DAS REKORDERGEBNIS IN GRAFIKEN

Im Detail: Apple-Quartalszahlen 01/2010

25.01.10 | 23:21 Uhr - von Michael Tritter
Das Rekordergebnis in Grafiken: Im Detail: Apple-Quartalszahlen 01/2010

Das erste Geschäftsquartal 2010 endete am 26. Dezember 2009 – und wurde zum besten der Firmengeschichte, wie das Apple heute Abend bekannt gab (PDF-Dokument, 492 KB). Das Unternehmen konnte mit Umsatz, Gewinn und Mac-Verkäufen sowohl die eigenen Erwartungen als auch diejenigen mehrerer Analysten übertreffen und zeigt sich damit gut aufgestellt für wirtschaftlichen Erfolg im Jahr 2010. 

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Umsatz und Gewinn

Schon im Vorfeld hatte Apple-Finanzchef Peter Oppenheimer für die vergangenen drei Monate einen Gewinn von 11,3 bis 11,6 Milliarden US-Dollar vorausgesagt. Tatsächlich teilte das Unternehmen mit, bis zum 26. Dezember 2009 insgesamt 15,68 Milliarden US-Dollar umgesetzt zu haben – ein Zuwachs von 5,5 Milliarden oder rund 50 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Der Gewinn liegt mit 3,38 Milliarden-US-Dollar oder 3,67 US-Dollar pro Aktie ebenfalls deutlich höher als noch im letzten Jahr. Ein Vergleich fällt allerdings schwer, da für dieses Quartal – im Gegensatz zum Vorjahr – neue Berechnungsmethoden für Gewinn und Umsatz zum Zuge kamen, die etwa den durch Mobilfunktelefone generierten Umsatz auf mehrere Jahre Vertragslaufzeit anrechnen.

Mit 58 Prozent generierte Apple diesmal erstmals mehr als die Hälfte seines Umsatzes nicht im US-amerikanischen Heimatmarkt, sondern in Europa und anderen Ländern der Erde. Ein Wachstum, das künftig noch steigen dürfte – ebenso wie der Umsatz für das nächste Quartal, den Apple gewohnt konservativ mit 11 bis 11,4 Milliarden US-Dollar prognostiziert.

 

Mac-Verkäufe gestiegen

Insgesamt ein Quartal, das vor allem durch starke Macintosh-Verkäufe erfolgreich wurde: Gegenüber dem Vorjahresquartal konnte der Absatz von Mac-Computern um insgesamt 838.000 Geräte auf 3,36 Millionen Einheiten gesteigert werden, ein Zuwachs von 33 Prozent. Besonders stark zeigte sich die Steigerung im Bereich der Desktop-Macs, wo Apple mit im Oktober 2010 erneuerten iMacs und Mac mini-Modellen gut aufgestellt ist: So konnte das Unternehmen 1,23 Millionen Desktop-Rechner absetzen (Vorjahresquartal: 728.000). Den Löwenanteil bestreiten jedoch weiter MacBook, MacBook Air und MacBook Pro mit 2,12 Millionen Geräten (Vorjahresquartal: 1,79 Millionen).

 

iPhone-Verkaufssteigerung um 100 Prozent, iPod-Rückgang

Doch auch mobile Apple-Geräte kleinerer Bauform erfreuten sich im letzten Quartal einiger Beliebtheit: 21 Millionen iPods konnte der kalifornische Hersteller absetzen – trotz der Erneuerung der gesamten Produktpalette im September 2009 jedoch ein leichter Rückgang gegenüber dem Vorjahresquartal. Den bisherigen Verkaufsrekord von 22,7 Millionen Exemplaren im ersten Finanzquartal 2009 konnte Apple damit nicht übertreffen.

Ein Umstand, der verständlich wird, rechnet man die iPhone-Umsätze hinzu: Die Verkäufe des Mobilfunktelefons konnte Apple mit 8,9 Millionen verkauften Exemplaren gegenüber dem Vorjahr um rund 100 Prozent steigern – Kunden, die ein iPhone erwerben, gehen aber typischerweise als iPod-Käufer verloren. Erwartet worden waren im Vorfeld jedoch 9 Millionen verkaufte iPhones: Insofern bleibt Apple hinter den Erwartungen der Analysten zurück.



Fazit

Als Reaktion auf die veröffentlichten Ergebnisse blieb die Apple-Aktie nachbörslich zu Redaktionsschluss unverändert und notiert derzeit bei knapp 204 US-Dollar. Bereits vor Bekanntgabe der Zahlen konnte sich die Aktie damit leicht vom Verlust der letzten Tage erholen. Man darf gespannt sein, was Apple in der kommenden Zeit noch bieten wird. Denn die veröffentlichten Zahlen zeigen, dass das Unternehmen auch in Zeiten noch immer leicht schwächelnder Weltkonjunktur gute Karten hat, die IT-Industrie weiter voranzutreiben.

 

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Bild von Gast

Ist schon beeindruckend, wie die Wirtschaftskrise scheinbar spurlos an Apple vorbeizieht. Wo andere Premium-Marken böse Federn lassen, legt die Apfel-Company mal eben ein neues Rekordquartal hin.

Bild von Gast

Glückwunsch, immer weiter so, Apple!

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