Während Google keine wirkliche Übernahmestrategie hat, ist die von Apple klar und logisch: In Cupertino fängt man an, alphabetisch Firmen zu übernehmen - und im Telefonbuch steht ARM hinter AMD. Der Londoner Evening Standard berichtet über entsprechende Übernahmegerüchte.
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Eine solche Übernahme wäre der Traum von Aktienspekulanten, denn ARM ist kein Leichtgewicht: Eine Übernahme des Chipdesigners würde Apple mehrere Milliarden US-Dollar kosten. Der Evening Standard beruft sich nicht auf Insider-Quellen bei ARM oder Apple, sondern auf Gerüchte, die auf dem Börsenparkett zirkulieren.
ARM existiert seit 1990, damals wurde die Firma als Joint Venture zwischen Acorn, Apple und VLSI gegründet. Acorn arbeitete Mitte der 80er an dem Archimedes-Computer, der mit seinem eigens für ihn entwickelten Chip mit RISC-Architektur schneller war als Amiga und Atari ST. Die Chips wurden dank ihres geringen Stromverbrauchs bei gleichzeitig hoher Leistung auch für andere Hersteller interessant. Als Chipdesigner ohne eigene Fabrik entwirft ARM Chips und überlässt dann anderen Firmen die Produktion oder Anpassung. Eine bekannte Firma, die sich auf die Optimierung der Chips spezialisiert hat, ist Intrinsity (angeblich von Apple übernommen).
Im Markt für Mobilelektronik ist ARM eine Macht: CPUs basierend auf den Designs der Firma stecken in vielen Geräten (iPod, iPad, den meisten Mobiltelefonen, GBA, Nintendo DS, Digitalkameras und Fernseher). Intel nimmt in diesem Markt eine ähnliche Rolle ein wie AMD bei den Desktop-CPU, aber ist, wenn die Alphabet-Theorie zutrifft, noch eine Weile sicher vor Apple.
Eine solche Übernahme wäre nicht ohne Vorbild: 1976 übernahm Commodore die Firma MOS Technology, Herstellerin des 6502. Der 6502 und seine Varianten steckten unter anderem im Apple I und II, C64 und Atari XL. Commodore nutzte die Übernahme und Konkurrenten mussten entweder warten, oder viel Geld investieren.
Ein Händler gab gegenüber dem Standard an, dass eine solche Übernahme aus Apples Sicht sinnvoll wäre, könnten sie doch dann Konkurrenten von der ARM-Technologie ausschließen (nachdem bestehende Verträge auslaufen). Wettbewerbshüter dürften eine solche Übernahme aber nicht gerne sehen, denn dies würde viele Firmen betreffen, die dann praktisch zu einem Wechsel zu Intel gezwungen würden und Emulatoren einsetzen müssten, um die Kompatibilität zu alter Software zu gewährleisten.
Es ist auch fraglich, was ARM dadurch gewinnen würde - zwar ist Apple der größte Kunde von ARM, aber die Prozessoren der Briten haben exzellente Erfolgsaussichten: Es ist abzusehen, dass nach Smartphones auch viele Tablets mit ARM-CPUs ausgestattet werden. Die Firma befindet sich nicht in einer Notlage und hat anders als AMD eine realistische Wachstumsperspektive. Deswegen dürfte aus dem Börsengeschnatter nichts weiter werden.



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und morgen die Weihnachtsmanngesellschaft. Es ist schon etwas merkwürdig diese Gerüchte und kommen mir sehr nach Bild-Zeitungsniveau vor. Es wird Zeit das man eine Möglichkeit hat die Gerüchte aus der MacLife.de Seite zu filtern.
Gruß Soundtrack
Das ein Übernahmegerücht dem anderen folgt, ist eine Ausnahme. Daraus auf eine Gerüchteserie zu spekulieren ist Quatsch. Apple hat ein Geschäftsinteresse an ARM und AMD, nicht an der Weihnachtsmanngesellschaft.
hätten sie eigentlich mit ADobe anfangen müssen.
... wird ausnahmsweise später übernommen: Kurz vor der WWDC, um dann die Integration von Flash in das iPhone SDK zu verkünden. Außerdem ist Adobe noch nicht frustriert genug, um ein eigenes Smartphone inkl. eigener CPU zu veröffentlichen.
... ich würde gerne ein A kaufen ... :-)
zu adobe, apple hält schon einige Aktienpakete von Adobe von daher würde eine Übernahme nicht Sinn machen und zu teuer. ARM macht auch kein Sinn, sondern eher weiter eine Kooperation wie bisher, was deutlich mehr Sinn machen würde und wieder quasi an die Zeit erinnern der PowerPC Alliance man was für ein Name damals mit Schwergewichte wie Motorola, IBM, Apple. Würde quasi die AMD-ATI-Apple daraus werden und könnte alles aus einer Hand bieten und entsprechend anpassen. Zu dem produziert AMD wie auch Samsung und andere Unternehmen ebenso ARM Chips. Demnach würde auch wahrscheinlich der Standort Dresden mit dem AMD Werk vielleicht auch profitieren denn es ist eines der modernsten AMD Werke. Oder Freescale aufkaufen und wieder zurück zu den RISC Chips ;) oder besser noch wie es Amiga einst gemacht hatte bzw. phase5/DCE Computer mit den PowerUP Boards wo 2 CPUs drauf waren der Motorola 68k-CISC und PowerPC 60x-RISC. Na ja zuviel des guten und zuviel Träumerei. Aber wäre nett das irgendwie zu koppeln und davon profitieren, was eigentlich bei den GPUs geht wie bei MacBook Pro müsste eigentlich auch möglich sein Aufgaben aufzuteilen mit 2 CPUs (CISC-RISC) um dadurch das System schneller zu machen. Komplexes Gebilde...
... daß aber mehr als 25% von Apple schon Microsoft gehören sollen, das ist ja auch bekannt?
Deine eigensinnige Interpunktion ist vielleicht kreativ, aber verständlicher wird Dein Beitrag dadurch leider nicht :(
arm kerne stecken in jedem elektrischen gerät. wlan, umts, bluetooth, isdn, dsl, lan usw sind durch die bank weg alle erst durch arm kerne nutzbar. tv geräte, receiver, radios, microwellen, waschmashinen, bordcomputer im auto haben alle mindestens einen arm kern verbaut.
http://chaosradio.ccc.de/cre151.html
Microsoft hat keine nennenswerten Anteile an Apple - schon gar nicht 25%.
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