Die erste Herausforderung für einen „iPad-Killer“ ist es, zunächst auf den Markt zu kommen: Wer Gefallen an Microsofts Courier-Projekt gefunden hat, sollte sich keine Hoffnungen machen, dass daraus ein Produkt wird. Auch für das HP Slate soll es schlecht aussehen.
ANZEIGE
Das Courier war eine von vielen Microsoft-Technologiestudien und wurde vermutlich nur deshalb zu einem kommenden Produkt hochgeschrieben, weil es einen guten Eindruck machte. Microsoft selbst hatte das Tablet mit zwei Bildschirmen aber immer als Studie bezeichnet - und stellte stattdessen das HP Slate auf der CES kurz vor. Laut Engadget soll es aber durchaus konkrete Pläne gegeben haben, die Entwicklung des Produkts erfüllte jedoch nicht die Erwartungen.
Weiter war das HP Slate: Es wurde gezeigt und im Web beworben. Adobe nutzte es, um zu zeigen, dass Flash auf einem Tablet funktioniert, was allerdings nicht an Optimierungen, sondern an HPs Betriebssystemwahl (Windows 7) lag.
Eben diese soll laut der Quelle von Techcrunch dem HP Slate in seiner bisherigen Form zum Verhängnis geworden sein: Windows 7 sei für Tablets nicht wirklich geeignet, die Intel-Hardware verbrauche zuviel Strom. Nach der Übernahme von Palm steht ein webOS-Tablet im Raum, das aber noch auf sich warten lassen dürfte.



Artikel kommentieren
Es ist mir wirklich mehr als schleierhaft, warum Microsoft da nichts auf die Reihe bekommt. Sie haben enorme Finanzmittel zur Verfügung, haben fähiges Personal und sind bekannt. Warum kriegt es solch eine Firma nicht hin, ein anständiges Konzept zu entwickeln, sodass daraus irgendwann mal ein Slate / Tablet PC wird.
Ich würde nicht von sterben reden ... sie wurden ja bisher noch nicht einmal geboren .)
Weil Sie dann ein neues BS schreiben müssten, das für so ein Computer geeigent ist. Ob es dann aber 100% Windows kompatibel ist bleit eine zweite Frage.
Das ist ganz einfach zu beantworten...
Sie wollen ein System, das auf Maus und Tastatur ausgelegt ist, auf ein Tablett portieren ! Das hat und wird nicht fuktionieren !
Apple macht es schließlich vor... Man muss schon gänzlich umdenken. Lieder ist Microsoft und die Partner nicht mutig genug um den Balast der vergangen Jahre über Bord zu werfen.
Meiner Meinung nach ist das der einzige Weg, wenn MS am Leben bleiben will.
Hallo,
Apple wird das Rennen machen. Alle anderen rennen hinterher. Apple bringt neue Konzepte, die anderen nur neue Geräte, das reicht aber nicht.
Lieber eine Lösung, mit weniger Features, die aber gut funktioniert als eine Sammelsurium, mit allen Features, was schwer anzuwenden ist.
Gruß
Heinz
....wunderts. So visions- und ideenlos wie sie die Dinger vorgestellt haben.... Nach dem Motto: 'Apple soll ja ein Tblatt vorstellen. Wir sind schneller - hier ist es. Wir wissen zwar nicht was wir damit anfangen sollen, auch nicht was Käufer damit anfangen sollen - aber hier ist es.'
Gut so das es nix wird.
Also mir scheint in Redmond ist es seit Jahren sehr neblig.
Oder wieso kann man nicht wie Apple ein paar Meter weiter sehen und erkennen was der Kunde wirklich will?
Was nutzt mir ein TabletPC der kaum mit dem Finger steuerbar ist weil die Oberfläche des OS nicht an die Fingereingabe angepasst wurde?
Apple macht es doch allen vor worauf es ankommt.
Innovatives Design, gute Nutzbarkeit, extrem lange Akkulaufzeit, ein ständig wachsendes Angebot an guten Apps und Sicherheit.
Also fangt doch endlich mal an euch Gedanken zu machen und in was neues, innovatives zu investieren als immer nur neue Geräte zu bauen auf die man dann Software installiert die gar nicht für diesen Einsatzzweck geeignet ist.
Steve Jobs ist Visionär und das sieht man an seinen Produkten.
Und weil er Visionär ist und voll hinter seinen Produkten steht kann er auch die Masse so dafür begeistern.
Hammer. Das ist mal ein richtiges Armutszeugnis für die Konkurrenz. WePad floppt die Pressekonferenz, JooJoo kann praktisch nur im Internet surfen, das Archos 9 ist unausgereift und laggy und MS und HP begraben Ihre Produkte, bevor sie überhaupt auf den Markt kommen.
Gehts noch schlechter?!?!?
Nur Apple hat bald die erste Million ihrer Geräte verkauft und lässt kräftig die Kasse klingeln. Und Jobs dürfte sich angesichts dieser Meldungen freudestrahlend die Hände reiben.
Kommentar hinzufügen