Ein über eine AirPort-Express-Basis angesteuerter Konzertflügel aus Yamahas Produktreihe „Disklavier“ gehorcht Siri und ihrem iPhone-Anwender aufs Wort. Auf Wunsch spielt das Piano vollautomatisch die Klavier-Kompositionen aus der Wiedergabeliste des iPhone 4S inklusive passender Pedaleinsätze.
ANZEIGE
Als zugegeben teure aber sicherlich sehr stilvolle Jukebox mit WiFi und Sprachsteuerung von Apple präsentiert sich das Disklavier von Yamaha in diesem Video. Siri nimmt den Musikwunsch vom Anwender entgegen und schickt die relevanten Daten drahtlos an den digital gesteuerten Flügel, der sie in eine Performance umsetzt.
Lediglich der Tonausgang von Apples AirPort-Express-Station werde für das demonstrierte Setup mit einem handelsüblichen Audio-Kabel an das Yamaha-Piano angeschlossen, heißt es erklärend bei The Loop. Demnach wird also nicht einfach ein Startbefehl an die interne Datenbank des Disklavier gesendet. Siri spielt „tatsächlich“ Klavier.





Artikel kommentieren
Fake
Sehe ich auch so... da sind immer Schnitte zwischen dem angezeigten Display und dem eigentlichen Klavier
Kein Fake aber die Überschrift ist Schwachsinn ,
Siri befolgt lediglich die Anweisung eine Audiodatei
abzuspielen , diese wird an das Klavier übermittelt und
mittels eines Konvertierungsprogrammes spielt dann das Klavier.
Das hat mit Siri aber sowas von überhauptgleichmalgarnix zu tun..
Da hier anscheinend, inkl. Redakteur der wohl kein Englisch kann, keiner Lust hat den Link zu lesen, so funktioniert es:
Man nimmt eine MIDI-Datei von einem Klavierstück und ändert die Dateiendung in ein Airport Express kompatibles Audiodateiformat um.
Der Airport denkt nun es handelt sich um eine Audiodatei und gibt diesen über den Audio-Ausgang raus, der wiederum mit dem analogen Input des Disklaviercontrollers verbunden wird. Dieser erkennt jedoch weiterhin, dass es sich um ein MIDI-kompatibles Format handelt und liest die MIDI-Daten aus, welche wiederum das Klavier dann spielt.
Siri gibt also nur den Befehl, dieser wird von der internen iPod-App ausgeführt, streamt die getarnte MIDI-Datei an den Airport-Express und dieser übermittelt es dem Disklaviercontroller, welcher sich nicht verarschen lässt und die MIDI-Datei abspielt.
Die Erkenntnis:
Man kann andere Dateiformate als Audiodatei getarnt über den Airport Express streamen.
Mein Vorredner hat absolut Recht.
Endlich mal ein vernünftiger Beitrag hier!
"Kommentar" meinte ich natürlich.
Danke an den Gast | 20.12.2011 - 18:21 Uhr
Diskutieren Sie mit!
Damit Sie Artikel auf maclife.de kommentieren können, müssen Sie sich bitte einmalig registrieren – bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Die Moderation der Kommentare liegt allein bei maclife.de – kritische Kommentare und sachliche Diskussionen sind erwünscht, Beschimpfungen & Beleidigungen werden gelöscht. Bitte beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.