Apple-Retail-Chef John Browett hat den ersten Aktienbonus seiner bei Vertragsunterzeichnung erhaltenen 100.000 Restricted Stock Units (RSU) ausgezahlt bekommen. Angesichts der im Retail-Bereich angestrebten Verschiebung der Prioritäten ein unglücklicher Zeitpunkt.
Seinen ersten Aktienbonus von 5.000 Aktienanteilen hat Apple-Retail-Chef John Browett zugeteilt bekommen. Da es sich um RSU handelt, kann er sie am Zuteilungstag in Aktien zum aktuellen Kurs umwandeln. Was meist steuerliche Auswirkungen nach sich zieht, die dazu führen, dass der Empfänger einen Teil seiner Zuschüsse gleich wieder verkauft.
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Browett besitzt noch 2.481 Apple-Aktien, die zum derzeitigen Kurs 1.74 Millionen US-Dollar Wert sind. Weitere 95.000 Anteile, im Wert von rund 58 Millionen US-Dollar werden in den nächsten fünf Jahren fällig, so weit der Retail-Chef dann noch bei Apple sein wird.
MacRumors nennt diesen Aktienbonus zumindest umstritten, angesichts kürzlicher „Fehltritte“ in dem vom John Browett verantworteten Bereich. Da ist die Rede von Stundenkürzungen und Entlassungen bei Retail-Mitarbeitern, was als erste Anzeichen gedeutet wird, dass Apple künftig eher eine profitorientierte Strategie zu Lasten des Kundenservices fahren könnte.
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