15 Jahre Spielespaß: Die Sims feiern Geburtstag - Erscheinungsdatum für Die Sims 4 steht fest

Es gibt viele langlebige Computerspiel-Reihen, wie beispielsweise Final Fantasy, dessen erste Version bereits 1987 erschienen ist und immer noch Nachfolger hervorbringt. Eine weitere, sehr beliebte Spielereihe ist Die Sims, die am heutigen Tag immerhin ihren fünfzehnten Geburtstag feiert. Auch unter Mac-Spielern sind die Sims sehr erfolgreich. Die nächste Version – Die Sims 4 – soll in diesem Monat erscheinen.

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Die Sims ist mehr oder weniger ein virtuelles Puppenhaus. Nur begrenzt durch ein Anfangs-Budget kann man ein eigenes Haus bauen und dort sein Alter-Ego oder einen anderen selbst gestalteten Charakter einziehen lassen und schauen, was passiert. Gefällt dem Sim, wie die Bewohner des Spiels heißen, die Tapete und die Badezimmeraussattung? Kommt er mit den Nachbarn zurecht? Je nachdem mit welchen Charaktereigenschaften man ihn oder sie ausgestattet hat, wird jeder Sim anders auf seine Umgebung reagieren und sich entwickeln. In welchem Beruf fühlt er sich am wohlsten? Ist er kreativ und lernt schnell, Gitarre zu spielen? Je schneller er oder sie im Beruf vorankommt, desto mehr Geld verdient er und desto besser kann das eigene Heim ausgestattet werden.

Die Beziehungen zwischen den einzelnen Sims sind dabei durchaus komplex. Verschiedene Arbeitszeiten belasten das Verhältnis zwischen zwei Sims genauso wie ein dummer Witz zur falschen Zeit. Gerade die Beziehungen zwischen den einzelnen Sims, aber auch der Bau- und Shopping-Modus machen das Spiel so interessant. Der Reiz des Spiels ist, dass man es nicht falsch oder richtig spielen kann. Man kann seine gesamte Freizeit damit verbringen, tolle Häuser zu bauen oder auch versuchen, seinen Sims das Leben so schwer wie möglich zu machen. Alles ist erlaubt.

Inhalt und Kreativität

Seit 15 Jahren begeistern die Sims Millionen von Spielern weltweit. Allerdings werfen einige Spieler dem Publisher Electronic Arts vor, das Spiel als „Cash-Cow“ auszunutzen und durch immer neue kostenpflichtige Erweiterungen die Spieler dazu zu nötigen, neben dem eigentlichen Hauptspiel noch mehr Geld auszugeben. Heutzutage bietet allerdings nicht nur Die Sims kostenpflichtige Erweiterungen an.

Viele andere Spiele – von Shootern, wie Borderlands, über Strategie-Spiele, wie Civilization V, bis hin zu Simulationen, wie X-Plane – bieten sogenannte DLCs (Downloadable Content) an. Echte Sims-Fans haben die Zusatzkosten nie davon abgehalten, mehr Geld in ihr Lieblingsspiel zu investieren. Auch der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und mit der Zeit stellten engagierte Spieler immer mehr Zusatzinhalte wie Tapeten, Kleidung und Einrichtungsgegenstände zum kostenlosen Download zur Verfügung – zum Beispiel auf der offiziellen Die-Sims-3-Webseite.

Rekordverdächtig

Die Sims war weltweit das meistverkaufteste PC-Spiel in den Jahren 2000, 2001, 2002 und 2003, bevor es vom Nachfolger Die Sims 2 im Jahr 2004 vom Thron gestossen wurde. 2009 wurde Die Sims 3 mit allein 1,4 Millionen verkauften Exemplaren innerhalb der ersten Woche zum PC-Spiel Nummer eins.

Nimmt man alle Plattformen zusammen, wurde Die Sims 3 weltweit über zehn Millionen Exemplare verkauft. Vom ersten Spiel bis heute sind über 175 Millionen Spiele über den Ladentisch gewandert beziehungsweise heruntergeladen worden.

Stars und Presse stehen auf Die Sims

Viele Prominente haben die Spielerei über die Jahre unterstützt und als Fans der Serie geoutet, wie beipielsweise die Schauspielerin Mila Jovovich. Am Soundtrack haben viele Musiker mitgewirkt und ihre Hits in der Sims-eigenen „Kauderwelsch-Sprache“ aufgenommen, unter anderem Katy Perry, Nelly Furtado, The Black Eyed Peas und Depeche Mode. Die Sims ist auch das erste und einzige Videospiel, das es auf das Titelblatt des US-amerikanischen Newsweek-Magazins geschafft hat. Seitdem hat die Spielereihe Hunderte weitere Cover von Zeitschriften geziert.

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Eigene Sprache und Währung

Die Sims sprechen im Spiel eine eigene Sprache. Das Entwickler-Team hat dazu mit Fragmenten aus dem Ukrainischen und dem auf den Philippinen gesprochenen Tagalog experimentiert. Die Fans der Serie kennen inzwischen die Bedeutung von Aussprüchen wie „dag dag“ (Hallo) und „nooboo“ (Baby) aus dem Effeff.

Die Währung der Sims, der „Simoleon“, geht auf den „Simon“, ein Sixpence-Stück aus Großbritannien des 18. Jahrhunderts zurück. Durch die Kombination mit französischen, auch „Napoleons“ genannten Goldmünzen, entstand dann der Simoleon.

Die Sims - eine kleine Historie

Am 4. Februar 2000 veröffentlichte Electronic Arts Die Sims für Windows-PCs. Entwickelt wurde das Spiel bei Maxis unter der Leitung von Will Wright. Eine Mac-Portierung kam später von Aspyr Media in die Läden. Es folgten eine Reihe von Erweiterungen des Hauptspiels. Seit 2003 sind ebenfalls diverse Konsolenversionen erschienen. 2004 erschien dann der erste Nachfolger – Die Sims 2.

Auch dieses Spiel und die meisten Erweiterungen wurden später von Aspyr Media für den Mac umgesetzt. Die Sims 3 wurde dann 2009 zeitgleich für Windows und Mac OS X veröffentlicht. Diesmal erschien die Mac-Version direkt von Electronic Arts auf einer Hybrid-DVD zusammen mit der Windows-Version ausgeliefert. Im September 2014 kam dann die letzte Inkarnation – Die Sims 4 – für Windows-PCs auf den Markt.

Die Sims 4 für den Mac

Obwohl ursprünglich für Windows und Mac angekündigt, erhielt man lange Zeit keine Informationen über die Mac-Version von Die Sims 4. Teilweise blieb Electronic Arts sogar die Antwort schuldig auf die Frage, ob überhaupt noch eine Mac-Version erscheinen werde. Im Januar 2015 sorgte dann ein Eintrag im offiziellen The-Sims-Forum für Erleichterung bei den Mac-Spielern unter den Sims-Fans.

Die Mac-Version erscheine im Februar. Inzwischen stehen auch Datum und Systemanforderungen fest. Die Mac-Version erscheint am 17. Februar 2015 und wird nur als Download über EAs Origin-Portal zu haben sein. Wer bereits die Windows-Version besitzt, kann die Mac-Version dann kostenfrei herunterladen. Allerdings werden die Spielstände zwischen beiden Versionen nicht übertragbar sein. Folgende Hardware wird für die Mac-Version von Die Sims 4 vorausgesetzt:

  • Mac OS X 10.7.5
  • Intel Core 2 Duo mit 2,4 GHz
  • 4 GB RAM
  • 10 GB Festplattenspeicher
  • Nvidia Geforce 9600M GT, ATI Radeon HD 2600 Pro oder besser
  • 256 MB Grafikspeicher
  • Internetverbindung für Produktaktivierung

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Alte Menschen scheinen bei den Sims nicht zu existieren. Alter und Tod sind ja auch nicht absatzfördernd ...

Werde ich das Spiel auf einem MacBook Pro 13" Late 2011 spieln können? Ich finde im Internet leider nichts. Als Grafikkarte habe ich die Intel HD 3000 und 8GB RAM + SSD.

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