Traurig und bestürzt sei Apple über die Selbstmorde von Foxconn-Arbeitern in China. Wegen der Selbstmord-Serie soll jetzt eine Delegation von Apple die Verhältnisse vor Ort in Augenschein nehmen, berichtet der Wirtschaftsdienst Blommberg Businessweek.
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Laut Apple-Sprecher Steve Dowling nehme man die Angelegenheit sehr ernst. Apple sei zur Klärung der Vorfälle im direkten Kontakt zum Management der Hon Hai Group, dem Eigentümer von Foxconn. Seit Anfang des Jahres haben sich neun Mitarbeiter von Foxconn das Leben genommen. Zwei weitere hätten es immerhin versucht. Allein im Mai gab es vier Selbsttötungen.
Ursächlich sollen die schlechten Arbeitsbedingungen bei Foxconn dafür verantwortlich sein. In Longhua bei Shenzhen werden für Apple unter anderem das iPhone und das iPad hergestellt. Auch HP und Sony lassen dort fertigen.
Hon Hai, beziehungsweise Foxconn, beschäftigt 800.000 Arbeiter in China. Für Medien und Journalisten öffnet man jetzt die Werkstore zu Führungen durch die Fertigung.
Die schlechten Arbeitsbedingungen bei Foxconn waren schon einmal ein Thema, und zwar im Sommer 2006. Seinerzeit ging es um zu viele Überstunden und zu enge Verhältnisse in den Gemeinschaftsunterkünften der iPod-Fabriken. Apple versprach seinerzeit Besserung und Kontrolle.
Update: Einen schlechten Scherz erlaubten sich Hacker mit der Webseite von Foxconn: Ein fiktives Stellenangebot sucht den zwölften Todesspringer. Die Site shanghaiist.com hat den Zwischenfall protokolliert.



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Bei Foxcon wird nicht nur Apple-Hardware gebaut. Auch SONY, NOKIA, HP, ASUS und noch viel mehr andere Firmen.
Das ist der Preis des Hypes um Apple!
... „In Deutschland begehen jährlich zwölf von 100 000 Menschen Selbstmord“, erklärt sie. Geht man davon aus, dass sich die Selbstmorde bei Foxconn fortsetzen wie gehabt, betrüge ihre Zahl am Ende des Jahres vielleicht 22. „Gemessen an den 300 000 Mitarbeitern läge die Quote dann also immer noch unter der, die in Deutschland völlig normal ist.“
Auch Geoffrey Crothall von der Organisation China Labor Bulletin, die für bessere Arbeitsbedingungen in China streitet, glaubt, dass Foxconn vor allem deshalb so viel Aufmerksamkeit erhalte, weil die Firma Apples iPhone baue. Eine zu hohe Arbeitsbelastung sei in China ein verbreitetes Phänomen, doch meist interessiere sich keiner für die Opfer.
http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/selbstmorde-setzen-apple-zulieferer-unter-druck/1845178.html;jsessionid=F76F8C39C8A71EE2E8E9FA7073D58070
wenn ich überall diese Kommentare lese...
"Das ist der Preis für den Hype um Apple."
Bullshit...
Und vergleicht nicht immer unsere Zustände mit den Zuständen in China oder sonst wo auf der Welt. Das China in jeglicher Hinsicht nicht zimpperlich mit seinem Volk umgeht ist hinlänglich bekannt. Ob das gut oder schlecht ist sei mal dahingestellt.
Suizidraten gibt es in jedem Unternehmen. Fragt einer dannach?
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