Vereinte Kräfte

Affinity wird von Canva übernommen – und verspricht, Werte zu halten

Der Adobe-Schreck Affinity wird vom australischen Unternehmen Canva übernommen. In einer gemeinsamen Erklärung versprechen beide Entwickler nun, dass sie an den alten Werten festhalten wollen. Besonders betonen sie die Abo-Modelle, die wenn überhaupt nur optional kommen sollen.

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Affinity hat den Markt der Grafik-Programme aufgemischt, als Affinity Photo veröffentlicht wurde. Es handelt sich dabei um ein Konkurrenzprodukt zu Adobe Photoshop, allerdings kannst du es mit einem Einmalkauf erhalten, während Adobe vor geraumer Zeit auf ein Abo-Modell umstiegt. Mittlerweile gibt es auch Affinity Publisher und Affinity Designer. Alle drei Programme sind für Mac, Windows und iPad verfügbar.

Canva hat Affinity übernommen. Die Australier haben sich einen Namen gemacht mit Design-Software, die eher auf Laien abzielt. Mit Affinity soll die Lücke zu Pro-Apps geschlossen werden. In einer gemeinsamen Erklärung versprechen beide Unternehmen nun, ihren Werten treu bleiben zu wollen.

Affinity und Canva versprechen vier Kernpunkte

In einer Ankündigung versprechen beide Studios, dass die Software weiterhin ihren Kernpunkten treu bleiben soll. Dazu zählt eine faire Preisgestaltung: Affinity-Produkte sollen weiterhin als Einmalkauf verfügbar bleiben, wobei der Preis „fair“ und „günstig“ bleiben soll. „Falls“ ein Abo-Modell angeboten werden sollte, wird dies zusätzlich sein. In der Ankündigung nennen beide Parteien aber schon Vorteile, die ein Abo haben könnte.

Der zweite Punkt ist, dass die Programme erhalten bleiben sollen. Die Übernahme habe nicht stattgefunden, um Photo, Designer und Publisher vom Markt zu tilgen. Stattdessen sollen die Ressourcen von Canva genutzt werden, um die Weiterentwicklung zu sichern.

Kostenlose Versionen und Community-Feedback

Ferner kündigen die Unternehmen an, dass die Affinity-Programme für Schulen und Non-Profit-Organisationen kostenlos zu haben sein sollen. Dies sei Teil des Ziels von Canva, 30 Prozent seines Wertes durch „Gutes in der Welt“ zu erreichen.

Schließlich soll die Community weiterhin eine große Rolle bei der Weiterentwicklung spielen. Man wolle das Feedback auswerten und damit neue Versionen und Funktionen lenken. Das beschreibt die Ankündigung damit, dass die diejenigen, die die Software verwenden, am besten wüssten, was sie benötigen.

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