Es scheint fast so, als seien die Gründer von Psystar als Kind dem gallischen Vorbild gleich in den Zaubertrank gefallen. Weder der erste von Apple angespannte Prozess noch die Insolvenz konnten den Hersteller von Mac-Klonen entgültig aufhalten. Auch im aktuellen Prozess stehen die Chancen schlecht gegen Apple zu gewinnen. Nun gibt es Gerüchte nach denen der Hersteller nicht mehr selbst OS X auf den installieren will, sondern diese Verantwortung und damit den Rechtsbruch in Zukunft an Kunden überträgt.
ANZEIGE
Wie macrumors.com berichtet, haben sich die beiden Unternehmen inzwischen zumindest teilweise geeinigt: Psystar verpflichtet sich Apple eine bisher unbekannte Summe zu zahlen sobald das Unternehmen sämtliche Möglichkeiten auf Berufung ausgeschöpft hat. Im Gegenzug verzichtet Apple auf sämtliche Anklagen im Bezug auf Markenzeichen. Auch Rechtsbrüche von bundesstaatlichem Recht würden nicht weiter verfolgt.
Trotzdem erscheint ein für Psystar erfolgreicher Ausgang des Verfahrens als unwahrscheintlich. Damnach könnte sich das Unternehmen mit einem Verkaufsverbot der Mac-Klone und dem damit verbundenen Entzug der Geschäftsgrundlage konfrontiert sehen. Eine spekulierte Möglichkeit ist jedoch eine Auslieferung der Rechner ohne installiertem OS X, dafür aber mit der Rebel EFI Software die eine OS-X-Installation auf kompatiblen Rechnern erlaubt. Psystar würde somit nicht selbst gegen geltendes Recht verstoßen, sondern Käufer die Verletzung vornehmen lassen. Sofern sich Apple und Psystar nicht einigen beginnt das Hauptverfahren im Januar 2010.



Artikel kommentieren
Bereits das „Summary Judgement [3] “, fällte das Geircht zu Gunsten Apples.
Kommentar hinzufügen