Apple macht mit dem iPad wie erwartet Amazons eBook-Reader Kindle Konkurrenz, indem man für das neue Apple-Tablet einen eigenen iBookstore einführt, über den sich eBooks von Major- und Independent-Verlagen direkt auf das iPad laden lassen. Der iBookstore ist über eine eigene App zugänglich, die in ihrer Benutzeroberfläche dem bekannten iTunes Store ähnelt. Der iBookstore ist allerdings nicht, wie der App Store, in iTunes integriert. Eröffnet werden soll der iBookstore, sobald das iPad in den USA verfügbar ist – sprich in 60 Tagen. Den Anbietern der eBooks soll dabei unter anderem die Möglichkeit zur Verfügung stehen, Videos in ihre eBooks einzubinden.
Steve Jobs führte während der Präsentation vor, dass gekaufte eBooks sich in ein virtuelles Bücherregal stellen lassen, wobei die gezeigten Grafiken sehr stark in das bekannte und aus dem App Store verbannte Delicious Library erinnerten. Die Handhabung der eBooks selbst war beeindruckend. So zeigte Jobs' unter anderem, wie sich Seiten mit dem Finger in sehr weichen Animationen umblättern lassen. Als Format der eBooks wird das bekannte E-Pub-Format verwendet. Jobs' selbst lobte Amazons Pionier-Verhalten auf dem Sektor der eBook-Vermarktung, betonte aber auch, dass Apple dies noch besser hinbekommen würde.
Das iPad wird, genau wie iPhone und iPod mit iTunes, das auf einem Mac oder PC läuft, synchronisiert. Dies bedeutet, dass über das iPad gekaufte eBooks bei der Synchronisation auf den Mac übertragen werden. In Bezug auf Preise zeigt Steve Jobs' kurze Demo, dass man sich hier in die Nähe von Amazon begibt. So kosten aktuelle Titel wohl um die 12 - 14 US-Dollar.
IBOOK-STORE
iPads iBook-Store: Der Amazon Kindle Killer?
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05.02.2012 13:49 Uhr von KlausS
Re: iTunes-Karten bei REAL ab 6.2.12 mit RAbatt
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mh, hab mir was leistuungsstärkeres erwartet dass sich auch bisschen mehr an Pro User richtet. Vlt gibt ja bald ein iPad Pro =)
Ganz einfach: Das Kindle hat ein reflektierendes Display und nicht ein hintergrundbeleuchtetes. Damit entspricht es den Wahrnehmungsgewohnheiten von Büchern. Auf einem hintergrundbeleuchteten LED-Display ist langes fließendes Lesen von Büchern anstrengend. Ansonsten ist das iPad aber ein revolutionäres Gerät mit einzigartiger Bedienung!
Ob für ProUser... also auf jeden Fall was für Professionals. Ob Außendienst oder Kundenbesuche, Firmenpräsentationen oder Vorträge, Ärzte, Dozenten, Schüler... das sind die Zielgruppen... und die werden davon profitieren. MS wird ein Office bringen (lassen ->Doc2Go) und es wird zielgruppenspezifische Anwendungen geben... bis hin zu KIS und CRM. SAP wird ebenso mitspielen wie DATEV und Co.
Graphiker, WebDesigner und wahrscheinliche auch Filmer/Fotografen werden wohl eher einen sekundären Benefit haben.
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