KLEIN, ABER OHO!

Angefasst und ausprobiert: Das neue 13-Zoll MacBook Pro (Early 2011) in Wort und Bild

25.02.11 | 19:30 Uhr - von
(Bild: Martin Dirk Zimmer)

Gestern erst im Internet, heute schon in der Hand. Mit freundlicher Unterstützung von Gravis Köln konnten wir zwei MacBook Pros 13" mit den zweikernigen Varianten von Intels Sandy-Bridge-Prozessoren Core i5 und Core i7 kurz antesten. Welche Verbesserungen bieten die erschwinglichen Einstiegsmodelle?

ANZEIGE

Nach wie vor werden auch die lieben Kleinen hauptsächlich in Recycling-freundlicher Umverpackung ausgeliefert. Auch die Hebelasche im gepolsterten, strahlend weißen Produktkarton findet sich als guter Bekannter wieder. Da diversen Gerüchten zum Trotz auf die optischen Laufwerke in dieser Baureihe der MacBook Pros nicht verzichtet wird, liegt ein Paar Installations-DVDs statt eines USB-Speichers (wie im Falle des MacBook Air) für etwaige Wiederherstellungen des Systems bei.

Im Direktvergleich mit einem altgedienten MacBook Pro von Mitte 2009 zeigt sich, dass der bewährte Aluminium-Unibody keine von außen erkenntlichen Veränderungen erfahren hat. Es ist wirklich nur das kleine Blitz-Logo, das den um Thunderbolt aufgerüsteten Mini DisplayPort als Unterschied ausweist. Für die schnelle Übertragung der Software Geekbench wurde die bereitgehaltene SD-Karte problemlos ausgelesen, und für das Kopieren der über 10 GB großen StarCraft-2-Installation per Target-Mode stand zum Glück der FireWire-800-Port zur Verfügung: Thunderbolt mag über zehnmal schneller sein, doch der Kopiervorgang lief reibungslos durch, ohne dass ein ohnehin noch nicht erhältliches Adapterkabel vonnöten gewesen wäre.

Benchmark-Ergebnisse

Die heute Vormittag gemeldeten Geekbench-Werte jenseits der 10.000 waren weder von dem i5- noch von dem „kleinen“ i7-Gerät zu erwarten, da beide nur mit zweikernigen Prozessoren ausgestattet sind. Im 32-Bit-Test wurden Gesamtwertungen von 5888 und 6915 Zählern erreicht. Genauere Einzelwertungen finden sich auf den Bildschirm-Schnappschüssen unserer Galerie. Pro forma sei erwähnt, dass das mitgebrachte 2009er-Modell durch seine Core-2-Duo-Architektur mit „kläglichen“ 3232 Punkten abschnitt.

Königsdisziplin?

Was gerade die MacBook Pros im 13-Zoll-Format vor allen anderen Apple-Geräten auszeichnet, ist die gelungene Mischung aus purer Rechenleistung, einem optischen Laufwerk, FireWire und der neuen Thunderbolt-Schnittstelle bei kleinstmöglichem Fußabdruck. Diverse Fragen, die das beliebte MacBook Air in 13 Zoll noch offen lässt, werden mit einem Schlag von diesem kompakten Kraftpaket beantwortet.

Acht mögliche Gigabyte RAM, schnellste SSDs mit bis zu 512 GB Kapazität und besagte zusätzliche Anschlüsse könnten die Rechnung aufgehen lassen, die Apple ihre neuen Geräte zum Beispiel bei ultra-mobiler HD-Video-Verarbeitung ganz vorn sieht. Selbst wenn überragende Grafikleistung für aufwändige wissenschaftliche Visualisierungen oder die neusten virtuellen 3D-Welten der Spiele-Industrie sicherlich nicht zu den Stärken der Kleinen gehören.

Die mit dem Prozessor integrierte Grafiklösung Intel HD Graphics 3000 musste sich nämlich in einem unfairen Kampf zunächst geschlagen geben. In sämtlichen Detail-Einstellungen auf „ultra“ und „hoch“ gestellt, fiel die Bildrate des aktuellen Spiels StarCraft 2 schon bei den anfänglichen, wenig komplexen Spielzügen von durchschnittlich 15 auf bis zu 4 Bilder pro Sekunde. Mit nach und nach verringerten Einstellungen war der Echtzeit-Strategie-Titel dann natürlich vollkommen flüssig zu spielen.

Ein erstes Fazit

„Bleibt alles anders.“, könnte es angesichts der beiden neuen 13-Zoll-Vertreter heißen. Zu den altbekannten Preisen treffen bewährte Technik und Formfaktor auf ganz klare Steigerungen der Rechenleistung und einen Super-Anschluss, der sich allerdings erst noch in der Praxis wird beweisen müssen.

Gravis selbst bietet in einem Blog-Eintrag eine kommentierte Bilderserie über das Innenleben der neuen Kleinen.

Mit Dank an Gravis! Seit 1986 verkauft GRAVIS Apple Hard-und Software. Im Laufe der 25-jährigen Firmengeschichte hat sich das Unternehmen gewandelt: vom Fachhändler für IT-Businesslösungen zu einem kundenorientierten Lifestyle-Unternehmen. Mittlerweile ist GRAVIS mit seinen derzeit 28 Stores deutschlandweit einer der führenden Anbieter von Lifestyle-Produkten, die Kunden direkt vor Ort erleben können.

Artikel kommentieren

Bild von Gast

"Die mit dem Prozessor integrierte Grafiklösung Intel HD Graphics 3000 musste sich nämlich in einem unfairen Kampf zunächst geschlagen geben."

Mensch, der arme Kleine!! Das ist aber auch fies, dass man für sein Geld und dem Pro etwas so schlimmes abverlangt!!

Bild von Gast

Journalisten Hand in Hand mit der Industrie? Pfui! Werbung und redaktionelle Inhalte sind klar voneinander zu trennen. Das ist hier schon absolut grenzwertig.

Bild von stefanmolz

Werbung? Nein. Es war absehbar, dass Gravis die neuen Modelle vor uns in den Händen halten wird. Mit diesem Wissen und um unseren Lesern zeitnah einen kleinen Hands-on-Bericht bieten zu können, sind wir auf Gravis zugegangen und haben um ein paar Stunden an Zeit mit dieser Produktneuheit gebeten. Da wir für klare Verhältnisse sind, weisen wir eben auch auf den Ursprung der Hands-on-Geräte hin.

Bild von apple182

Der Gravis in Karlsruhe ist der mit Abstand schlechteste von allen :)

Bild von Gast

... but will it blend ? :D

Bild von Gast

Warum wird hier nicht erwähnt das kein Turbo-Boost möglich ist und noch dazu die CPU durch die Temperaturprobleme, die auch schon beim Vorgängermodell durch übertrieben aufgetragene Wärmeleitpaste auftraten, auf bis zu 70% gedrosselt werden und somit nur noch ca. 800MHz anliegen?
Der ganze Artikel hier: http://www.notebookjournal.de/news/13-zoll-macbook-pro-ohne-intel-turbo-boost-nkst-2882

Bild von Gast

Hat das MBP schon Sata III ?

VG

Bild von Gast

In Düsseldorf war bei GRAVIS kein einziges neues MacBook Pro zu sehen - schwaches Bild, wie immer bei GRAVIS.
Bei JCS - alles live und in Farbe zu sehen. So erwarte das ich von einem Apple Laden.

Bild von Gast

Also hier unter dem dritten Absatz steht doch ganz groß TurboBoost 2.0...
Was soll dann der Artikel? Abgesehen davon, das dass mit der Wärme natürlich stimmt.

Bild von dennsi.m

JCS ist der größte mist...

Bild von Gast

Ich finde, dass die MBPro-geräte in den unveränderten Werksversionen allesamt günstige Einsteiger sind. Erst mit verbesserten Prozessoren, maximalen Arbeitsspeicher und SSD's sowie den HighResDisplays verlässt man diesen Bereich knapp. Teuer geht jedenfalls anders. Dieses Nörgeln am Preis nervte mich schon immer an vielen Applenutzern... Naja ein aufgedrehter Pro-Desktop für 15000 € ist dann schon jenseits von billig.

Bild von Gast

Na ja, das Preisniveau bei tragbaren Einstiegsrechnern liegt heutzutage bei 300 bis 500 Euro. Das ist erschwinglich.

Kommentar hinzufügen

Captcha
Diese Frage hat den Zweck zu testen, ob Sie ein menschlicher Benutzer sind und um automatisierten Spam vorzubeugen.
fünf - drei =
Lösen Sie die Aufgabe und geben Sie das Ergebnis (als Zahl) ein.

MAC-LIFE-NEWSLETTER BESTELLEN

MAC-FORUM

Re: Office 365 Word auf OS X 10.9.4

Time capsule per WLAN verbinden und ethernet Pots nutzen

Probleme mit den FaceBook Notifikations

Re: Office 365 Word auf OS X 10.9.4

Aktuelle Topseller PDFs

Mac Life 08.2014

Ausgabe: 8/2014
15.98 MB
4.49 €

Mac easy 04.2014

Ausgabe: 4/2014
21.34 MB
4.49 €

Mac Life 09.2014

Ausgabe: 9/2014
28.29 MB
4.49 €

iPad Life 04.2014

Ausgabe: 4/2014
16.04 MB
5.99 €

AppStoreBibel 02.2014

Ausgabe: 2/2014
15.51 MB
4.49 €
 
MAC LIFE MARKTPLATZ

McBüro – die betriebswirtschaftliche Software

für Mac, PC und iOS

McBüro – die betriebswirtschaftliche Software
McBüro – die betriebswirtschaftliche Software für Mac, PC und iOS

Für Handel • Produktion • Dienstleistung • Handwerk • Agenturen • Verlage
Individuell - Anpassbar - Flexibel - Modular


Informieren Sie sich jetzt und laden Sie sich eine Demo-Version: www.McBuero.info
Weitere Infos finden Sie hier

MacLife Gold

Jetzt kostenlos 60 Tage testen

MacLife Gold

Die erste Flatrate für Apple-Fans

Print und Online

100 Ausgaben jährlich für eine Flatrate. Für iPhone, iPad & Co.

iNewsweek: Jede Woche neues aus der Apple Welt

Nur 9,90 im Monat - Sie sparen jährlich 196,72 Euro 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Infos