Test: Alesis SamplePad

Beat 708.2012 - von Henning Schonvogel

SamplePad

Bewertung:
sehr gut (5.5)
Preis: 150 Euro
Webseite:
Hersteller: Alesis

Nach dem vor Kurzem bereits getesteten PercPad hat Alesis nun ein weiteres Kompaktinstrument für Schlagzeuger veröffentlicht, das SamplePad. Wie der Name schon andeutet, dreht sich bei ihm fast alles um Audioschnipsel, ganz nebenbei enthält es aber auch 25 interne Klänge und kann als MIDI-Controller verwendet werden. Die Anzahl der Bedienelemente aber ist recht übersichtlich, handelt es sich am Ende also um eine reine Abspiellösung?

Die Spielflächen des SamplePads sind von solider Qualität. Dank einstellbarer Empfindlichkeit lassen sie sich sowohl durch leichte Anschläge als auch mit wildem Getrommel nuanciert spielen. Das Gehäuse steckt daneben gehende Schläge locker weg, der kompakte Formfaktor macht das Instrument leicht und transportabel. Per Fußtaster beziehungsweise externem Drum-Trigger kann ein fünfter Sound gespielt werden. Für nächtliche Sessions ist neben Line-Ausgängen auch ein Kopfhörerweg verbaut. Im Gegensatz zum PercPad, welches mit einem zweistelligen LCD-Display daherkommt, wurde beim SamplePad eine grafikfähige Variante verbaut. Der Parameterumfang deckt sämtliche Standards ab, ein einfacher Halleffekt fügt auf Wunsch etwas Räumlichkeit hinzu. Die internen Sounds liefern typisches Elektro-Klanggut, der maximale Sample-Speicher umfasst 14 MB. Zum Einladen von Audiomaterial werden SD-Karten genutzt, die maximale Auflösung beträgt 16 Bit und 48 kHz.

 

Fazit

Wie schon beim PercPad sind Soundqualität und Spielgefühl voll auf der Höhe der Zeit. Die internen Klänge reichen über den Status „Brot und Butter“ zwar nicht hinaus, der Sample-Speicher lässt aber auch eigenen Klang-Content zu. Eigene Sounds-Sets lassen sich einfach speichern, im Live-Einsatz hat man so stets alle benötigten Sounds parat. Die rudimentären Bearbeitungsmöglichkeiten sind für einfache Anpassungen gut geeignet.

 

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