EIN SMARTPHONE ALLEINE MACHT NOCH KEINEN APP-UMSATZ

Schleppender Android-Apps-Absatz macht Google unglücklich

26.01.11 | 13:46 Uhr - von Heiko Fleischmann
(Bild: engadget webseite)

 Die Zahl der mit Googles Android betriebenen Smartphones wächst und wächst, aber der Anteil an geladenen kostenpflichtigen Apps im Android Market wächst bei weitem nicht proportional mit. Google ist darüber „nicht glücklich“, wie auf der „Inside Social Apps“-Konferenz von Googles Android Platform Manager Eric Chu zu erfahren war. Bei dieser Gelegenheit stellte Chu auch gleich die Android-Roadmap für 2011 vor, die aber nach Einschätzung von Forbes-Blogger Oliver Chiang kaum konkrete Angaben enthielt. Chu benutzte die Formulierung „stay tuned“ („bleiben Sie dran“) so häufig, dass man aus seinem Vortrag ein Trinkspiel machen könne, so Chiang. Die anwesenden Entwickler seien durchaus besorgt gewesen.

Die Neuerungen, die in naher Zukunft umgesetzt werden sollen, sind in der Hauptsache ein In-App-Kauf-System, ein Abrechnungssystem über die Mobilfunkrechnung, eine verbesserte redaktionelle Aufbereitung der Marketplace-Inhalte und die Integration von HTML5. Eher fragwürdig ist der Plan, das Android-Adressbuch der Anwender – den „besten sozialen Graphen“ – zu nutzen, um Apps „sozialer“ zu machen. Das Adressbuch erlaubt Entwicklern den Zugriff auf die gespeicherten Kontaktdaten, so dass Apps Kontakte aus mehr Quellen als nur dem Google-Adressbuch aggregieren können.

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Trotz der offensichtlichen Startschwierigkeit Androids in finanzieller Hinsicht wird Google das Projekt weiterverfolgen, denn es ist eine „strategische Investition“, so Chu. Er erwarte hier keinerlei Veränderungen. Auch der Wechsel in der Führungsetage Googles beeinflusse diese Ausrichtung. Erst kürzlich hatte der bisherige CEO Eric Schmidt das Unternehmen verlassen. Larry Page, einer der beiden Gründungsväter von Google, hatte seinen Posten daraufhin übernommen.

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Bild von Sutterkane

.... zum Maß aller Dinge, nämlich dem App Store.

Als ich das Motorola Milestone besaß war einer der Gründe für die Entscheidung für dieses Gerät die angebliche riesige Verfügbarkeit von kostenlosen Apps. Doch der Schein hielt hier dann leider der Wirklichekit nicht stand. Die Suche war eine Katastrophe und die wenigen auf die Suchanfragen zurückgelieferten Apps waren eben nicht kostenlos und/oder qualitativ wenig überzeugend. Dies und die Tatsache das jede gratis "Wecker-App) auf die GPS Daten zugreifen wollte, hat mich dann zu Apple "getrieben".

Über die restriktive Kontrolle seitens Apple was die Qualität und den Inhalt von Anwendungen im App Store angeht mag mann geteilter Meinung sein. Aber anstatt mühselig die (dann doch kostenpflichtige) Nadel im Heuhaufen der gratis Apps zu suchen, ist es mir persönlich lieber Qualität zu erhalten und ich bin dann auch gerne bereit dafür zu bezahlen.
(Eine persönliche Kosten-Nutzen Analyse vorausgesetzt).

SK

Bild von Gast

Wenn der Android Market mehr Zahlungsmöglichkeiten einführt, ist da kein grosser Unterschied mehr zum App Store.
Vor allem kontrolliert Google nicht jede App erst wochenlang und lässt sie nicht zu, wenn ihr irgendwas nicht passt.
Und das Argument, dass der Android Market unübersichtlich sei, stimmt zwar, aber wenn man sich z.b. das App Center von Android Pit runterlädt hat man auch einen übersichtlichen Market
Und wenn man weiss, was man will und ein bisschen Ahnung hat, welche Stichwörter vielleicht welche App anzeigen könnten, findet man auch über die Android Market Suche alle nötigen Apps.
Für mich ist der App Store schon lange nichtmehr das "Maß aller Dinge"
Ich denke sogar das der Android Market den App Store in den nächsten Jahren einholt.

Bild von Gast

Kein Wunder. Der Marketplace ist ein Chaoshaufen. Man findet die nützlichen Apps nicht und manche der angezeigten Apps funktionieren dann wiederum auf dem Gerät nicht. Das ist alles sehr frustrierend.
Dabei sollte Google das besser können. Schließlich liegt hier die Kernkompetenz: aus unzähligen Internetseiten die Richtigen anzuzeigen. Da sollte man doch mit den paar Apps noch umgehen können.
Ich finde es gut, dass Google im Gegensatz zu Apple nicht so zensiert. Aber eine gewisse Struktur hat der Marketplace bitter nötig.

Bild von Gast

Gebt's doch zu, ihr begeisterten Android-Missionare: Ihr seid von eurem zusammengeklauten System (Ideen von Apple, Javacode von Oracle) nur deshalb (angeblich) so begeistert, weil die Telefone (teilweise) günstiger sind als das iPhone und wegen der vielen kostenlosen Apps in eurem Marktplatz im Gegensatz zum iOS App Store.

Aber wie immer gilt: Geiz ist nicht wirklich Geil, weil euer billiges Zeug halt eben auch weniger taugt als die ein wenig teurere Qualität von Apple und aus dem App Store! Der ersparte Ärger mit iOS wiegt aber selbst diese nur auf den ersten Blick vorhandenen finanziellen Vorteile von Android längstens auf. Es ist halt wie mit Windows PCs: Günstiger in der Anschaffung als Macs, aber der Supportaufwand und Ärger mit dem System kommt bei jeder realistischen Abwägung schlussendlich viel teurer als beim Mac.

Bild von Gast

Ich arbeite in einen Elektronik-Fachgeschäft und verkaufe Android-Geräte jeden Tag.

Sie sind eigentlich schon ganz brauchbar........
Aber was ich mit Entsetzen feststellen musste, Google akzeptiert EINZIG UND ALLEINE Kreditkarte als Zahlungsmittel in seinem App-Market.
Das ist mehr als nur rückständig ( denn nur in Amerika hat so gut wie jeder eine Kreditkarte)!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Google brauch sich also über den mehr als nur schleppenden Kauf/Verlauf der kostenpflichtigen Apps überhaupt nicht wundern, denn dieses Problem ist hübsch hausgemacht
Von einem Global Player wie Google eine sehr schwache Leistung und ABSOLUT inakzeptabel....

Bild von Gast

"aber wenn man sich z.b. das App Center von Android Pit runterlädt hat man auch einen übersichtlichen Market
Und wenn man weiss, was man will und ein bisschen Ahnung hat, welche Stichwörter vielleicht welche App anzeigen könnten, findet man auch über die Android Market Suche alle nötigen Apps."

Genau das ist das Problem! Alleine, dass es Android Pit gibt und es so erfolgreich ist, zeigt das Problem doch ganz klar.

Bild von Gast

als ob der apple store besonders übersichtlich wäre. ich als iphone besitzer bin mittlerweile derart angenervt von der monopol politik, die apple fährt, dass ich definitiv umsteigen werde. apple wird immer mehr wie microsoft, die irgendwann auch anfingen größenwahnsinnig zu werden und ihre applikationen, die schlechter waren, als die der konkurrenz, durch gängelungen der konkurrenz versucht haben unterzukriegen. alleine wieviele apps aus fadenscheinigen gründen nicht zu gelassen werden, oder zum teil auch ganz offen (konkurriert mit eine apple app) ist nur noch lächerlich und blockiert innovationen. think different war einmal, leider ist apple jetzt voll von fanboys, die denken, wenn sie einen computer mit einem apfel zeichen haben, ihnen die kreativität mit dem goldenen löffel serviert wird.

apple hat nur aus einem grund gegenüber windows aufgeholt, dass diese lange zeit noch schlechter waren. das betriebssystem liegt momentan noch vorne, aber bei den smartphones haben sie bei mir ordentlich versagt. bluetooth verkrüppeln, apps mit monaten entwicklungszeit einfach nicht zulassen. es wird zeit, dass apple mal von einem gericht einen ordentlichen denkzettel verordnet bekommt!

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