Das sprichwörtliche Tütenkleben in der Justizvollzugsanstalt nimmt sich wie gemütliche Handarbeit am Kamin aus angesichts der Berichte, die weiterhin über Apples taiwanesischen Hardware-Lieferanten Foxconn zu Tage treten: Gewaltsam erzwungene Überstunden und Nachtschichten der modernen Sklaverei.
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Die Liste renommierter Abnehmer der Produktion des Zulieferers Foxconn liest sich wie ein Who-is-who der aktuellen Elektronikindustrie: Apple, Amazon, Cisco, Dell, Hewlett-Packard, Intel, Microsoft, Nintendo, Sony. In Shenzen, Kunshan, Taiyuan, Wuhan und Shanghai stellen Werksstudenten bis zu 50 Prozent der Fabrik-Belegschaften. Ohne Arbeitsverträge sind sie gegen Unfälle nicht abgesichert, und Unfälle dürften an den Arbeitsplätzen, die keinen ernstzunehmenden Sicherheitsvorschriften genügen, zum Tagesgeschäft gehören.
Die Veröffentlichung der von 60 Mitarbeitern von 20 Universitäten durchgeführten Studie, die diesen Einblick in die Geschäftspraktiken von Foxconn gibt, steht ebenso noch bevor, wie die ihr sicher folgende, mediengetragene Entrüstungswelle. Viele Rechtsexperten und Menschenrechtler werden wieder vieles zu sagen haben, wie damals, als die Meldungungen der Selbstmorde der Foxconn-Ansgestellten um die Welt gingen. Wieviel sich seitdem geändert hat, wird soeben klar. Wieviel wird die Studie bewegen können?



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irgendwie nach den Bedingungen in der Softwareentwicklung in Deutschland (wenn auch ungleich schlechter bezahlt).
for Revolution!
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