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iMac 2012: Neues 21,5-Zoll-Modell ohne seitens des Anwenders erreichbare RAM-Steckplätze

24.10.12 | 12:01 Uhr - von
(Bild: Apple)

Nach den ersten genauen Blicken der Pressevertreter auf Apples neue iMac-Reihe nach dem gestrigen Event ist klar: Der iMac 2012 mit 21,5-Zoll-Modell kann nicht einfach mit RAM nachgerüstet werden. Anwender haben bei dem kleineren Modell keine Möglichkeit, die RAM-Steckplätze selbst zu erreichen. Der 27-Zoll-iMac bietet weiterhin eine auch für den Nutzer selbst durchzuführende Möglichkeit des RAM-Upgrades.

Die schmale Bauweise bedeutet für die neuen iMacs einige Einschränkungen, die so von Apple erst einmal nicht so kommuniziert wurden. Das neue 21,5-Zoll-Modell kommt ab sofort ohne seitens des Anwenders erreichbare RAM-Steckplätze, man kann also nicht einfach mal neuen Speicher kaufen und einstecken. Apple bietet die Wahl zwischen 8 und 16 GB RAM bei Kauf. Wie die neuen iMac-Innenleben genau aussehen, wird iFixit zeigen, sobald Geräte zur Verfügung stehen. Vielleicht wird es dann doch auch Upgrademöglichkeiten von Drittanbietern geben.

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Bild von Solerimus

nicht gut

Bild von obiwankentoni

Das ist mal wieder Mist, auch wenn ich's befürchtet habe. Ich sage nur MAGERSUCHT.
Das und die fest Verlötete SSD war der Grund waum ich nicht wie eigentlich geplant ein MacBookPro gekauft habe und statt dessen einen Umstieg auf iMac in Erwägung gezogen habe.
Apple bietet jetzt überhaupt keinen Rechner mehr an bei dem ich uneingeschräkt "will haben" schreien würde. Aber zurück zu Windows ist halt auch keine Option.

Bild von Powernaut

Das normale macbook pro (nicht das Retina) ist noch sehr einfach aufzurusten

Bild von denitoi9

Das 21,5 Zoll Modell ist ja sowieso zu klein wenn ein iMac dann 27Zoll.

Bild von DarthTK

Mir gefällt es nicht, wo Apple hingeht :(

Bild von MacPaul

Mir auch nicht, siehe unten.

Bild von MacPaul

Daran müsst ihr euch gewöhnen Leute, so wird das nämlich weitergehen. In Zukunft müsst ihr alle wenn ihr Apple Produkte benutzt vor einer iPad ähnlichen Kiste oder gleich einem iPad sitzen, habt keinerlei Zugriff auf Hardware mehr und bald gibt's auch kein Mac OS mehr (heißt ja eh nicht mehr so) sondern nur noch iOS. Nur: was ist Apple dann? Computerhersteller ist dann nicht mehr, also Anbieter von Lifestyle Geräten mit in sich abgeschlossenen OS, komplett von Apple kontrolliert. Dann könnt ihr irgendwann alles was mit ernsthaften Computing zu tun hat vergessen, dann gibt's nur noch Tip-Tap-Wisch-Wasch auf der iOS Oberfläche oder im MS Surface Stil, auch keinen direkten Zugriff mehr auf Dateien, Ordner gibt's dann auch nicht mehr.

Bild von Alex-K

Und was ist daran schlimm, so lange alles sauber funktioniert?
Warum glaubt jeder er sei ein Hardware-Experte und müsse an einem Computer rumschrauben können?
Am meinem TV oder der Playstation mache ich doch auch nicht den Deckel auf, um irgend was anderes hinein zu stecken. Und auch wenn man früher am Auto noch den Keilriemen selbst wechseln konnte, muss man da nun auch zum Fachmann in die Werkstatt.

OK, schade ist es schon, dass man quasi auf das teure RAM ab Apple-Werk angewiesen ist und dann nicht selbst mit preiswert erstandenen Modulen aufrüsten kann. Aber was soll's. Wer ein Apple-Produkt haben will, muss eben auch in diesen Apfel beißen - selbst wenn der mal sauer sein kann.

Bild von DarthTK

Recht hast du da schon irgendwie. Und ich bin auch bereit für Apple-Produkte gewisse Preise zu bezahlen. Aber so Aufpreise wie beim RAM oder bei dem internen Speicher des iPhones steht in keinem Verhältnis zu den Mehrkosten für Apple. Beim iMac hab ich mir die die kleinste RA-Ausstattung gegönnt. Dann aber 16 GB extra für 80 EUR bestellt. Ersparnis damals: satte 520 EUR. Beim iPhone 5 wollte ich zwar 32 GB, aber der um 50 EUR höhere Preis ggü. dem Vorgängermodell plus die 110 EUR extra für weiter 16 GB wars mir dann doch nicht wert. So sehr mag ich Apple dann doch nicht ;)

Bild von sunit

Deswegen bestelle ich immer die Hardware bei einem Händler (z.B. Cancom). Hier wird eine Aufrüstung gleich mit bestellt und verbaut. Mein aktueller iMac hat deswegen auch 16GB Speicher und ne 1TB Platte - jedoch alles von Cancom eingebaut.
Ich bin allerdings Business-Kunde und sage denen, was ich will - die erstellen dann ein Angebot. Geht bei privaten Personen aber sicherlich auch.

Bild von MacPaul

Das war mal wieder 'ne LOL-Antwort!
- RAM-Aufrüstung ist "Rumschrauben".
- zum Keilriemen wechseln heutzutage zum Fachmann gehen ist also okay. Wie wär's mit dem Fachmann beim Lampenwechsel? Zu hause meine ich jetzt. ;-)
- wer ein Apple-Produkt will, muss sich alles gefallen lassen oder wie?

Ja, und wenn denn "alles funktionieren" würde, wäre es ja okay, aber das tut es ja nicht. Der heutige Konsument ist schon sehr leidensfähig; schön erzogen von Firmen wie Apple und dem großen Geld...arme Sau!

Bild von efenef

geht wohl nur mit dem 27-Zoll
"...8 GB (2x 4 GB) 1600 MHz DDR3 Speicher; vier zugängliche SO-DIMM Steckplätze" (Apple-Website).

Bild von tinnes

Was noch beknackter ist sind die 5400er Festplatten beim 21,5er und das fehlende Laufwerk bei beiden. Wie installiere ich unter bootcamp win7 und Structural detailing von autodesk? Also nochmals 80,- extra für das externe Laufwerk.

Bild von sunit

Wenn Du einen neueren Apple-Rechner mit LW hast, kannst Du darüber installieren - oder vorher die DVD/CD auf einen Stick ziehen!

Bild von D-signer

Mhh!

Bis Ende 2006:

Tadellos funktionierende Geräte und Software. Keine spiegelnde Displays. Austauschbare Akkus. Design. Langlebigkeit. Und fast alles ist mit technischem Verständnis selbst zu erweitern und/oder auszutauschen. Also Komfort.

Ende 2012:

Alles andere als tadellos funktionierende Geräte und Software (etwaige Display-, Darstellungs- und Verarbeitungsfehler der gesamten Familie. Erscheinende Software auf BETA-Basis). Spiegelnde Displays. Keine austauschbaren Akkus. Design (immer Geschmackssache). Keine Langlebigkeit (Jobs sagte, dass seine Geräte nicht ewig halten sollen, schließlich sollen sich die Leute neue kaufen). Nichts ist mehr selbst auszutauschen und/oder zu erweitern. Also alles andere als Komfort.

Und wer sagt, dies sei zweitgemäß bedingt, der stelle sich die Frage, ob es wirklich zeitgemäß ist, immer mehr Länder, ihre Menschen und ihre Natur(toxische Rohstoffe) auszubeuten, nur damit alles immer noch flacher und noch kompakter - und damit unpraktischer - wird! Vielleicht sollte man sich auch mal Gedanken darüber machen, wie viel Wasser für Aluminium benötigt, oder für den Cloud-Service an Energie benötigt wird. Immer mehr Geräte in immer näheren Abständen zueinander; immer das Neueste haben wollen, ohne sich mal elementarische Gedanken zu machen.

Wachstum, Wachtum, und nochmals Wachstum. Die westliche Welt sollte mittlerweile doch wissen, vorausgesetzt man ist etwas und vor allem alternativ belesen, dass es kein unbegrenztes Wachtum geben kann, ohne dass Millionen andere diesen mit ihrer Gesundheit und ihrem Leben (auch Lebensumstände) bezahlen - ganz zu schweigen von der Umwelt.

Über 90% der Völker im Westen schauen nur noch in die Dummglotze (fast alles unterliegt Bertelsmann), permanent auf ihr Spionage-Smartphone/xyz-Pad/App`s, oder in die Springer-Presse (Anteil 80%); und lassen sich durch totalitäre Desinformation und Werbung so weit blenden, dass sie glauben, nur mit diesen "Werten" ist das Leben lebenswert.

Manch einer sollte seine Geräte mal genau dazu nutzen: Sich zu informieren - und zwar richtig. Es dauert nicht mehr sehr lange, dann werden die Meisten feststellen, dass Nahrung, Wasser, ein Dach über dem Kopf und "echte Freunde" den eigentlichen Wert darstellen.

Apple ist auch nur ein Unternehmen von vielen, was Euch auf Trab halten will, mit Dingen die ihr nicht braucht, welche sich auf Pump besorgt werden.

Nebst der täglichen Gerüchteküche um irgend ein "Highlight" für`s alltägliche Leben, sollte man mal zur Abwechslung nicht nur auf`s Display, sondern mal in den Himmel gucken und sehen, was über unseren Köpfen stattfindet. Und nicht nur das, auch ein Blick hinter die Kulissen Europas und des Geldsystems lohnt sich. Es reicht nicht nur zu verstehen wie ein iMac funktioniert. Wer versteht wie Geld und Marionetten-Wirtschaftspolitik funktioniert, der wird schnell kein sogenannter Fanboy mehr sein - von gar nichts.

Sorry für den Ausflug, dies war mein Wort zum Donnerstag ;-)

Schöne Grüße

der Aufbraucher brauchbarer Geräte

Bild von DrShoe

@D-Signer

sehr guter Beitrag kann Dir in allen Punkten zustimmen, solange der Kühlschrank noch voll ist und unser Schuldgeldsystem funktioniert wird sich leider nichts ändern. Von ChemTrails haben die meisten noch niemals gehört und das wird sich so schnell nicht ändern. Wünschenswert wäre es das sich die Leute mal auf die waren Werte im Leben besinnen!

Bild von emgee82

Och nöö, keine Verschwörungstheorien.

Bild von teller

Konsum schön und gut, aber ist gibt Grenzen und die haben Apple und Android Fanboys überschritten. Hirn einschalten ist bei den meisten eh schon nicht mehr möglich. Nun gut, mir egal. Hauptsache es gibt noch normale Menschen wie dich.

Ich könnte noch weitere unzählige Sätze über Jünger, Gerüchte-Geilheit und sonstiges zum Fanboygelabere, aber das ist es mir irgendwie nicht wert ^^

Bild von McGUG

Was hat das alles mit Apple zu tun? Mein Kollege kauft sich alle 18 Monate den neuesten Win PC. Der ist billiger, aber genau deshalb stellt er sich häufiger eine neue Kiste hin. Mehr Müll, mehr Schrott, aber eben billiger. Zudem erweitert er das Teil alle 6 Monate (kann der nicht gleich beim Kauf abwägen was er braucht?) Noch mehr Müll. Meinen iMac habe ich auch länger als jeden Win PC zuvor. Da der Preis für den neuen iMac gestiegen ist, bleibt mein alter iMac nun auch länger stehen. Er tut ja auch noch alles, dies fehlerfrei und mit Freude.

Bild von Arpegator

Sehr schöner Beitrag D-signer, Du sprichst mir von Herzen. Apple zeigt mehr und mehr seine "böse Fratze" des puren Kapitalismus: Geld verdienen muss jedes Unternehmen, wobei Apples Innovation und Sympathie in der Prä-iPhone-Zeit in dem Antrieb steckte, nach oben zu wollen - früher quasi ein stylischer Underdog, den man gerne finanziell unterstützte. Zwischenzeitlich wandelt sich Apple mehr und mehr zum Monopolist, der seine Marktmacht nicht zu einem "einfacheren Leben" (früher das Prinzip von Apple) sondern zu seinem Vorteil ausnutzt. Im aktuellen SPIEGEL darf man in einem umfangreichen Artikel den Untergang von Microsoft bewundern, dessen Marktmacht vor zehn Jahren als unanfechtbar galt...

Der Wegfall des Diskettenlaufwerks war in der ersten iMac-Generation noch eine logische Innovation. Jetzt aber fällt das DVD-Laufwerk weg. Verflixt nochmal, anstatt den Dingern endlich mal ein Blue-Ray-Laufwerk zu verpassen, gibt es überhaupt kein Laufwerk mehr? Was ist mit meiner DVD-Sammlung, die nunmehr auf einem fernsehgroßen Computer nicht mehr ansehen kann? Was ist mit meiner ausgefeilten CD-Sammlung, die ich nicht auf Teufel-Komm-Raus digitalisieren will? (Händel & Vivaldi als AAC?). Was ist mit meinem MP3-Disk-fähigen Autoradio, für welches ich meine Musik zusammenstellen möchte (brennen muss!)? Was ist mit iMovie und iDVD, deren gebrannte Ergebnisse immer ein gern gesehenes Geschenk war?

Nun gut, dann füllt sich wieder der Schreibtisch (die Leere war früher ein Argument FÜR iMac) und neben dem TimeMachine-Laufwerk soll jetzt noch ein externes Blue-Ray-Laufwerk. ODER man kauft sich eben über iTunes-Match die gesamte Musik nochmals ein und über iTunes die Filmesammlung...

Für mich zeichnet sich langsam ein Image-Problem ab. Naja, mal sehen wie ich, Ihr und die anderen damit umgehen, ich für mich muss DAS jetzt erst mal verdauen...

Schöne Grüße
Arpegator

Bild von teller

Den 21" kann man schon nicht mehr erweitern. Bei dem 27" kann man jedenfalls noch RAM und HDD selber tauschen. Ich glaube, den werde ich mir Anfang nächsten Jahres gönnen. Wollte den schon immer mal und dann habe ich für die nächsten mind 4 Jahren erstmal einen Desktop Rechner. Ich würde mir in den Arsch beissen, wenn ich Apple auch noch für deren RAM Preise mein Geld hinterher werfe :D Bei 8GB 50 Euro werde ich die Kiste noch schön selber aufrüsten.

Bild von JeanLuc7

Ich habe daheim ein paar Rechner zum Ausprobieren, und seit zwei Wochen läuft auf zwei von denen (umgebaute iMac Lampe und umgebauter iMac Intel Acryl) Ubuntu, das sich mit wenig Aufwand sehr Mac-ähnlich anfühlt. Mal schauen - wenn die Kassandren hier wirklich recht haben und Mac OS X irgendwann auch noch verdongelt ist, dann steige ich vielleicht vollends um.

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