Scareware heißt Software, die keinen Nutzen bringt, aber den Anwender dazu verleitet, für sinnlose Leistungen Geld zu bezahlen. Die Scareware Mac Defender hat für einigen Wirbel gesorgt, da sie sich für einen Mac-Schädling relativ weit verbreitet hatte. Nun äußert sich Apple zu der Schadsoftware.
Mac Defender ist auch unter den Namen Mac Protector und Mac Security bekannt. Die Masche ist immer die selbe: Eine Website teilt dem Anwender mit, dass der Computer möglicherweise mit einem Virus infiziert ist, den eine bestimmte Software beseitigen könnte. Diese Software stellt dann auch alle möglichen Schadprogramme fest und bietet an, sie nach der Registrierung zu entfernen. Wer letzteres tut, gibt nicht nur für eine sinnlose Software Geld aus, sondern gibt auch seine Kreditkartendaten aus der Hand.
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Obwohl solche Programme keine Sicherheitslücken im System ausnützen und auf die Kooperation des Anwenders angewiesen sind, ist die Scareware-Methode durchaus erfolgreich. Dabei kann eine Website nicht den Inhalt des Computers scannen und schon gar nicht irgendwelche Viren finden.
In dem Supportdokument gibt Apple eine Anleitung, wie Mac Defender entfernt werden kann. Außerdem soll in den kommenden Tagen ein Software-Update erscheinen, welches die Malware automatisch findet und beseitigt. Es wird auch eine Warnung eingebaut, wenn Anwender versuchen, die Software herunterzuladen.
Snow Leopard enthält eine einfache Schutzfunktion, die Downloads nach bestimmten Signaturen durchsucht. Diese Funktion ist aber weder als Virenkiller gedacht, noch wird sie von Apple als Sicherheitsfeature herausgestellt. Google hat angekündigt, die Chrome-Nutzer ebenfalls vor möglicherweise schädlichen Downloads schützen zu wollen, konzentriert sich aber erst auf Windows - dort ist Malware Alltag und kein Ereignis wie derzeit auf dem Mac.



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Oh, man ist in Cupertino wirklich mal aufgewacht und macht was?
Naja, danke Apple kann man jetzt aber nicht mehr sagen. Mal wieder hat das Management in Krisensituationen voll verpennt und eher Schaden angerichtet, anstatt das Apple Logo auf Hochglanz zu putzen. Dutzende betroffene User wurden nur unter der Hand von Apple Angestellten geholfen, die, nur weil sie geholfen haben, um ihren Job bangen mussten.
Interessant ist das interne Dokument welches bei ZDNET gezeigt wurde.:
http://i.zdnet.com/blogs/apple-macdefender-investigation-may-16-2011.png?tag=mantle_skin;content
Sorry wer ist so blöd und glaubt einem Internetinserat das man einen Virus eingefangen hat?
Gleich bescheuert finde ich auch "Sie haben die Verbindung zum Internet verloren! - Her klicken um Sie wiederherzustellen!" Völlig dämlich. Meiner Meinung nach.
Unglaublich. Mir hat demletzt ein Marder, den ich mir selbst in den Motorraum gesetzt hab die Zündkabel angefressen. Und das böse Autohaus hat mir die Kabel nicht umsonst ersetzt. Ich bin total enttäuscht.
Unglaublich. Mir hat demletzt ein Marder, den ich mir selbst in den Motorraum gesetzt hab die Zündkabel angefressen. Und das böse Autohaus hat mir die Kabel nicht umsonst ersetzt. Ich bin total enttäuscht.
@Gast verpennt.... mhhh da gibt Wochen/Monate WIRKLICHE Sicherheitslücken in anderen Systemen und Browsern, bis es endlich ein Patch gab. Apple hilft den Mac nutzen ohne das Sie es überhaupt müssten... weil es einfach nur die Dummheit der Leute ist! Das ist für mich echter Service!
Also von verpennt kann nun wirklich nicht die Rede sein. Apple hat nun wirklich nicht für die eigene Dummheit eines Users gerade zu stehen. Schließlich muss man schon wirklich sehr verpennt sein wenn man auf solch einen Mist herein fällt. Ich kann ja noch verstehen wenn eine unerfahrene Person dem ganzen in dem Pop-Up ein wenig Glauben schenkt, doch spätestens wenn man zur Installation mit Admin-Rechten aufgefordert wird oder, wie in einem älteren Beitrag über dieses Thema bei MacLife zu lesen ist, aufgefordert wird seine Kreditkarteninformationen heraus zu geben sollte man gewaltig stutzig werden.
Ja man muss aber immer beachten, dass auch immer mehr ältere Bürger mittlerweile Computer und Internet haben und hier das Verständnis und die Einschätzung von Gut und Böse noch nicht geschult wurde.
Meine Mutter kann z.B. nicht unterscheiden, ob eine Meldung jetzt vom System oder von einer Website kommt, die aussieht als sei es eine Systemmeldung.
Und wenn man dann gesagt bekommt, dass man einen Virus hat, ist erst mal Panik da, die einem zu unüberlegten Handlungen bewegen kann.
Man kann nicht pauschal sagen, die User seien dumm und der logische Menschenverstand würde aussetzen. Die, die täglich mit dem Computer Arbeiten, haben ein Wissen und Verständnis aufgebaut. Die Gelegenheits-Nutzer haben doch oft keine Ahnung was ein Browser ist. Die klicken ein Icon an uns sind im Netz. Viele fühlen sich sicher, weil sie ein Antivieren-Programm haben und glauben, nun kann ihnen nichts mehr passieren.
Man wird unvorsichtig und lässt letztendlich den Dieb selbst rein, wenn er in Polizeiuniform an der Tür klingelt.
Genau, ich kann da nur "Gast 12:21 UHR" zustimmen. Ich ärgere mich hier schon eine ganze weile über die grenzenlose Überheblichkeit mancher User. Aber wie man so schön sagt: "Der Krug geht solange zum Brunnen bis er bricht." Aber dann gibt es ja das Forum (F.....sch): "Hier werden Sie geholfen." Die Ignoranz und Intoleranz gegenüber anderen Unwissenden und Neulingen ist schon manchmal furchtbar und arrogant.
Kleine Umfrage:
Wer hat einen Virusscanner installiert?
A) auf einen MAC
B) auf einen WIN
Falls ja, findet Ihr echte Viren? Und wo findet Ihr die Viren? (auf normalen Seiten, auf Pornoseiten, in Emails, in Facebook)
Danke!
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