Kontoinaktivität-Manager

Testament 2.0: Was passiert nach dem Tod mit meinem Google-Account?

Was passiert eigentlich nach dem Tod mit den ganzen Daten die man im Netz zurücklässt? Im Fall von Google-Accounts lässt sich das jetzt ganz einfach beantworten: Google hat einen neuen Konten-Manager vorgestellt, mit dem man bei Interaktivität anderen Personen den Zugriff gewähren kann. Einmal eingestellt, funktioniert das dann auch im Todesfall.

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Unter https://www.google.com/settings/u/0/account/inactive kann jeder Google-Account-Nutzer nun sein Testament 2.0 hinterlassen. Diese „Nachlassregelung“ bezieht sich aber nur auf den Google-Account und allen verknüpften Daten, dient keinerlei anderen Zwecken.

Dabei gibt der Nutzer einfach ein paar Parameter an, die Google später nutzen kann um eine Weitergabe der Daten im Sinne des Account-Inhabers zu vollziehen. Stellt man beispielsweise ein, dass Person X bei einer Inaktivität von beispielsweise drei Monaten den Zugriff für seinen Account erhält, gibt es eine Art Account-Übertragung. Damit so etwas aber nicht Ausversehen passiert, versendet Google vor Ablauf der eingestellten Inaktivitäts-Fristen Mails an den eigentlichen Inhaber. Google zählt dabei die Logins und Aktivitäten, der Konten-Manager greift ein, sobald in dem gewählten Zeitrahmen gar nichts mehr passiert.

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Nach dem Tod ist es egal. Aber was sie zu Lebzeiten haben und damit anstellen ist erschreckend.

Alles überflüssig. Im Erbe wird 1Password vermacht und die Erben können mit den Zugängen zu allem machen, was sie wollen.

Es wäre ja noch schöner wenn man jetzt Google darüber informieren muss dass man gestorben ist. Darüber kann ich nur lachen. Das ist ein völlig blödsinniger Service

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