GEHEIME ABSPRACHEN

Mitarbeiter-Abwerbung: Apple, Google, Adobe einigen sich mit der US-Justizbehörde

26.09.10 | 02:39 Uhr - von
(Bild: istockphoto.com, ftwitty )

Zum Teil liefern sie sich einen harten Konkurrenzkampf, doch in einem sind sich die sechs Firmen (Apple, Adobe, Google, Intel, Intuit, Pixar), gegen die die US-Justizbehörde ermittelt hat, einig: Mitarbeiter abwerben ist schlecht für das Karma.

Die Justizbehörde war der Auffassung, dass diese „no poaching”-Vereinbarungen (von to poach: abwerben, wildern) dem Wettbewerb und vor allem den Angestellten schaden würden. Konkret untersagen diese Vereinbarungen das Abwerben von Angestellten, die noch bei einem anderen Unternehmen tätig sind. Falls beispielsweise Eric Schmidt der Auffassung ist, dass Phil Schiller als Ziegenhirte bei Google viel besser aufgehoben wäre, könnte er Schiller nicht so einfach von Apple direkt abwerben - zumindest darf von Google nicht der Erstkontakt („cold call”) ausgehen.

ANZEIGE

Den Angestellten werden damit unter Umständen Karrierechancen und die Aussicht auf einen höheren Lohn verbaut - wer Angebote der Konkurrenz hat, kann auf ein höheres Gehalt pokern, aber Apple, Google & Co. haben quasi vorbeugend alle Kartensets verschwinden lassen. Firmen möchten mit diesen Vereinbarungen Investitionen schützen und die Abwanderung hochqualifizierter Mitarbeiter verhindern. Solche Abwanderungen sind derzeit bei Google (zu Facebook) und HP/Palm. zu beobachten.

Nicht alle der sechs Firmen hatten untereinander Vereinbarungen, Abmachungen existierten beispielsweise zwischen Apple und Adobe (seit 2005) und Google und Apple (seit 2006). Während Apple und Pixar die Einigung mit der Justizbehörde nicht weiter kommentierten, ist sich Intel keiner Schuld bewusst. Adobe gibt an, immer das Wettbewerbsrecht geachtet zu haben, habe der Einigung aber aus Kostengründen zugestimmt.

Die sechs Firmen dürfen über einen Zeitraum von fünf Jahren nun keine solchen Vereinbarungen mehr treffen. Google habe diese Vereinbarungen schon mit Beginn der Untersuchungen beendet, teilte der Konzern mit.

Artikel kommentieren

Bild von Gast

Kleiner Fehler in der letzten Zeile:
"Kontern" => "Konzern"

Kommentar hinzufügen

Captcha
Diese Frage hat den Zweck zu testen, ob Sie ein menschlicher Benutzer sind und um automatisierten Spam vorzubeugen.
+ vier = dreizehn
Lösen Sie die Aufgabe und geben Sie das Ergebnis (als Zahl) ein.

MAC-LIFE-NEWSLETTER BESTELLEN

FORUM

Re: Apple auf Arte

Re: Apple auf Arte

Re: Apple auf Arte

Re: Zeigt her eure Fotos

Aktuelle Topseller PDFs

Mac Life 04.2014

Ausgabe: 4/2014
12 MB
4.49 €

Mac Life 05.2014

Ausgabe: 5/2014
63 MB
4.49 €

iPad Life 02.2014

Ausgabe: 2/2014
18.64 MB
5.99 €

Mac easy 02.2014

Ausgabe: 2/2014
21 MB
4.49 €

AppBibel 01.2014

Ausgabe: 1/2014
15.74 MB
4.49 €
 
MAC LIFE MARKTPLATZ

MacLife Gold

Jetzt kostenlos 60 Tage testen

MacLife Gold

Die erste Flatrate für Apple-Fans

Print und Online

100 Ausgaben jährlich für eine Flatrate. Für iPhone, iPad & Co.

iNewsweek: Jede Woche neues aus der Apple Welt

Nur 9,90 im Monat - Sie sparen jährlich 196,72 Euro 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Infos

McBüro – die betriebswirtschaftliche Software

für Mac, PC und iOS

McBüro – die betriebswirtschaftliche Software
McBüro – die betriebswirtschaftliche Software für Mac, PC und iOS

Für Handel • Produktion • Dienstleistung • Handwerk • Agenturen • Verlage
Individuell - Anpassbar - Flexibel - Modular


Informieren Sie sich jetzt und laden Sie sich eine Demo-Version: www.McBuero.info
Weitere Infos finden Sie hier
Zur Startseite