Caleb Crain setzt sich für New York Times online mit den Apple-Produkten aus orthografischer Sicht auseinander. Beim CamelCase treten Großbuchstaben im Wortinneren auf und fallen wie die Höcker eines Kamels ins Auge. Apple macht gleich in mehreren Produkten davon Gebrauch, beispielsweise dem iPod oder MacBook.
Zwar ist das Weglassen von Leerzeichen keine Erfindung des Computer-Zeitalters, aber Crain fordert die Verlage auf, selbstbewußter gegenüber Firmen und ihren Marken aufzutreten und nicht jeden Schreibung von Markennamen einfach so zu übernehmen. Dies betrifft nicht nur, aber eben auch, Apple.
Bei Apple kommt - und das schreibt Crain nicht - aber noch etwas dazu: Wer sich online oder offline erdreistet, iPhone als Iphone oder IPhone zu schreiben, kann sich garantiert auf wütende Reaktionen von Apple-Fans gefasst machen. Ein solches Produkt lässt sich nur schlecht an den Satzanfang packen, da es dort immer etwas deplatziert aussieht. Problematisch ist die vermehrte Praxis, Leerzeichen wegzulassen, denn inzwischen wird es so häufig gemacht, dass man sich bei der Schreibung eines Namens nie so ganz sicher sein kann. Apple lässt sie gerne weg, aber auch nicht immer – es heißt zum Beispiel „Apple TV“ und nicht „AppleTV“. Zumindest in einem Fall hat man sich in Cupertino selbst ein Bein gestellt und ist zurückgerudert: Beim iPhone 3GS. Ursprünglich war ein Leerzeichen zwischen dem G und dem S vorgesehen, davon verabschiedete sich Apple auf der eigenen Website jedoch schnell, da das S in „iPhone 3G S“ wohl zu verloren aussah.
Während solche Markennamen ständig nachgeschlagen werden müssen, wenn man nicht täglich über sie schreibt, sind lange Markennamen, die komplett in Großbuchstaben geschrieben werden, viel problematischer. Durchgehende Großschrift gilt nicht nur in Chats und Foren als „schreien“, auch aus einem normalen Text stechen sie hervor, was natürlich Absicht ist. Hier hört der Spaß aber auf, auch wenn dies einer der wenigen Fälle ist, in denen die Caps-Lock-Taste sinnvoll ist ...
IPHONE ODER IPHONE?
Camel Case: Die Sache mit dem kleinen „i“
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09.02.2012 16:38 Uhr von Dark_Scorpion
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Jaja, die Binnenmajuskel... Ich sag nur: http://de.wikipedia.org/wiki/HafenCity#HafenCity_InfoCenter
Caleb Crain will glaubich einfach nur ein bisschen Aufmerksamkeit... was er ja jetzt auch gekrigt hat.
Wenn das S alleine steht könnte man auch den Eindruck erwecken, dass es der kleine Bruder des iPhone 3G wäre. Also eine Mini Variante oder so, das könnte mit Sicherheit auch ein Grund dafür gewesen sein, das "S" mit ans 3G zu hängen...
Soweit mir bekannt, haben sie das 3G S zu 3GS gemacht, weil "[..]iPhone 3G S's" oder "[..]iPhone 3G Ss'"unschön aussieht.
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