Adressbuch mit Fotoansicht

Espy 1.0

Ein Ort der Erinnerungen, das ist das Mac-Adressbuch. Doch bei mittelgroßen Unternehmen wie falkemedia, bei denen in der Mitarbeiter-Gruppe alleine schon 34000 Namen stehen, kann es schon unübersichtlich werden – wenigstens unter „Redaktionshunden“ herrscht Klarheit – aber die mit einem Artikel zu beauftragen und ihnen das Konzept des Redaktionsschlusses nahe zu bringen, ist schwierig.

Von   Uhr

Leichter sollte die Identifizierung per Bild fallen, und nimmt man nur die iChat-Bildchen, arbeitet für die Mac Life immerhin Chuck Norris. Doch das Adressbuch zeigt die Bilder nur dann an, wenn auf den Namen geklickt wird. Espy ist eine Alternative zur Apple-Anwendung, die auf den gleichen Datenbestand zugreift. Änderungen in einem sind also auch jeweils im anderen Programm sichtbar. Zwei Listenansichten gibt es, in beiden ist das Bild zu dem Eintrag zu sehen. Über einen Regler in der Werkzeugleiste lässt sich die Größe der Grafik variieren. Unter, beziehungsweise neben der Grafik, zeigt die Anwendung den Namen und die Telefonnummer an.

Die Möglichkeiten zur Bearbeitung entsprechen denen vom Adressbuch, nur sind sie teilweise anders aufgebaut oder an anderen Stellen untergebracht. Sinnvoll sind die beiden Darstellungsmodi von Espy natürlich nur dann, wenn möglichst viele Einträge mit einem (echten) Foto ausgestattet sind.

Fazit

Kein Norris-Kick, sondern eher ein Bruce-Lee-Film ohne Bruce Lee: Espy bietet außer der Fotoansicht keinerlei Vorteile gegenüber Adressbuch. Dafür dann knapp 25 Dollar zu verlangen, ist schon etwas frech.

Testergebnis
ProduktnameEspy 1.0
HerstellerGoGoalSoft
Preis24,95 US-Dollar
Webseitewww.gogoalsoft.com
SystemvoraussetzungenMac OS X 10.4, Universal Binary
Bewertung
4ausreichend

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