Keine andere Franchise wurde so durch Neuveröffentlichungen, Spielen und Fan-Artikeln gemolken wie Star Wars - Angry Birds könnte der Sci-Fi-Saga aber gefährlich werden. In Angry Birds Star Wars treffen die zwei großen Marken aufeinander, es ist nach "Rio" bereits der zweite Hollywood-Ausflug der Vögel.
Kein Grund für Rovio, Angry Birds neu zu erfinden, denn die Star-Wars-Ausgabe basiert auf Angry Birds Space, was sich für dieses Crossover auch anbietet. Die ersten Level ähneln also noch stark dem normalen Angry Birds: Die Schweine - hier als Soldaten des Imperium verkleidet - verstecken sich hinter aufwändigen Bauten oder einfach nur unter viel Schutt. Die Rebellen schicken natürlich ihre besten Kamikaze-Vögel, die den Star-Wars-Charakteren nachempfunden sind.
Die Spezialfähigkeiten der Vögel wurden verändert. Der rote Vogel (Luke) durchschlägt mit seinem Laserschwert Barrikaden, der gelbe (Han Solo) kann mit seinem Blaster schießen. Ein anderer Vogel kann mit der "Macht" Hindernisse wegschubsen. Das Zielen ist etwas gewöhnungsbedürftig, Schüsse können auch von Metallplatten abprallen. Mit genügend Sternen wird dem Spieler auch der Millennium Falcon spendiert, der ebenfalls mit der Schleuder abgefeuert wird und mehr Durchschlagskraft hat.
Die einzige echte Neuerung sind Schweine, die zurückschießen. Die bemannten (müssen zerstört werden) oder unbemannten (müssen nicht zerstört werden) Stationen geben jedoch kein gezieltes Feuer ab, sondern schießen in bestimmten Intervallen in eine Richtung.
Es bleibt ein Angry Birds Space mit Star-Wars-Anstrich, aber es gab schon schlechtere Lizenzprodukte. Genervt hat allerdings, dass das Spiel dem Spieler nicht die freie Wahl des Bildschirmausschnitts überlässt. In einigen Leveln muss so selbst voll ausgezoomt gezielt werden, ohne ein Schwein zu sehen.
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