontrolle über ihre BS ab, nicht an Adobe, nicht an die EFF und schon gar nicht an ein selbsternanntes Blu-ray-Konsortium.
Was ist an diesem Lizenzmodel
Was ist an diesem Lizenzmodel einfach? Wer Böses denkt könnt hier das MS Server Lizenzprinzip heranziehen, das ist auch so bescheuert und sinnfrei. Was ist denn so schwer daran, nur einen, maximal zwei Preise zu haben ...