Denkmalschützer protestieren

Steve Jobs alte Villa soll weg

Was in der Modebranche öfter als neuester Trend aus dem Hut gezaubert wird, gilt für Häuser nur bedingt: der Gammel-Look. Daher kämpft Steve Jobs seit Jahren darum, seine alte Villa abreißen zu lassen. Das sehen Denkmalschützer allerdings anders. 

Von   Uhr

Der Vorstandsvorsitzende von Apple Inc. wohnt zwar seit über zehn Jahren nicht mehr in der ehemaligen Villa des Kupferminenbesitzers Daniel Jackling, aber aus Denkmalschutzgründen darf die Villa nicht abgerisseen werden. Nun bedeutet Denkmalschutz in den Vereinigten Staaten, dass ein Protzgebäude aus dem Jahre 1925 im Stile eines nachgeahmten spanischen Kolonialstils als besodners schützenswert gilt, selbst wenn die 14 Zimmer-Villa in einem bedauernswerten Zustand ist. Die Renovierung, so argumentiert Jobs Anwalt, würde mehr als das Doppelte der veranschlagten 5 Millionen US-Dollar verschlingen, die ein Abriss und Neubau eines kleineren Gebäudes kostet.

Die Denkmalschützer verweisen dagegen auf noch nicht ausgeschöpfte Mittel. Die Zeit allerdings läuft ihnen davon, denn im Gegensatz zu altem Wein werden die Häuser nicht besser, wenn man sie jahrelang vernachlässigt. Und auch ein Multimilliardär wie Jobs muss aufs Geld schauen.

Mehr zu diesen Themen:

Diskutiere mit!

Hier kannst du den Artikel "Steve Jobs alte Villa soll weg" kommentieren. Melde dich einfach mit deinem maclife.de-Account an oder fülle die unten stehenden Felder aus.

Ich denke Steve P. Jobs geht es hierbei weniger ums Geld sondern ums Prinzip.

ich denk mal auch Mr. Jobs hat viel Geld an der Börse verloren.

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.