NIE SPRACHLOS

Wolfram Alpha: 25 Prozent aller Suchabfragen durch iPhone 4S & Siri generiert

08.02.12 | 13:03 Uhr - von Eric Schäfer
(Bild: falkemedia)

Wo bekommt Siri, die schlaue digitale Sekretärin im iPhone 4S, nur immer die ganzen Antworten her. Jetzt wissen wir es: 25 Prozent aller Suchabfragen, die an die Suchmaschine Wolfram Alpha gestellt werden, werden über das iPhone 4S generiert. 

Wie bekannt, kooperiert Apple mit Wolfram Alpha und nutzt für Siri dessen kuratierte Wissensdatenbank. Diese baut auf Algorithmen auf, die von Mathematica gespeist werden und Anwendern komplexe Sachverhalte fragen lassen, die dann von Wolfram Alpha genauestens anhand hunderter strukturierter Datensätze beantwortet werden.

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Nach Angaben der New York Times ist Siri mittlerweile für ein Viertel aller Wolfram Alpha Anfragen verantwortlich. Das könnte eine Zeichen dafür sein, dass die Siri-Nutzer sich an die sachlichen Antworten von Wolfram Alpha im Gegensatz zu den werbungsdurchsetzten Antworten auf Google gewöhnen könnten.

Außerdem, auch das ist eine Gefahr für die Google-Suchmaschine, wird ein Viertel aller Suchvorgänge auf mobilen Geräten per Stimm-Kommando durchgeführt. Und Wolfram Alpha verbessert und erweitert die Datensätze mit der Zeit, so dass nach und nach mehr Fragen beantwortet werden können.

Wolfram Alpha, das in 15 Millionen Zeilen Mathematica geschrieben wird, wird morgen als Pro-Version starten, die neue Fähigkeiten zum Umgang mit Daten und Bildern – auch in 3D – mit sich bringt.

Übrigens, Steve Jobs persönlich soll schon zu Zeiten von NeXT großes Interesse an der Entwicklung von Mathematica gezeigt und sogar den Namen dafür vorgeschlagen haben.

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Dann wird es langsam mal Zeit dass Apple einen Teil seiner Barreserven zückt und Wolfram aufkauft. Nicht dass die noch irgendwann mit anderen gemeinsame Sache machen.

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Oh Gott blos nicht... dann würden wir ein iMathematica kriegen das ein tolles wunderschönes Program womit dann zwar Vorschüler ihre Hausaufgaben machen können aber die Unis ganz schnell Richtung Maple abhauen weil dann Mathematica dann wie Shake, Final Cut Pro, Color und eine ganze Reihe anderer Produkte von einem fantastischen Produkt in einen Haufen Scheiße verwandelt werden die zwar schön anzuschauen ist, dafür nichts mehr können.
Sorry ich benutze seit Jahren nen Mac hab ein iPhone und ein Cinema Display - aber der Umgang mit Pro Usern ist das dreisteste das ich je gesehen habe. Ich wünsche mir die Zeiten von OSX 10.4 zurück wo Apple noch wusste wem sie zu verdanken haben, dass sie überhaupt noch existieren.

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Sorry, aber die ProUser haben mit Apples Überleben kaum was zu tun. Wer den Powermac 9600 oder die Qudras nach 10 Jahren erst ersetzt um sich den kleinsten G3 oder G40 zu kaufen, der trägt praktisch nichts zur Firma bei. Von den Pros haben Adobe etc. profitiert, die alle Jahre eine neue Version von Photoshop unters Volk gebracht haben.
Der Umsatz kam erst mit dem iMac und dem Umschwenken auf den Privatmarkt. Mit einem iPhone, einem iMac, iWork, einigen Spielen aus dem Appstore und Musik-Downloads macht Apple mehr Umsatz und mehr Gewinn als mit einem MacPro, bei dem praktisch alles Zubehör bei anderen gekauft wird, seien es Anwendungen, Speicher oder sonstiges. Und 10 Private habe ich schneller zusammen als 1 Pro.
Da Apple nunmal Gewinn machen möchte, entwickeln und produzieren die für Märkte, die das ermöglichen. Wer im Geschäftsleben das nicht macht fliegt vom Markt - und Apple war davon nicht allzuweit entfernt. Erst Steve hat diesen Fehler korrigiert.

Nur so am Rande,

AW

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Mir persönlich wäre es auch lieber, wenn Apple sich beiden Märkten zuwenden würde. Apple für den Konsumenten, Apple Pro für professionelle Arbeiten. Genug Marktmacht haben sie bereits und unter den Konsumenten sind sie nun auch gut vertreten. Wird Zeit, dass sich auch im Pro-Bereich wieder einleben und mal zeigen, warum Apple damals so bekannt für professionelles Arbeiten war.

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Du bist kein Pro, warum jammerst du dann?

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Pro User brauchen Windows. Schade das die deutsche Frau Siri WolframAlpha nicht benutzen kann.

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