iPad und Mac-Verkäufe sind höher als zu Jahresanfang erwartet. Auch iPhone-Benutzer scheinen häufiger auf das neue Modell umzusteigen. Für Analyst Charlie Wolf Grund genug, das Kursziel der Apple-Aktie neu zu bestimmen. Er rechnet mit 375 US-Dollar pro Aktie.
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Zu Jahresanfang hatte Charlie Wolf von der amerikanischen Investmentbank Needham & Company selbst die Zahl von zwei Millionen verkauften iPads in 2010 und sechs Millionen im Jahr 2011 ins Spiel gebracht. Zwei Millionen iPads verkaufte Apple aber bereits innerhalb der ersten zwei Monate. Kein Problem für Charlie Wolf, der nun gesteht, dass es dann eben zwölf Millionen verkaufte iPads in einem Jahr sein werden.
Im Jahr 2010 läuft alles darauf hinaus, dass Apple 14 Millionen Macs verkauft. Da lag der Analyst im letzten Jahr knapp daneben; denn dies werden über 50 Prozent mehr sein, als von ihm prognostiziert. Und dass iPhone-Besitzer ihre Geräte schneller gegen das neue iPhone 4 austauschen als Charlie Wolf analytisch vorgesehen hatte, nun ja.
Nach wie vor sei Apple ein kleiner Fisch in einem großen Teich, so der Analyst, und habe dementsprechend noch jede Menge Potenzial nach oben. Sei es im PC-Markt, in dem Apple einen Anteil von vier Prozent hält, oder im Mobiltelefon-Markt mit einem weltweiten Marktanteil des iPhones von 14 Prozent. Zudem beginne das iPad, Marktanteile des Netbook-Marktes anzuknabbern.
Diese Entwicklung richtig eingeordnet, verleitet Charlie Wolf nun dazu, das Kursziel der Apple Aktie zwischen 280 und 375 US-Dollar anzusetzen.



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