Design hat seinen Preis

Serenata: Das Bang & Olufsen-Handy von Samsung

Seit ein paar Monaten gibt es eine Reihe von Mobiltelefonen, die in Kooperation eines großen Elektronikkonzerns und einem edlen Modehersteller entstehen. In einer ähnlichen Weise fungiert auch der Hersteller von edlen Video- und Hifi-Anlagen Bang & Olufsen mit Samsung. Beide Unternehmen stellen mit ihrem neuesten Coup, dem "Serenata", ein Mobiltelefon der Extraklasse vor.

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Nach dem "Serene" Anfang 2006 ist dies bereits das zweite Handy, das durch die Zusammenarbeit Früchte trägt.

Der elegante Slider misst 63 x 109,5 x 19,7 mm und wiegt 136 Gramm. Er wird über ein großes "Jog-Wheel" bedient, der sich über dem 2,3-Zoll-Display befindet. Jedoch bietet der Bildschirm mit seinen 240 × 240 Pixeln und 262.144 Farben nicht ganz den heutigen Standard. Viele Mobiltelefone besitzen derzeit QVGA-Displays mit einer Auflösung von 320 × 240 Pixeln. Um Rufnummern, Kurznachrichten und E-Mails einzutragen, sollen kontextsensitive Menüs über das Jog-Wheel zur Verfügung stehen, eine richtige Tastatur gibt es nicht. Das Serenata bietet daraus hinaus mit einem Telefonbuch, Terminkalender und einer Aufgabenliste sowie eine Freisprechfunktion die üblichen Ausstattungsmerkmale.

Hervorzuheben bleibt die UMTS- und HSDPA-Unterstützung, auf die die meisten Edel-Handys verzichten müssen. Mit rund 4GB integriertem Speicher steht ausreichend Platz für Musik zur Verfügung, denn einen Speicherkartenslot gibt es nicht. Unterstützt werden die Formate AAC, AMR, MP3 sowie WMA. Für eine hochwertige Musikwiedergabe integrierte man Lautsprecher mit HiFi-Technik im oberen Bereich des Telefons. Kunden mit einem Funk-Kopfhörer können diesen über Bluetooth mit dem Handy koppeln, WLAN unterstützt es aber nicht. Laut Hersteller hält der Akku des Gerätes rund 280 Stunden im Bereitschaftsmodus durch. Mit 3 Stunden wird die Sprechzeit und mit maximal 13 Stunden die Musikwiedergabe angegeben, bevor der Akku wiedergeladen werden muss.

Da Design auch meist seinen Preis hat, muss der Kunde rund 1230,- Euro (ohne Vertrag) übrig haben, wenn dieses extravagante Mobiltelefon ab November zu seinem Begleiter werden soll.

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