Der Analyst Carl Howe geht sogar von einem effektiv noch größeren Einfluss des Einzelhandels auf die Unternehmensbilanz aus. Die Stores seien wichtige Marketing-Instrumente und unterstützen das Image und die Positionierung des Unternehmens.
Die Zeiten in denen Apple auf die Wiederverkäufer "Best Buy" und "CompUSA" vertraute, sind längst Vergangenheit. Damals konnten nicht annähernd so gute Zahlen erwirtschaftet werden, was vor allem der fehlenden Initiative der Händler geschuldet war. Nicht nur die dürftige Vermarktung der Apple-Produkte neben der Dominanz von Microsoft sorgte für eine schmale Bilanz. Auch die gestiegene Kundenzufriedenheit ist es, die heute so viel zum Erfolg der Apple-Stores beiträgt. Vor allem die "Apple Genius Bars" steigerten die Popularität. Die Möglichkeit, von einem Experten alle Fragen rund um die Apple-Produkte beantwortet zu bekommen, lockt viele Kunden in die Läden. Aber auch das Angebot, alles umfassend auszuprobieren und eine individuelle Beratung in Anspruch zu nehmen, lässt die Apple-Stores im Vergleich zu anderen deutlich hervorstechen.
Das im Kontrast etwas eigenwillige Konzept der inzwischen über 170 Apple-Stores hatte jedoch Startschwierigkeiten. In den ersten 2 Jahren nach Eröffnung des ersten Stores in Virginia (USA) im Jahr 2001 konnten nur rote Zahlen verbucht werden. Doch schon bald wendete sich das Blatt: Die Kunden lernten den umfassenden Service in den Stores sowie die zahlreichen Vorzüge Apples zu schätzen und verhalfen zum heutigen Erfolg.





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