Es ist ein Graus, einen Rechnerpark in einer Firma zu verwalten: Jeder Mac braucht einen gewissen Grundbestand an Dateien, auf die er zugreifen muss, seien es Excel-Sheets, gemeinsame Projekte, Photoshop-Pinsel oder Vorlagen für dieses und jenes. Um ein Versions-Chaos zu vermeiden, bietet es sich an, einen Computer als Fileserver einzurichten, auf dem diese Daten zentral gelagert werden. Diese Aufgabe kann jeder Mac im Netz übernehmen, wodurch kein separater Server angeschafft werden muss. Öffnen Sie einfach die Freigaben-Systemeinstellung und setzen Sie ein Häkchen bei der Dateifreigabe.
Nun können Sie verschiedene Ordner definieren und die jeweiligen Zugriffsrechte, etwa den Ordner „Austausch“, in dem jeder lesen und schreiben darf, oder den Ordner „Finanzen“, auf den nur die Buchhaltung zugreifen darf. Sie können jederzeit frei definieren, wer auf welche Daten Zugriff hat und ob er sie nur lesen darf (etwa bei Vorlagen, die nicht verändert werden sollen) oder ob er den Ordner auch mit neuen Dateien bestücken und vorhandene verändern kann (wie etwa bei Gemeinschaftsprojekten). Besonders schön: Mac OS X schließt auch nicht die kleinen, etwas rückständigen Windows-PCs der Buchhaltung aus. Drücken Sie dazu einfach die Schaltfläche Optionen, und setzen Sie einen Haken bei Dateien und Ordner über SMB (Windows) freigeben, schon dürfen auch die Gates’schen Spießgesellen mitspielen.
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