KEKSDOSE JETZT AUCH ALS SERVER-VARIANTE

Im Test: Der neue Mac mini

29.10.09 | 10:30 Uhr - von Ümit Mericler
(Bild: Apple)

Während die MacBooks und iMacs ihr Aussehen mit den letzten Aktualisierungen geändert haben, belässt Apple den Einstiegsmac in seiner bewährten Form. Dafür haben die Komponenten eine Modernisierung erfahren. Wir prüfen, wie sich die Aktualisierung auf die Leistung der knuffigen Keksdose auswirkt.

Die Mac-mini-Familie besteht nicht mehr nur aus zwei Mitgliedern, sondern ist nunmehr als Dreierbande unterwegs. Neben zwei bekannten Gesichtern stößt eine Server-Variante dazu. Der Mac-mini-Server bietet für 949 Euro zwei 2,5"-S-ATA-Festplatten mit jeweils 500 GB Speicherplatz. Die Massenspeicher arbeiten im Raid-0-Modus, sodass 1 Terabyte Speicherplatz zur Verfügung stehen. Das optische Laufwerk hat Apple dafür weggelassen und bietet das bereits vom MacBook Air bekannte externe SuperDrive als Zusatzoption für 99 Euro an. Als Betriebssystem bringt die Server-Variante Mac OS X 10.6 Snow Leopard Server mit, was eine echte Bereicherung ist, denn der Server-Leo kostet beim Einzelerwerb 499 Euro. Ansonsten stimmen viele Komponenten mit den beiden anderen minis überein.

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Alle minis sind mit fünf USB-2.0-Schnittstellen, einem FireWire-800-Port und mit Gigabit-Ethernet ausgestattet. Als Monitoranschluss stehen sowohl Mini-DVI als auch Mini-DisplayPort zur Verfügung. Einen Adapter von Mini-DVI auf DVI legt Apple bei. Das Bild für den Monitor berechnet wie auch bei den direkten Vorgängern die integrierte Grafikeinheit Nvidia GeForce 9400. Als Drahtlostechnologien kommen WLAN nach 802.11n-Standard und Bluetooth 2.1 zum Einsatz.

Die Unterschiede liegen in den verschiedenen zentralen Recheneinheiten, der RAM- und Festplattenausstattung. So kommt der Mac mini für 549 Euro mit einer 2,26 GHz getakteten Core-2-Duo-CPU (P8400), 2 GB DDR3-RAM und einer 160 GB fassenden S-ATA-Festplatte. Das Modell mit dem 2,53-GHz-Prozessor (P8700) für 749 Euro ist von Haus aus bereits mit der Maximal-Kapazität von 4 GB Arbeitsspeicher ausgestattet und speichert die Daten auf einer Festplatte mit 320 GB Kapazität. Diese beiden minis verfügen außerdem über ein achtfach-SuperDrive (DVD±R DL/ DVD±RW/CD-RW).

Testergebnisse

Alle Details lesen in der Mac-Life-Ausgabe 12|09 Den vollständigen Testbericht inklusive aller Benchmark-Ergebnisse und detaillierten Informationen zur Leistungsaufnahme finden Sie in der Mac-Life-Ausgabe 12|09, welche ab dem 4. November am Kiosk zu haben ist. Abonnenten erhalten das Heft in der Regel einige Tage früher druckfrisch mit der Briefpost frei Haus.

Fazit

Apple hat die Mac-mini-Familie mit dieser Aktualisierung auf den neuesten Stand gebracht. Unser Testgerät zeichnet sich durch platzsparende Kompaktheit, gute Rechenleistung, geringe Lautstärke und niedrige Leistungsaufnahme aus. Ein sehr guter Rechner für Einsteiger und Heimanwender, deren Aufgaben der mini schnell erledigen dürfte. Allein das Öffnen und Erweitern des Gehäuses wirkt abschreckend, sodass der Einbau einer neuen Festplatte oder von Arbeitsspeicher nicht einfach zu machen ist.

Kommentar von Ümit Mericler, CvD Mac Life Als bekennender Mac-mini-Fan bin ich über die neue Server-Variante begeis- tert. Schließlich kommt der mini bereits bei vielen Anwendern als Home-Server zum Einsatz. Der Neuling scheint dafür perfekt geeignet.

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Bild von Gast

Und wo befindet sich nun der Test? Dies liest sich wie die Produktseite von Apple. Sehr unkritisch!!!!

Bild von Gast

Ist denn beim Mac Mini eine vollwertige Serverversion für alle Macs dabei oder eine, die nur auf dem Mac Mini funktioniert?

Bild von Gast

Hallo Ü. M. Als interessierter Laie frage ich: Welches Aufgabenspektrum kann einem "Server" anvertraut werden? Warum macht ein Server Sinn? Vorteile, Nachteile) Externe Server? Der Begriff als solcher?

Herzlichen Dank für Rückmeldungen: PARABOL

Bild von stefanmolz

Ich antworte einfach mal stellvertretend für Ümit: Die Server-Version von Mac OS X ist für den "gewöhnlichen" Privatanwender in der Regel uninteressant.

Die Kombination aus Mac mini und Snow Leopard in der Server-Ausgabe ist vor allem für kleine Unternehmen von Interesse, die für eine überschaubare Anzahl an Bürorechnern beispielsweise:

- intern ein Wiki vorhalten wollen

- Dateien zentralisiert und mit Rechteverwaltung untereinander austauschen müssen

- eine zentrale Datenbank für Adress- und/oder Kalenderdaten benötigen

- mehrere Mac-Rechner zeitsparend administrieren wollen

Bild von stefanmolz

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Apple der Server-Ausgabe des Mac minis eine Version von OS-X-Server beilegt, die auf allen Macs einsetzbar ist (ebenso, wie sich die Restore-DVDs anderer Macs nicht ohne weiteres zur Installation von OS X auf anderen Rechnern verwenden lassen).

Klar ist aber, dass die im Lieferumfang enthaltene Version ansonsten nicht limitiert ist und ebenso wie die im Einzelhandel für 499 Euro erhältliche Version unbegrenzt viele Clients unterstützt - vermutlich lässt sich diese eben nur nicht auf einem anderen Mac-Modell verwenden.

Bild von sedl

Da fällt mir gerade auf scheinbar ist seit 10.6 die auf 10 Clients begrenzte Server Version eingestellt worden. Ich finde sie jedenfalls nicht mehr

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