Ein Papierkorb, der sich gegen seine vollständige Entleerung wehrt? Das werden alle Mac-Besitzer schon einmal erlebt haben. Das ist ein Schutzmechanismus, damit nicht Dateien gelöscht werden, die noch offen sind. Doch manchmal sind die entsprechenden Programme und Dateien längst geschlossen - da hilft nur eine Zwangsleerung.
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Eigentlich sollte OS X beim Schließen der Programme merken, dass die Datei nicht mehr in Verwendung ist und damit sicher gelöscht werden kann. Das klappt aber nicht immer und selbst wenn alle Programme beendet werden, wird sich der Finder weigern, den Papierkorb komplett zu entleeren. Ein Neustart behebt diesen Fehler meist und der Papierkorb lässt sich ganz normal entleeren.
Wenn dies aus irgendwelchen Gründen nicht praktikabel sein sollte, hilft wieder das Terminal.
Bei der ersten Methode werden die Berechtigungen aller Dateien im Papierkorb verändert, die normale Entleerung sollte dann wieder funktionieren:
cd ~/.Trash chflags -R nouchg *
Rabiater ist dieser Einzeiler:
sudo rm -rf ~/.Trash/*
Rabiater deswegen, weil eine Fehleingabe durchaus wichtige Dateien in anderen Ordnern löschen kann. Wer sich ungeschickt anstellt, kann mit dem Befehl gar die ganze Festplatte löschen.
Ganz ohne das Terminal kommt die "sichere Entleerung" aus: Klicken Sie bei gedrückter Befehls-Taste auf den Papierkorb und wählen Sie "Papierkorb sicher entleeren". Auch diese Methode kann widerspenstige Dateien beseitigen.
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