Virtualisierung ist eines der großen Computer-Themen dieser Jahre: Virtuelle Computer auf dem Desktop sparen administrativen Aufwand und die Kosten für zusätzliche Hardware. Während sich DOS, Windows und Open-Source- Betriebssysteme wie Linux auf dem Mac schon länger virtualisieren lassen, waren Mac-Anwender bis vor Kurzem aufgeschmissen, wenn sie einen virtuellen Desktop-Mac – etwa als sichere Testumgebung – aufsetzen wollten. Denn virtuelle PCs verhalten sich wie reguläre PCs, und auf denen lässt sich Mac OS X normalerweise auch nicht installieren.
Beide bieten 27 Zoll und 5K, zwischen ihnen liegen aber 700 Euro Preisunterschied. Was der BenQ besser kann, was er vermisst lässt und für wen er die richtige Wahl ist: unser ausführlicher Test.
Nicht so mit VirtualBox: Die Entwickler fanden seit Version 3.2 einen Weg, Teile der Mac-Hardware – insbesondere EFI und die darin enthaltenen Kopierschutzmechanismen – an die virtuelle Maschine durchzureichen. Diese Technik wurde in Version 4 optimiert. Dadurch ist VirtualBox anders als die Mitbewerber in der Lage, ein reguläres Mac OS X zu virtualisieren – allerdings nur auf Mac-Systemen. Unter VirtualBox kann zwar auch nur Mac OS X Server als virtuelle Maschine ausgewählt werden – in dieser startet und installiert jedoch auch ein reguläres Mac OS X, das bei der Konkurrenz mit Fehlermeldung abbricht. Bei VirtualBox läuft die Installation hingegen sauber durch, hängt jedoch beim Neustart – hier hilft es, die virtuelle Maschine abzuschalten und neu zu starten. OS X lässt sich anschließend als „Mac in the Box“ im Fenster nutzen – übrigens auch, wenn Sie ein Bootcamp-Windows als Wirts-Betriebssystem einsetzen.
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