Microsoft orientiert sich an Konkurrenz

Windows 7 setzt auf Multitouch-Funktionen

Nachdem der Erfolg von Vista nicht so groß ausfiel wiegewünscht, war man gespannt, was Steve Ballmer als nächstes aus derTasche ziehen wird. Der Microsoft-Chef versprach nun auf der Professional DevelopersConference in Los Angeles stolz, mit Windows7 nicht weniger als eine "Plattform

Von   Uhr

für die nächste Technologie-Revolution" bereitzustellen. Der Strategiewechsel,

verstärkt online zu arbeiten, lehnt an Googles Modell an. An Apple

erinnert dagegen die vorgestellte Multitouch-Unterstützung, die ein Besucher

der Konferenz mit einem Video eingefangen hat.

Wie eine chilenische

Seite zeigt, ist es bereits möglich, in Word und dem Internet

Explorer mit dem Finger zu navigieren, zu blättern und zu zoomen. Also

in etwa so, wie es beispielsweise Apple bei iPhone und iPod touch

umgesetzt hat.

Wenn der Bildschirm mit dem Finger

berührt wird, verschwindet der Mauszeiger und die Menüs werden etwas

größer dargestellt. Bis zur Auslieferung von Windows 7 sollen

die meisten

Programme Multitouch unterstützen.

Microsoft übernimmt zwar viele Bausteine aus Vista,

aber dank einer Entschlackungskur soll das neue Betriebssystem auch auf

Netbooks laufen können. Nach dem, was man trotz des Wackelns in dem

Video erkennen kann, gibt es auch

mehrere kosmetische Veränderungen an der Benutzeroberfläche:

So ermöglicht die Taskleiste neue Gruppierungen und erinnert

an das appletypische Dock. Bewegt man die Maus über ein Icon, wird das

geöffnete Fenster als Thumbnail dargestellt.

Außerdem wurde

demonstriert, dass ein Fenster in den Vollbildmodus

vergrößert werden kann, wenn man es an die obere Bildschirmkante

schiebt. Die Gadgets, das

Pendant zu Apples Dashboard mit den Widgets, sind

nun auf dem Desktop frei positionierbar. In dem chilenischen Video

wirkt einiges noch

etwas unausgewogen und langsam, aber da mit der Veröffentlichung von

Windows 7 frühestens 2009 zu rechnen ist, hat Microsoft ja noch etwas

Zeit.

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Fehler. Gadgets sind nicht das Pendant für Apples Exposé, sondern für Apples Dashboard mit den Widgets.

und touch gab es schon lange vor dem iphone!

und es wird doch Windows bleiben.

Danke, korrigiert.

konkurenz belebt das geschäft.. außerdem ist es letztenendes eine geschmacksfrage für welches os man sich entscheidet,allerdings ist ein blick über den tellerrand für manchen windows user nicht verkehrt ^^

Na wunderbar. Die Hauptsache ist doch, dass Microsoft hält was es verspricht. Sonst belebt da gar nichts!

kleiner Nachtrag meinerseits:
Wie soll ich mir das eigentlich vorstellen? Das aufgeblähte Windows 7 auf einen mobilen Gerät (Handyformat) ? Ein PC mit Windows und dann ein externer Bildschirm (womöglich 19",24") mit sensitiver Oberfläche, wo einem nach 5 Minuten Bedienung die Arme schlaff/ müde werden?

Mir ist gar kein Mac bekannt, der Touch-Unterstützung bietet. Oder habt ihr etwa schon den sagenumwobene Tablet-PC von Apple?

Ich finde die Idee, mittels Mausgesten eine Brücke zwischen Maus- und Touch-Bedienung zu schlagen gar nicht mal uninnovativ. Davon werden auch Apple-Produkte profitieren. Aber ist ja klar, dass das hier mal wieder kleingeredet wird.

@zackwinter: Die Hardware wird nicht von Microsoft gebaut. Also kann man als Endgeräte vermutlich so alles erwarten - vom unhandlichen Handheld von HP bis hin zum durchdachten Vaio-Notebook mit Touchscreen.

Nein den gibt es auch noch nicht. Ich fürchte beinahe, dass Apple daran arbeitet aber noch keinen wirklichen Sinn (keine Applikationen) dahinter versteht. Denn Fakt ist, ich komme mit meiner Maus schneller und besser vorwärts als wenn ich abwechselnd meinen Finger und mein Mauszeiger nutze. Das lässt sich nicht leugnen. Einzig die TabletPC werden, wenn dann Windows 7 auch das ist, was es sein soll, mehr an Bedeutung gewinnen. Und dann sollte man immer noch schauen, wieviel Ressourcen Windows 7 verschlingt.

Und ja mir ist bewusst das DIESE Hardware nicht von Microsoft gebaut wird.

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